20 Oktober 2011, 14:47
Marx: Katholische Verlage dürfen keine Pornografie verbreiten
 
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Druck auf WELTBILD-VERLAG steigt: Der Münchner Kardinal Reinhard Marx will jetzt den Vertrieb pornografischer Inhalte durch den katholischen Weltbild-Verlag unterbinden - Erzbistum München ist mit 13 Prozent beteiligt

Freising (kath.net/KNA) Der Münchner Kardinal Reinhard Marx will den Vertrieb pornografischer Inhalte durch den katholischen Weltbild-Verlag unterbinden. «Es gibt Filtersysteme, die verhindern können, dass solche Literatur vertrieben wird», sagte der Vorsitzende der Konferenz der bayerischen Bischöfe am Donnerstag am Rand der Herbstvollversammlung in Freising. «Wir wollen in unseren Verlagen weder Pornografie noch Gewaltverherrlichung», betonte Marx. «Wenn wir davon hören, gehen wir der Sache nach, und dann wird das unterbunden.»

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Weltbild gehört zwölf deutschen Bistümern, dem Verband der Diözesen Deutschlands und der katholischen Soldatenseelsorge Berlin. Den größten Gesellschafteranteil unter den Bistümern hält das Erzbistum München-Freising mit 13 Prozent. Der Verkauf erotischer Medien durch den Versandhändler war in den vergangenen Jahren wiederholt Gegenstand heftiger Kritik. Am Mittwoch war bekanntgeworden, dass Weltbild auf entsprechende Anfragen mehr als 2.000 Artikel erotischen Inhalts liefert, darunter Titel wie «Das Schlampeninternat». Sie werden allerdings nicht aktiv im Katalog beworben.

(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.

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