14 Oktober 2011, 08:56
Wien: Weltgrößtes Blindenzeichen am Stephansdom
 
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Mit der Installation eines riesigen Blindenzeichens am Wiener Stephansdom möchte ‚Licht für die Welt‘ auf die Situation von blinden Menschen in Entwicklungsländern aufmerksam machen sowie Spenden für die Hungeropfer in Äthiopien sammeln

Wien (kath.net/pm) ‚Licht für die Welt‘ hat in den vergangenen zwei Monaten 3.600 selbst gestaltete Blindenzeichen gesammelt, die heute Vormittag (Freitag) in Form eines 13 mal 16 Meter großen Plakats auf Wiens bekanntestem Wahrzeichen, dem Steffl, präsentiert wurden.

10 Uhr, Stephansplatz Wien: Zwei Mitarbeiter der ehrenamtlich tätigen Firma Praesentatio stehen im Korb ihres Steiggeräts und fahren langsam die Südsüdweste des Stephansdoms nach oben. In ihren Händen: ein 208 m2 großes, 70 Kilo schweres, dichtes Baustellennetz, das das größte Blindenzeichen der Welt zeigt. In mühsamer Kleinarbeit beginnen sie, das riesige Plakat am Baugerüst des Doms zu befestigen.

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Währenddessen begrüßt Chris Lohner, Goodwill Ambassador von ‚Licht für die Welt‘, die interessierten Gäste und prominenten Unterstützer: Dompfarrer Anton Faber hat die schönste und teuerste Plakatfläche Wiens kostenlos zur Verfügung gestellt, Gesundheitsminister Alois Stöger unterstützt die Aktion zum heutigen „Welttag des Augenlichts“, die Kinderpaten Hannelore Veit, Eric Papilaya und Manuel Ortlechner, Austria’s next Topmodel Lydia Obute, Andrea Scherney, Sportdirektorin des Österreichischen Behindertensportverbandes, Wachau-Marathon-Veranstalter Michael Buchleitner und Hannes Menitz, Initiator des Vienna Night Run haben selbst gezeichnet.

„Wie fühlt man sich, wenn man das Produkt seiner Arbeit so imposant vor Augen hat?“, fragt Chris Lohner jene Menschen, die diese Blindenzeichen-Kampagne ehrenamtlich für ‚Licht für die Welt‘ erfunden und umgesetzt haben: Rainer Friedl von der Online-Agentur diamond:dogs, Alfred Koblinger von der Werbeagentur PKP BBDO und Jörg Schorn von Open121. „Unbeschreiblich schön und großartig!“, so die einstimmig begeisterte Antwort.

„Mit diesem riesigen Blindenzeichen möchte ‚Licht für die Welt‘ auf die Situation von blinden Menschen in Entwicklungsländern aufmerksam machen und, aufgrund der aktuellen Dürrekatastrophe am Horn von Afrika, Spenden für die Hungeropfer in Äthiopien sammeln“, so beschreibt Rupert Roniger, Geschäftsführer von ‚Licht für die Welt‘, das Ziel dieser Blindenzeichen-Kampagne. „Ich möchte mich bei allen Unterstützern für die zahllosen ehrenamtlichen Arbeitsstunden bedanken!“

Apropos Spenden: Laufveranstalter Michael Buchleitner hat im Rahmen seines Wachau Marathons am 19. September eine Blindenzeichen-Aktion ins Leben gerufen und übergibt heute beim Stephansdom die daraus resultierenden 1390 Euro an ‚Licht für die Welt‘. Gesundheitsminister Alois Stöger rundet diese Summe spontan auf 1500 Euro auf.

Bereits bewährt ist die Zusammenarbeit zwischen ‚Licht für die Welt‘ und den Veranstaltern des Vienna Night Runs, bei dem vergangenen Samstag 15.230 Läufer an den Start gegangen sind. So kann Hannes Menitz heute Vormittag einen Scheck mit der Rekordsumme von 91.380 Euro an ‚Licht für die Welt‘-Geschäftsführer Rupert Roniger überreichen.

Während ‚Licht für die Welt‘-Kinderpate Eric Papilaya gemeinsam mit Sängerin Julie Leonhartmair und Gitarrist Thomas Pilat das Publikum musikalisch unterhalten, werden die letzten Befestigungen des größten Blindenzeichens der Welt angebracht.

Das Ergebnis von www.blindenzeichen.at ist auf 208 Quadratmetern Fläche bis Montag, dem 17.10., auf der Südsüdwestseite des Wiener Stephansdoms zu bewundern.


Foto: Installation des größten Blindenzeichens der Welt am Wiener Stephandsdom. Credit: Anna Rauchenberger/LICHT FÜR DIE WELT.






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