Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. Es gibt keine zweite Chance mehr
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  10. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  11. Technisch brillant, geistig obdachlos
  12. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“
  15. "Ich glaube, dass ich glaube"

Woelki verteidigt die Freiburg-Rede von Papst Benedikt

6. Oktober 2011 in Deutschland, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof von Berlin: Kirche muss sich immer wieder neu befreien von Konventionen und Gewohnheiten, die dem Auftrag des Evangeliums nicht entsprechen und das Zeugnis des Glaubens verdunkeln


Berlin (/kath.netKNA) Der Berliner Erzbischof Rainer Maria Woelki hat den Ruf des Papstes nach einer «Entweltlichung» der Kirche verteidigt. In einem am Donnerstag vorab veröffentlichten Beitrag für den RBB-Hörfunk betonte er, Benedikt XVI. meine damit nicht, «dass die Kirche sich aus weltlichen, politischen und sozialen Wirklichkeiten zurückziehen oder gar im Schmollwinkel verharren soll».

«Vielmehr muss sie sich immer wieder neu befreien von Konventionen und Gewohnheiten, die dem Auftrag des Evangeliums nicht entsprechen und das Zeugnis des Glaubens verdunkeln», betonte der Erzbischof. Die Christen sollten «nicht nach Macht und Establishment streben, sondern dienen». Diesen Auftrag Jesu habe die Kirche immer ernst genommen. Sie sei heute ein anerkannter Akteur im Bereich der Fürsorge und des sozialen Engagements.


Benedikt XVI. hatte in Freiburg die katholische Kirche in Deutschland ermahnt, nicht auf weltliche Privilegien zu setzen und ihren Auftrag in der Welt konsequenter zu erfüllen. Zugleich hatte er die Frage aufgeworfen, ob nicht die deutsche Kirche in ihren Strukturen und Organisationen stärker sei als in ihrem Glauben. Ob der Papst damit auch eine Reform des Kirchensteuerwesens oder gar eine Abschaffung der bisherigen Finanzierung zur Diskussion stellen wollte, war seither auch immer wieder Thema der Berichterstattung in den Medien.



(C) 2011 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Woelki

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. Woelki: „Herr, offenbare du deinen Willen für deine Kirche, das ist der Kernsatz aller Synodalität“
  3. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  4. Der Optimismus des hl. Franz von Sales
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Friedensappell für Ukraine von Kardinal Woelki und Weihbischof Hrutsa aus Lwiw
  7. Kirchenrechtler: Papst hat Woelki-Rücktritt offenbar nicht angenommen
  8. Razzia im Erzbistum Köln!
  9. Staatsanwaltschaft Köln weitet Ermittlungen gegen Woelki aus
  10. Staatsanwaltschaft eröffnet keine Ermittlungen gegen Woelki






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
  13. Eine katholische Heldin
  14. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  15. Nahost-Doku – „Bild zeigt, was ZDF und ARTE ablehnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz