06 Oktober 2011, 12:22
So eine Chance bekommt man sonst in 200 Jahren nicht!
 
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KATH.NET-Exklusiv-Interview mit Andreas Schätzle, Mitglied der neuen Priester-Band - Bereits ganz viel Resonanz von jungen Menschen! - Von Linda und Roland Noé

Wien (kath.net/rn/ln)
KATH.NET: Als Sie erfahren haben, dass Sie in einer Priester-Band mitmachen sollten. Was waren Ihre ersten Gedanken?

Andreas Schätzle: Ich hab mich an das Gespräch mit einem Journalisten erinnert, der mir schon vor Monaten vorgeschlagen hat, eine CD mit anderen Priestern zusammen aufzunehmen. Also große Überraschung, dass es plötzlich wirklich soweit sein sollte – und natürlich eine gewisse Aufregung. Ein Freund, den ich um Rat gefragt habe, ob ich mir das zutrauen kann, hat gesagt: „So eine Chance bekommt man sonst in 200 Jahren nicht!“ Und einer meiner ersten Gedanken war auch, dass diese Chance eben darin besteht, mit einer starken, geistlichen Botschaft über die Musik ganz viele Menschen erreichen zu können.

KATH.NET: Was sagt Ihr Bischof, Kardinal Schönborn, zu diesem Projekt?

Andreas Schätzle: Kardinal Schönborn hat dieses Anliegen von allem Anfang unterstützt, auch wenn er ein wenig traurig war, dass auf dieser ersten CD keine meiner eigenen Lieder zu hören sind. Er hat übrigens auch einige Zeilen für das CD-Cover von ‚Spiritus Dei’ geschrieben.

KATH.NET: Wie sind Sie eigentlich dazugekommen?

Andreas Schätzle: Pater Karl Wallner, der ja mit seinen Mitbrüdern aus Heiligenkreuz und gregorianischem Choral in die Charts gekommen ist, hat mich in Kontakt mit den beiden Benediktinern P. Vianney und Abt Rhabanus gebracht, als Universal noch einen Priester in Österreich gesucht hat.

KATH.NET: Was ist das Ziel der Band? TOP 10 in den Charts ab Mitte Oktober?

Andreas Schätzle: Lassen Sie es mich anders sagen: Wenn möglichst viele Menschen durch diese CD ermutigt werden und einen neuen Zugang zum Glauben an Christus über die Musik und die Texte bekommen, dann sind wir auf dem richtigen Weg.

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KATH.NET: Wird dies jetzt eine einmalige Sache bleiben oder kommt jetzt jährlich ein weiteres Album?

Andreas Schätzle: Ich bin kein Hellseher, weder was den Erfolg der CD, noch was weitere Projekte betrifft. Wenn es erfolgreich ist, wird es wohl weiterwachsen. Interessante, ausdrucksstarke Songs gibt es sicher mehr als genug und der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Vielleicht gibt’s ja auch mal ein Projekt mit eigenen Kompositionen.

KATH.NET: Wer ist die Zielgruppe des Albums? Jugendliche, Familie, Senioren, Priester?

Andreas Schätzle: Ich bin nicht in der Marketingabteilung tätig – aber was mich riesig freut, ist, dass ich in den letzten Tagen, seit Erscheinen des Videos im Internet, ganz viele begeisterte Resonanz von jungen Leuten bekomme. In unserer Hörergrußsendung in Radio Maria Österreich wird der Titelsong ‚Spiritus Dei’ schon oft gewünscht. Also – Gott sei Dank – breites Interesse. Die Stärke der CD ist in meinen Augen, dass sich auf ihr Lieder aus verschiedenen Jahrhunderten angefangen vom gregorianischen Choral, z.B, dem ‚Salve Regina’, bis zu Xavier Naidoos ‚Dieser Weg’ finden, und alles in modernem, poppigen Gewand. Das ist eine starke Sache. Das ‚Tantum ergo’ erklingt nach dem freischwebenden Gesang der ersten Strophe in der zweiten zu den treibenden Rhythmen des Boléro. Das hat für mich auch eine starke Botschaft. Es drängt Christus hinaus auf die Strassen, in der Sprache, die alle Menschen verstehen: der Musik. „Caritas Christi urget nos – die Liebe Christi drängt uns!“ Und wenn wir schon beim Kern der Sache sind, erinnere ich mich in diesem Zusammenhang an ein Wort Jesu, der über den Jünger des Himmelreiches sagt, dass er wie ein Hausvater ist, der aus seinem reichen Vorrat Altes und Neues hervorholt.

Wird es auch eine Tour in Österreich und Deutschland geben? Wieviel Zeit bzw. wieviele Tage wurde in das Projekt investiert? Wie war das mit den Mitbrüdern? Diese und viele weitere Fragen und Antworten im Teil 2 des Interviews nächste Woche!

Das Album kann ab sofort im KATHSHOP.at vorbestellt werden!


Sehen Sie hier das beeindruckende Video:







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