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| ![]() Die Kirchenlehre der Barmherzigkeit2. Oktober 2011 in Weltkirche, 1 Lesermeinung Kardinal Schönborn bei Barmherzigkeits-Weltkongress in Krakau über Hl. Therese von Lisieux: In der Epoche der 'Lehrmeister des Verdachts'" übe die Heilige eine "überraschende, unwiderstehliche Anziehung aus". Krakau-Wien (kath.net/KAP) Mit der Skizze einer neuen, sich auf die Hl. Therese von Lisieux (1873-1897) stützenden "Kirchenlehre der Barmherzigkeit" hat Kardinal Christoph Schönborn den "II. Apostolischen Weltkongress der Barmherzigkeit" (World Apostolic Congress on Mercy/WACOM) in Krakau eröffnet. Eckpunkte eines solchen, heute neu zu buchstabierenden Kirchenverständnisses seien die "wesentliche Armut der Kirche", d.h. ihre Konzentration auf Christus allein, eine Neuentdeckung des Gebets als "Hebel, der die Welt aus den Angeln hebt" und schließlich der missionarische Charakter der Kirche. In diesen, durch das persönliche Lebenszeugnis der Heiligen verbürgten Impulsen zu einer neuen "Ekklesiologie der Barmherzigen Liebe" liege auch die bleibende Aktualität der Hl. Therese von Lisieux. "Therese ist universal", so Schönborn, durch die Eingängigkeit ihrer Worte berühre sie noch heute unzählige Menschen - und durch ihr "theologales Leben", in dem Glaube, Hoffnung und Liebe "mit einem unerhörten Realismus" zusammenfallen, könne sie zu einer neuen Lehrerin der Kirche werden, denn: "In der Epoche der 'Lehrmeister des Verdachts'" übe die Heilige eine "überraschende, unwiderstehliche Anziehung aus". Auf Einladung von Kardinal Stanislaw Dziwisz diskutieren noch bis Mittwoch, 5. Oktober, die Teilnehmer - darunter die Kardinäle Camillo Ruini (Rom), AudrysBackis (Vilnius), Stanislaw Rylko (Vatikan), Justin Rigali (Philadelphia) und Peter Erdö (Budapest), sowie Bischöfe aus aller Welt - miteinander. Das Thema des Kongresses lautet "Barmherzigkeit als Quelle der Hoffnung". Das Programm des WACOM besteht aus Vorträgen, Zeugnissen, Möglichkeiten der Begegnung untereinander und mit den Einwohnern Krakaus. Einen wesentlichen Teil wird das gemeinsame Gebet einnehmen, z.B. das Gebet für den Frieden und die Barmherzigkeit für die Welt im ehemaligen KZ Auschwitz-Birkenau oder das ökumenische Gebet in Wadowice, der Geburtsstadt von Johannes Paul II. Unter den im Programm angekündigten Rednern in Lagiewniki sind u.a. die durch ein Wunder auf Fürsprache Johannes Pauls II. geheilte Ordensfrau Sr. Marie Simon-Pierre, der aus dem Islam konvertierte Albaner Zuk Spanza sowie Priester aus Slums in Südamerika. Copyright 2011 Katholische Presseagentur, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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