19 September 2011, 11:00
Papstplakate: Der Schulleiter bedrohte sein eigenes Gymnasium
 
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Wegen einer Telefondrohung hatte ein katholisches Gymnasium Papst-Willkommensplakate abgehängt. Jetzt ermittelte die Polizei, dass der Schulleiter den Anruf vorgetäuscht hatte. Der zwischenzeitlich vermisste Mann wurde nach einer Fahndung aufgefunden

Fürstenwalde (kath.net) Eine Schule hatte Drohungen wegen Papstwillkommensplakaten erhalten. Jetzt ermittelte die Polizei, dass der Schulleiter den Erhalt eines Drohanrufs vorgetäuscht hatte. Dies berichtete die „Welt“. Der zunächst vermisste Schulleiter wurde nach einer Fahndung aufgefunden.

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Der 49-jährige Schulleiter war bereits frühzeitig unter Verdacht geraten. Denn bald nachdem der angebliche Drohanruf bekannt geworden war, wusste seine Ehefrau nicht mehr, wo sich der Schulleiter aufhielt, auch erschien er nicht mehr in der Schule. Es wurde intensiv nach ihm gefahndet, da die Polizei nach ihren Ermittlungen Selbstmordgefahr nicht ausschließen wollte. Der Mann wurde, körperlich unversehrt aber psychisch labil, am Samstagvormittag aufgefunden und in ein Krankenhaus eingewiesen. Durch die Polizei wurde gegen ihn ein Ermittlungsverfahren wegen Verdacht auf Vortäuschung einer Straftat eingeleitet, berichtete die „Welt“ weiter.

Das katholische Gymnasium „Bernhardinum“ in Fürstenwalde hatte zunächst Willkommensplakate für Papst Benedikt in der Fensterfront aufgehängt, kath.net hat berichtet. Als bekannt wurde, dass vergangenen Dienstagabend ein Unbekannter telefonisch gedroht hatte, es werde etwas passieren, hing die Schule auf Anraten der Polizei die Plakate ab. Am Mittwoch war der Schulbetrieb von streifelaufenden Polizisten überwacht worden.

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