04 September 2011, 08:03
10 Millionen € Steuergelder für Homo-Stiftung
 
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10 Millionen Euro werden aus dem deutschen Bundeshaushalt als Stiftungsvermögen für die Magnus-Hirschfeld-Stiftung bereitgestellt, damit die „Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgender“ abgebaut werde.

Berlin (kath.net) 10 Millionen Euro werden aus dem deutschen Bundeshaushalt als Stiftungsvermögen für die Magnus-Hirschfeld-Stiftung bereitgestellt. „Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld wird einen entscheidenden Beitrag dazu leisten, die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgender in Deutschland abzubauen“, erklärte dazu Bundesjustizmnisterin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP). Die Einrichtung dieser Stiftung wurde vom Bundeskabinett Mitte der vergangenen Woche beschlossen. Dies berichtete „Medrum“. Die Stiftung wird als bundesmittelbare rechtsfähige Stifung des öffentlichen Rechts mit Sitz in Berlin errichtet werden.

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Leutheusser-Schnarrenberger erläuterte weiter: „Die Stiftung soll Anerkennung und Aufklärung für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bewirken und so für mehr Respekt und Verständnis sorgen.“ Dies sei „ein wichtiger Schritt, um eine offene Gesellschaft zu fördern, damit das ‚Schubladendenken‘ morgen der Vergangenheit“ angehöre. Denn, so die Justizministerin, „eine offene Gesellschaft“ setze „auf die individuelle Freiheit und auf die Möglichkeit, persönliche Entscheidungen zur eigenen Lebensführung eigenständig treffen zu können“. Die Stiftung solle „mit Bildungsangeboten und gezielter Forschung homosexuelles Leben in Deutschland ergründen und erklären und in der Öffentlichkeit für mehr Achtung und Interesse werben“ sowie „Ausgrenzung und Gewalt gegenüber Lesben, Schwulen und Transgender verhindern und das von den Nationalsozialisten an den Homosexuellen verübte Unrecht erforschen“. Dies werde auch,“den wissenschaftlichen Diskurs genauso wie die politische Bildungsarbeit“ nachhaltig beeinflussen.

Das Bundeskabinett vollzieht damit eine Maßnahme, die im Koalitionsvertrag von Union und FDP verabredet wurde. Das Stiftungskuratorium wird mit Abgeordneten des Deutschen Bundestages, Vertretern verschiedener Bundesministerien und Vertretern von Interessen- und Fachverbänden besetzt sein, berichtete Medrum weiter. Frau Leutheusser-Schnarrenberger gehört seit vielen Jahren der Humanistischen Union an. Mitglieder der Humanistischen Union hatten sich zeitweise für eine Entkriminalisierung der Pädophilie eingesetzt.

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