02 September 2011, 08:24
Philippinen: Millionen von Rosenkränzen für die Welt
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Gebet'
Erstaunliche Gebetsaktionen im katholischen Asien: "Diese Kampagne will unsere Jugend lehren, dass Gebet die Welt verändern kann“, sagt ein Erzbischof.

Manila (kath.net/Zenit) „Eine Million Rosen für die Welt“ (A Million Roses for the World) - diese große Gebetsaktion ist derzeit auf den Philippinen in Vorbereitung: Während 200 Tagen sollen eine Million Philippinos täglich einen Rosenkranz für eine bestimmte Nation beten, für den Frieden in der Welt.

Werbung
christenverfolgungmai


Die Aktion, offen für alle Philippinos in und außerhalb des Landes, beginnt am 7. Oktober 2011, dem Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz, und endet am 31. Mai 2012, zum Gedenken der „Frau aller Völker“ (deren Erscheinungen in Amsterdam vom Ortsbischof am 31. Mai 2002 anerkannt wurden). Die Philippinen haben 94 Millionen Einwohner, rund 82 Prozent davon sind Katholiken, das sind rund 77 Millionen.

Bischof Nereo Odchimar, Vorsitzender der philippinischen Bischofskonferenz, lobte die Kampagne: Mit einer Million friedliebender Philippinos, die gemeinsam beten, “können wir Frieden für die Welt erbitten aus den Händen des guten Herrn und seiner Mutter”. Organisiert wird die Aktion von der “Family Rosary Crusade“.

Für jede Nation der Welt ist ein Datum vorgesehen: Das Gebet für für Österreich am 27. März, für Deutschland am 12. April 2012 und für die Schweiz am 14. Mai.

Zu einer ähnlichen Rosenkranz-Aktion in Schulen des ganzen Landes rief Erzbischof Socrates Villegas von Lingayen-Dagupan auf: "1,1 am 11.11." heißt die Aktion und meint, dass Schüler und Studenten katholischer Einrichtungen am 11. November 2011 um 11 Uhr gemeinsam 1.100.000 Rosenkränze beten.

"Diese Kampagne will unsere Jugend lehren, dass Gebet die Welt verändern kann und Menschen, die beten, das Schicksal von Menschen ändern können”, sagte der Erzbischof. „Tatsächlich kann es keinen Weltfrieden geben ohne Gebet.“

Diese Aktionen passen übrigens zur aktuellen Missionsgebetsmeinung des Papstes für September 2011: „Dass christliche Gemeinden überall auf dem asiatischen Kontinent das Evangelium begeistert verkünden und die Schönheit und Freude des Glaubens bezeugen.“ Ebenfalls passend dazu die allgemeine Gebetsmeinung: „Für alle Lehrer, dass sie die Liebe zur Wahrheit vermitteln und die Schüler zu wahren moralischen und geistlichen Werten erziehen.“







kath.net ist Teilnehmer des Partnerprogramms von Amazon EU, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Werbeanzeigen und Links zu Amazon.de Werbekostenerstattung verdient werden kann.


Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben

Sie können nur die Lesermeinungen der letzten sieben Tage einsehen.

 

meist kommentierte Artikel

Der 'unsägliche' Papst - UPDATE (137)

547 Missbrauchsfälle bei Regensburger Domspatzen (79)

Der überforderte Papst (76)

Schönborn greift 'Dubia-Kardinäle' an (74)

'Domspatzen-Bericht entlastet Georg Ratzinger' (50)

Gesinnungsterror gegen Uni-Professor Kutschera (42)

Gänswein: Benedikt XVI. wollte Franziskus nicht kritisieren (33)

Jesuit Zollner rät Müller zu Aussprache mit Regensburger Opfern (32)

Kardinal Müller: Amt als Glaubenspräfekt endete ohne Begründung (27)

BILD über die Benedikt-Worte: 'Kirchen-SOS' (25)

Papst ruft Müllmann an, der bei einem Unfall beide Beine verlor (23)

Erzbischof Schick ruft zu mehr Ehrfurcht im Gottesdienst auf (21)

Erzbischof von Straßburg warnt (20)

Schüller verunglimpft Benedikt-Grußwort als 'Stillosigkeit' (19)

Marcello Pera: Papst Franziskus treibt ‚verborgenes Schisma’ voran (19)