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Positionspapier der Leitung der Männerbewegung 'völliger Irrweg'
 
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Bischof Krenn in ORF-Sendung "Report":
"Kirche kann nicht segnen, was Gott verboten hat"

Wien (kath.net/KAP)
"Die Kirche kann nicht segnen, was Gott verboten hat." Mit diesen Worten hat der St. Pöltner Diözesanbischof Kurt Krenn neuerlich die im umstrittenen "Positionspapier" der Leitung der Katholischen Männerbewegung Österreichs (KMBÖ) erhobene Forderung nach einer Segnung homosexueller Lebensgemeinschaften zurückgewiesen.

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Die Kirche werde ihre Haltung in dieser Frage auch in Zukunft nicht ändern "können", weil sie sich an die "göttliche Schöpfungsordnung" halten müsse. Gott habe die Menschen als Mann und Frau geschaffen und gewollt, dass diese miteinander eine Familie bilden, "und nicht, dass Mann und Mann und Frau und Frau zusammenfinden". Im Römerbrief stehe, dass das "Unzucht-Treiben von Männern mit Männern ein tiefes Zeichen von Sünde, Verwerfung und Unglauben ist", so Krenn.

Dass sich die katholische Kirche an diese Schöpfungsordnung halten müsse, verstünden laut Krenn sogar Menschen, die sonst über Religion wenig wüssten. Der Bischof äußerte sich überzeugt, dass viele Österreicher durch das Positionspapier der Männerbewegungs-Leitung "aufgescheucht" worden seien und sich sagten: "Nein, das nicht!" Die Österreicher hätten den Bischöfen in der Vergangenheit "vieles nicht abgenommen", aber nun sagten sich viele, hier sei "eine Grenze erreicht", so Krenn am Dienstagabend in der TV-Sendung "Report".

Das Positionspapier der Männerbewegungs-Leitung sei ohne Rücksprache mit Bischöfen beschlossen worden, hielt Krenn fest. Organisationen, die das Wort "katholisch" in ihrem Namen führen, müssten aber auch "Katholisches tun und sagen". Eine "katholische" Organisation habe kein Recht, die Gläubigen zu "stören" oder "in Irrtum zu treiben". Wie sich die Männerbewegung jetzt gebärde, ist laut Krenn jedenfalls ein "völliger Irrweg". Ob die Katholische Männerbewegung angesichts dieser Entwicklung ihre "Existenzberechtigung" verloren hat, wollte der Bischof in der ORF-Sendung allerdings nicht beantworten, weil er dazu "kein Recht" habe. Darüber müssten "alle Bischöfe in Österreich" befinden.

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