23 Juli 2011, 07:58
Grund für Spätabtreibung: Klumpfuß
 
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Großbritannien: Pro-Life-Gruppe erzwingt Offenlegung der medizinischen Gründe für Spätabtreibungen. Selbst jenseits der 24. Schwangerschaftswoche sind Abtreibungen erlaubt bei Verdacht auf Klumpfuß, Hasenscharte und Downsyndrom.

London (kath.net/LifeSiteNews) Nach jahrelangem Kampf erzwingt eine britische Pro-Life-Gruppe vor Gericht vom britischen Gesundheitsministerium die Offenlegung der medizinischen Gründe für Spätabtreibungen. Unter diesen Abtreibungen, welche selbst jenseits der 24. Schwangerschaftswoche legal sind, waren Indikationen wie Verdacht auf Klumpfuß, Hasenscharte oder Downsyndrom. Im Zeitraum zwischen 2002 und 2010 wurden fast 18.000 ungeborene Babys wegen Verdacht auf eine Behinderung getötet, davon waren 1.189 älter als 24 Schwangerschaftswochen, das Alter, bei dem gegenwärtig unter besonderer medizinischer Hilfeleistung ein Überleben außerhalb des Mutterleibes möglich ist.

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„Die Pro-Life-Allianz ist gegen jede Abtreibung in jedem Schwangerschaftsstadium. Aber das Leben von Babys in einem Schwangerschaftsstadium zu beenden, wo sie hätten überleben können, ist besonders entsetzlich“, sagte Julia Millington, eine Sprecherin der Pro-Life-Allianz.

In Großbritannien ist momentan Abtreibung mit oder ohne Grund in den ersten 24 Schwangerschaftswochen erlaubt. Der Versuch, wenigstens das Alter für legale Abtreibungen herunterzusetzen, mündete in dem Misserfolg, dass das Alter für „eugenische“ Abtreibungen noch weiter angehoben wurde.

Allein im Jahr 2010 waren 482 ungeborene Babys wegen Verdacht auf Downsyndrom (Trisomie 21), 181 wegen muskoloskeletaler Anomalien wie Klumpfuß, 189 wegen Anencephalie und 128 wegen Verdacht auf Spina bifida getötet worden.

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