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| ![]() EU-Schülerkalender: Der Protest hatte Erfolg11. Juli 2011 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen Der nächste EU-Schülerkalender nennt wieder die christlichen Feiertage Vorgängerkalender hatte ausschließlich weltliche, muslimische und hinduistische Feiertage gekennzeichnet Straßburg (kath.net/pm) Der neue EU-Schülerkalender kennt - anders als sein Vorgänger 2010 - wieder die christlichen Feiertage. "Man sieht, unser Protest kam an und war von Erfolg gekrönt", so der Schwabacher CSU-Europaabgeordnete Martin Kastler anlässlich der Übergabe von 3000 Protestunterschriften an den zuständigen EU-Kommissar John Dalli in Straßburg. Gesammelt wurden diese in einer spontanen Aktion der katholischen und evangelischen Dekanate Schwabach und Roth. Die EU hatte schnell auf die Proteste reagiert und schon Anfang des Jahres Konsequenzen gezogen. * Zusammen mit anderen christlichen Kollegen hatte Kastler im Dezember letzten Jahres einen Protestwelle angestoßen, nachdem bekannt geworden war, dass die Europäische Kommission einen Schülerkalender mit über 3 Millionen Auflage ohne die Nennung der christlichen Feiertage hatte drucken lassen. Stattdessen waren dort nur Verweise auf weltliche, muslimische und sogar hinduistische Feiertage. Kommissar John Dalli, selbst bekennender Katholik, hatte schon im Januarumgehend auf den Protest reagiert: Ein Corrigendum zu dem ohne die Nennung der christlichen Feiertage gedruckten Kalender wurde erstellt, die Homepage zum Kalender mit einer offiziellen Entschuldigung versehen, der Vertrag mit der ausführenden Agentur gekündigt und die zuständigen Beamten gerügt. Selbst EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso bat um Entschuldigung. Im eben erschienenen Kalender für kommendes Schuljahr sind die christlichen Feiertage enthalten. Auf die entsprechende Berichterstattung hin reagierten die katholischen und evangelischen Dekanate Schwabach und Roth mit einer spontanen Unterschriftensammlung als Zeichen direkten Bürgerprotests. Mit Erfolg - wie der persönliche Termin beim zuständigen Kommissar zeigte. Für Kastler, der die Unterschriften in Straßburg zusammen mit dem Schwabacher Pfarrer Josef Zottmann direkt an EU-Kommissar überreichte, "ist diese unschöne Geschichte nun zu einem guten Ende geführt." Kastler lobte im Gespräch mit Dalli "die Offenheit und Bürgernähe. Es ist ein gutes Zeichen, wenn sich ein Kommissar persönlich eines Anliegens von 3000 Menschen annimmt - selbst wenn er insgesamt für 500 Millionen Menschen in Europa zuständig ist." Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() Lesermeinungen
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