
Wien (kath.net)
Als die heilige Maria Goretti sich den Annäherungsversuchen des Sohnes der Nachbarfamilie mehrfach widersetzte, verletzte der sie am 5. Juli 1902 durch vierzehn Messerstiche. Nach einer erfolglosen Notoperation im Krankenhaus in Nettuno starb die Elfjährige am folgenden Tag. Sterbend verzieh sie ihrem Mörder: „Ich verzeihe ihm und will ihn bei mir im Himmel haben.”
1947 wurde Maria Goretti durch Papst Pius XII. seliggesprochen, die Heiligsprechung erfolgte am 24. Juni 1950 zum einzigen Mal in der Kirchengeschichte im Beisein der Mutter der Heiligen vor einer halben Million Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom. Maria wurde damit zur jüngsten Heiligen der katholischen Kirche. Ihr kurzes aber einzigartiges Leben lässt sich in einem Satz zusammenfassen: „Lieber sterben als sündigen.”
Heute sieht die Welt „ein wenig” anders aus: Ein elfjähriges Kind wie Maria Goretti hat laut Statistik mindestens einmal einen Pornofilm gesehen.
Die größte Gruppe der Konsumenten von Internet-Pornografie, nämlich mindestens 11 Millionen Menschen, sind die 12- bis 17-Jährigen. Dies ist auch deswegen nicht verwunderlich, weil nur 3% aller Pornoseiten einen Altersnachweis verlangen.
200 sex-bezogene Websites werden jeden Tag neu ins Internet gestellt. 40 Prozent aller Internetangebote enthalten pornografische Inhalte.
68000000 einschlägige Suchmaschinenanfragen gibt es pro Tag.
Jede Sekunde verdient die Pornoindustrie im Internet ca. 3000 Euro. Bis Sie diesen Satz zu Ende gelesen haben, haben 28.258 Menschen eine Erotikseite im Internet besucht.
80 Prozent der Besucher von pornografischen Webseiten verbrachten laut einer Umfrage so viel Zeit mit der Suche nach Erotika, dass sie ihre realen Beziehungen und/oder Jobs gefährdeten.
Das vermeintlich glamouröse Leben der so genannten Pornostars ist geprägt von Krankheiten, Verletzungen und Ausbeutung:
Über 100 Darsteller starben bisher an AIDS.
66% aller Pornodarsteller waren oder sind von Herpes betroffen.
2396 Fälle von Chlamydien-Infektionen und 1389 Fälle von Tripper wurden bisher behandelt, wöchentlich kommen 15 Fälle sexuell übertragbarer Krankheiten dazu.
Fast alle Menschen denken in diesen Tagen an Urlaub.
Kaum einer denkt in diesem Zusammenhang an Urlaub vom Internetmüll.
Die Website www.sexsucht.tv möchte dazu einladen, denn es gibt zu viele, die durch den Konsum von menschenverachtenden Filmen und Fotos ihr eigenes und das Leben anderer Menschen ruinieren.
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