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Französin klagt gegen das Opus Dei

1. Juli 2011 in Aktuelles, 22 Lesermeinungen
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Früheres Mitglied des Opus Dei klagt gerichtlich gegen ihre damaligen Oberen, dass sie gegen ihren Willen sowohl innerlich wie auch in ihren Lebensumständen in einem Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnis gehalten worden sei.


Paris (kath.net/AFP) Eine Französin klagt gerichtlich gegen ihre Oberen im Opus Dei, dass sie gegen ihren Willen sowohl innerlich wie auch in ihren Lebensumständen in einem Abhängigkeits- und Ausbeutungsverhältnis gehalten worden sei. In die Selbstverpflichtung auf Ehelosigkeit, Armut und Gehorsam sei sie hineingezwungen worden. Bei Arbeitstagen bis zu 14 Stunden und sieben Tage die Woche habe die Hausangestellte das Haus nur in Begleitung verlassen dürfen. Ihr ebenfalls dem Opus Dei zugehöriger Hausarzt habe ihr Tranquilizer verordnet. Als ihre Eltern sie im Jahr 2001 aus dem Opus Dei gerettet hätten, habe sie nur noch 39 Kilogramm gewogen.




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Lesermeinungen

 lumendelumine 5. Juli 2011 
 

Hervorragendes Verhältnis

@Einsiedlerin: Ich könnte Ihnen aus dem Stand eine ganze Menge von mir persönlich bekannten Ex-Opus-Dei-Mitgliedern aufzählen (mindestens ein halbes Dutzend oder mehr), die weiterhin gute, teils sogar hervorragende Beziehungen zum Werk haben. Es ist auch völlig selbstverständlich, dass die Mitglieder mit den Ex-Mitgliedern weiterhin Freundschaften pflegen. (Da liest man auf diesen \"Aussteigerseiten\" zum Teil ganz andere Sachen.)

Die ganz wenigen \"kreuzzügelnden\" Ex-Mitglieder des Opus Dei, die dauernd in den Medien sind, haben meist ein typisches Profil:
- Selbst völlig vom Glauben der Kirche abgewandt.
- Persönlich in ständiger Krise (als deren Grund sie natürlich ihr \"OD-Trauma\" ausmachen).
- Unter den \"Fittichen\" von antikirchlichen Psychiatern oder ebensolchen \"Anti-Sekten-Bewegungen\".

Ich schließe mich übrigens der Kritik von Dr. Spalek an dem Artikel an: Die einfache Übernahme eines AFP-Artikels ohne Darstellung der anderen Seit


1
 
 goegy 4. Juli 2011 
 

Wer Frankreichs Medienszene kennt, wittert bald einmal, aus welcher Richtung der Wind weht. Eine relativ problemlos lokalisierbare Doppelseilschaft aus Logenbrüdern und ........nutzt jede Gelegenheit , den alten Antiklerikalismus der Jahrhundertwende wieder aufleben zu lassen. Beim Opus Dei kommt die Geschichte vom Sack und dem Esel wieder einmal zum Zug. Hoffen wir, dass unvoreingenommene Richter Recht sprechen werden !


0
 
 gloriosa 3. Juli 2011 
 

ich kenne Opus Dei Mitglieder aus vielen Städten in Deutschland, aber auch aus anderen Ländern,

weil ich beruflich zuerst zufällig mit ihnen zu tun bekam. Da ich bisher im Osten Deutschlands, wo das Opus Dei eigentlich unbekannt ist, viel Ablehnendes gehört hatte, wurde ich um so neugieriger. So hatte ich viele intensive aufklärende Gespräche mit sehr offenen Leuten. Somit kann ich mit Überzeugung sagen, dass es sich um keine \"Geheimorganisation\" handelt. Der Film \" Da Vinci Code\", der ja wirklich nur einem Roman wiedergibt, stellt auch ein Zerrbild dar, welches leider viele Menschen für bare Münze nehmen. Das verletzt sicher sehr die Gefühle vieler der aufrechten heutigen Mitglieder. Sicher hat es in der Vergangenheit auch Fehler gegeben, die wohl in jeder Gemeinschaft, in jedem Orden - eben unter Menschen - vorkommen. Dies aber für alle Ewigkeiten zu verallgemeinern ist unrecht sowie dumm. Denn aus anfänglichen Fehlern hat man sicher gelernt. Wer sich ein Urteil über das O.D. bilden will, sollte nicht nur die Gegener anhören, sondern die eigentlichen Mitglieder anhör


2
 
 Einsiedlerin 2. Juli 2011 
 

@Dr. Spalek

St. Peter ist ja nicht nur als barocke Kirche ein Kleinod, sondern besonders wegen der heiligen Messen und des Beichtdienstes durch die OD-Priester. Ich wünsche Ihnen Gottes reichen Segen!!


1
 
 Einsiedlerin 2. Juli 2011 
 

@JohnPaul

Vielen Dank für Ihr persönliches Zeugnis - das erleichtert mich jetz wieder sehr, denn ich hatte nämlich auch immer den Eindruck, dass das OD was Gutes ist.


0
 
  2. Juli 2011 
 

Doppelte Enttäuschung

Schade, dieser Artikel ist eine doppelte Enttäuschung
erstens: Einige Klicks hätten die Erklärung des Opus Dei in Frankreich zu Tage gefördert und die Meldung von AFP in ein anderes Licht rücken können.
zweitens: Warum einseitige Vorwürfe transportieren? Besser erst einmal nachfragen.
Ein diesmal enttäuschter Leser von Kath.net
Christian Spalek


2
 
 JohnPaul 2. Juli 2011 

@ Einsiedlerin

Ich bin dem Opus Dei vor zwei Jahren beigetreten und kann Ihre Vorbehalte nicht bestätigen. Im Gegenteil: Im Werk habe ich überdurchschnittlich viele Personen kennengelernt, die im ganz positiven Sinne herausragend sind. In Bezug auf alle Menschen des Werks, die ich kenne, schließe ich Machenschaften wie die, von denen in dem Beitrag die Rede ist, aus.

Vor meinem Beitrittsgesuch habe ich die meisten Kritikbücher zum Opus Dei gelesen. Dabei hatte ich den Eindruck, von einer völlig anderen Institution zu lesen als der, die ich kenne. Die Seite opusfrei.org wird von Dietmar Scharmitzer betrieben, der auch ein - unsägliches - \"Aussteigerbücher\" geschrieben hat, das vor Böswilligkeiten nur so strotzt (ich kann Ihnen das gern belegen).

Lesen Sie doch mal das Buch von John Allen, das sich auch ausführlich mit der Kritik am Werk befasst, dabei aber konstruktiv ist. Zu Herkunft und Geschichte der Kritik am Opus Dei ist auch Vazquez de Prada zu empfehlen.

john-paul2@gm


4
 
 Einsiedlerin 1. Juli 2011 
 

Albertus Magnus

Bei meiner Recherche bei Ex-Opus Dei Mitgliedern, erzählte mir eine Bekannte, dass sie noch im Teenager-Alter ausgetreten sei... Ich schätze, dass es \"früher\" auf jeden Fall ziemlich dramatische Fälle gegeben hat. Wie das aktuell ist, weiß ich nicht, da ich keine jungen OD-Laien kenne.


1
 
 Albertus Magnus 1. Juli 2011 
 

Dan Brown?

Ich finde, es lohnt sich, den Fall genau anzusehen, denn ich vermute, dass Catherine T. \"Da Vinci Code\" spielt. Und was überhaupt nicht passt ist das Alter, denn um dem Opus Dei beizutreten zu können hätte sie mindestens 18 sein müssen.


1
 
 Einsiedlerin 1. Juli 2011 
 

Einsiedlerin

Ich war voriges Jahr innerlich einmal drauf und dran, dem Opus Dei beitreten zu wollen, weil ich von Escrivás Schriften fasziniert war und von einem Opus Dei Priester bei einem Einkehrtag sehr beeindruckt war. Ich habe mich bei verschiedenen Personen genauer informiert. Und ich hörte von Personen, die früher einmal beim Opus Dei dabei waren auch \"Schauergeschichten\", die mich dann skeptisch gemacht haben. Was mich allerdings dann echt \"abgestoßen\" hat, ist die für Mitglieder unbedingte Verehrung, ja fast Verherrlichung, ihres Gründers. Man lese für weitere Zeugenaussagen die Berichte im angeführten Link: http://www.opusfrei.org/ . Möglicherweise ist das jetzt ganz anders als vor 15-30 Jahren. Ich kann es nicht beurteilen. Trotzdem schätze ich persönlich die Opus Dei-Priester als Beichtpriester.


1
 
 Christa Dr.ILLERA 1. Juli 2011 
 

INFO

http://www.opusdei.at/ - Homepage des Opus Dei in Österreich.


1
 
 JohnPaul 1. Juli 2011 

Presseerklärung

des Opus Dei in Frankreich zu dem Fall.

www.opusdei.fr/art.php?p=44499


3
 
 tarci 1. Juli 2011 
 

@JohnPaul

Ich habe folgenden Bericht gefunden:
http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gw-2sL0vkuPdy5rPQg7mnSPJob1Q


0
 
  1. Juli 2011 
 

Extrem schockierend - allerdings auch sehr vage. Müsste man Näheres wissen. Niermals Sonntagsruhe - das schaut überhaupt nicht nach Christentum aus. Ein Gewicht von 39
Kilo - das wiederum schaut mir nach einer lebensbedrohlichen Belastung aus. Ich hoffe die französischen Behörden gehen dem ganz genau nach und lassen da nichts im Dunkel. Ich vermute da ein schweres Verbrechen an einer leichgläubigen Frau. Man wird hoffentlich sehen wie sich das erklärt. Sollte hier tatsächlich jemand im Namen der katholischen Kirche irgendwlelche Verbrechen begehen, dann muss man dieser Täter schnellstens habhaft werden und sie die Konsequenzen ihres schändlichen Treibens spüren lassen.


3
 
 frajo 1. Juli 2011 

Diese gute Frau

weiß vielleicht selbst nicht, daß das Opus Dei keine Gemeinschaft von Zölibatären ist.
@Theobald: Es ehrt Sie, wenn Sie sich immer erst dann sich eine Meinung zu einem Thema bilden wollen, wenn ein Gerichtsurteil dazu vorliegt. Da hinken Sie aber bei der Dauer von Gerichtsverfahren, die bisweilen 7 Jahre (Straßburg) dauern können der Zeit sehr oft sehr weit hinterher.


4
 
 niclaas 1. Juli 2011 
 

@Theobald

Wenn man bedenkt, wie gerade in Frankreich die Berufung auf Justizposten durch die Seilschaft der Schürzenbrüder bestimmt wird, ist das keine rosige Aussicht ...


3
 
 nemrod 1. Juli 2011 
 

@Theobald

Es gibt nur leider gewisse Medien und Interessen, die Angriffe gg ganz bestimmte Ziele favorisieren und hochspielen ( Strauß-Kahn ) - irgendwie gibts da ein Geschmäckle und deshalb glaub ich da eher an eine Schmierenkomödie - eine Anzeige gg den \"dunkeln\" Orden des Opus Dei ( schon beim \"Sakrileg\" das Feindbild ) bringt schon Aufmerksamkeit!


5
 
 Theobald 1. Juli 2011 
 

Bevor einer Frau, die vermutlich niemand in diesem Forum kennt, eine vorsätzliche Lüge unterstellt wird, warten wir doch ab, wie das Gericht entscheidet.

Gab es Vergehen, sollen diese geahndet werden. Gab es keine - um so besser!


13
 
 Albertus Magnus 1. Juli 2011 
 

Selbstverpflichtung auf Ehelosigkeit ?

Das muss die Frau mir mal erklären. Keiner wird zur Ehelosigkeit gezwungen!. Dem Heilige Jose-Maria Escriva waren Ehe und Familie heilig! Ich befürchte nämlich, dass sie eher psychiche Probleme hatte und die Oberen haben das nicht rechtzeitig bemerkt.

http://www.opusdei.de/art.php?p=44495


6
 
 nemrod 1. Juli 2011 
 

Ach, es wird eine der üblichen Kampagnen darstellen - Hauptstoßrichtung klar! Und ist´s nicht wahr, so gehts doch gg die Kirche und den ach so bösen Opus Dei - dahinter kommen ja nur noch die Piusbrüder - igittigitt!


6
 
 Rick 1. Juli 2011 

Gähn!

Wieder eine der (inzwischen langweiligen) Opus Dei-Gruselgeschichten.


7
 
 JohnPaul 1. Juli 2011 

Näheres?

Dazu würde ich gern Näheres wissen. Wie wurde sie gezwungen, ins Werk einzutreten? Und wie wurde sie daran gehindert, das Haus zu verlassen. Ich war schon in vielen Zentren und Bildungshäusern des Werkes. Dass dort Türsteher wären, die einen am Verlassen des Hauses hindern würden, habe ich nie erlebt.


8
 

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