26 April 2011, 08:37
Die 'Frohe Botschaft' des Bischofs von St. Gallen
 
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Ausgerechnet zum höchsten Fest des Jahres verkündet der Bischof von St. Gallen, Markus Büchel, medial seine "frohe Botschaft": "Priesterinnen".

St. Gallen (kath.net)
Ausgerechnet zu Ostern, zum höchsten Fest des Jahres, hat der St. Galler Bischof Markus Büchel sich öffentlich gegen Rom gestellt und gemeint, dass er sich eine Frauenordination vorstellen könne. Büchel soll dies laut dem Bericht der Zeitung "Der Sonntag" im St. Galler Pfarreiblatt gesagt haben. Es sei einfacher, über die allfällige Heirat eines Priesters zu diskutieren als über die Frauenordination, die in der katholischen Kirche keine Tradition habe, so Büchel. "Aber wir müssten Schritte suchen, die dahin führen", drückt der Bischof von St. Gallen hier klar seine antirömische Meinung aus. "Ich könnte mir vorstellen, dass der Diakonat der Frau ein solcher Schritt sein könnte." Eine Weile lang habe man über die Frauenordination nicht diskutieren dürfen. "Das können wir uns nicht mehr leisten." Zum Priesteramt für Frauen meint Büchel auch: "Wir können beten, dass uns der Heilige Geist die Zeichen der Zeit erkennen lässt." Seine Aussagen werden auch von seiner Pressesprecherin bestätigt: "Was er hier sagt, meint er auch so."

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Zur Dokumenation – Auszüge aus dem Schreiben "Ordinatio Sacerdotalis" der katholischen Kirche: "Obwohl die Lehre über die nur Männern vorbehaltene Priesterweihe sowohl von der beständigen und umfassenden Überlieferung der Kirche bewahrt als auch vom Lehramt in den Dokumenten der jüngeren Vergangenheit mit Beständigkeit gelehrt worden ist, hält man sie in unserer Zeit dennoch verschiedenenorts für diskutierbar, oder man schreibt der Entscheidung der Kirche, Frauen nicht zu dieser Weihe zuzulassen, lediglich eine disziplinäre Bedeutung zu. Damit also jeder Zweifel bezüglich der bedeutenden Angelegenheit, die die göttliche Verfassung der Kirche selbst betrifft, beseitigt wird, erkläre ich kraft meines Amtes, die Brüder zu stärken (vgl. Lk 22,32), daß die Kirche keinerlei Vollmacht hat, Frauen die Priesterweihe zu spenden, und daß sich alle Gläubigen der Kirche endgültig an diese Entscheidung zu halten haben."

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