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Fukushima: Christen setzen ihr Leben ein

31. März 2011 in Aktuelles, 5 Lesermeinungen
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Unter den heldenhaften Helfern in Fukushima befinden sich auch Christen: sie gefährden das eigene Leben bei dem Versuch, eine nukleare Katastrophe zu verhindern


Sendai (kath.net/Fidesdienst) Unter den Arbeitern, die in Fukushima ungeachtet der Tatsache, dass sie damit das eigene Leben gefährden, versuchen, die radioaktive Strahlung in Schach zu halten und die Sicherheit des AKWs zu gewährleisten, befinden sich auch Christen. Dies teilen die vor Ort tätigen Missionare dem Fidesdienst mit.

Auch der Bischof von Sendai, in dessen Diözese sich das AKW Fukushima befindet, bestätigt dies: „Die Tragödie, die wir derzeit erleben und die bei allen große Besorgnis erregt“, so Bischof Martin Tesuo Hiraga im Gespräch mit dem Fidesdienst, „wissen wir, dass (sich) einige Christen als Freiwillige für die Rettungsaktion in der Zentrale gemeldet haben. Angesichts der schrecklichen Lage, wollen japanische Christen vor allem die Werte ihres Glaubens umsetzen. Und sie tun dies, indem sie sich hilfsbereit zeigen und den Mitmenschen widmen und damit ihre uneingeschränkte Opferbereitschaft unter Beweis stellen. In Fukushima setzen die Arbeiter ihr eigenes Leben aufs Spiel, um die japanische Bevölkerung zu retten und eine nukleare Katastrophe zu verhindern“.


Insgesamt 180 anonyme Helfer wechseln sich in Fukushima derzeit in Schichten von jeweils 50 Männern ab und versuchen im Atomkraftwerk die notwendigen Rettungsmaßnahmen umzusetzen. In den vergangenen Tagen mussten drei Helfer, die in der Nähe des Reaktors 3 tätig waren, ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Wie Beobachter dem Fidesdienst berichten handelt es sich bei dem Helfer, der die Rettungsaktion leitet um einen Christen und fünf weitere Christen aus einer Baptistengemeinde arbeiten in den Reaktoren 1 und 2 bei den Maßnahmen zur Kühlung mit. Die Helfer wissen „dass sie ihr Leben für die Mitmenschen in Gefahr bringen und tun dies im Zeichen des eigenen Glaubens“.

Eine besondere Gebetswache für die Opfer und für die Helfer, für die christlichen Gemeinden in Japan und vor allem für die „Helden von Fukushima“ und die Christen unter ihnen organisierte in den vergangenen Tagen die Overseas Missionary Fellowship (OFM) in Singapur. Die christliche Gemeinschaft hat Missionen in 12 asiatischen Staaten.


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Lesermeinungen

 Angelofhope 3. April 2011 
 

Es gibt keine grössere Liebe, als wenn jemand sein Leben hingibt für seine Freunde...Viele Heilige haben dies getan, z.B. der Hl. Maximilian Kolbe.


0
 
 Florentius 1. April 2011 
 

?

Ich bin etwas verwirrt. Es gab ja schon öfters hitzige Debatten über Organspenden. Müsste man hier nicht ähnlich verfahren? Es sind Menschen, die bewusst in den Tod gehen, um Mitmenschen zu retten.


0
 
 fraterminor 1. April 2011 

Ganz deiner Meinung...

..., Notam - es ist wirklich Jacke wie Hose - Respekt an alle, die da freiwillig mithelfen!

lg fraterminor


1
 
 goegy 31. März 2011 
 

Notams Meinung kann man nur unterstützen. Da evangelische und vor allem evangelikale Organisationen bekanntlich primär ihren Anhängern helfen, stellt sich die Frage ob kath.net nicht ein Spenden-Konto nennen könnte, über welches katholische Gemeinden in der Schadenszone direkt unterstützt werden , ohne grosse administative Abzüge. Kahtoliken könnten nämlich leicht leer ausgehen. Besonders amerikanische Hilfe wird nach akribischer Vorselektion systematisch zu den \"richtigen\" Empfängern geleitet. So sind nun leider einmal die Fakten!


2
 
  31. März 2011 
 

??

Ist es nicht völlig egal, ob die tapferen Menschen nun christlichen Glaubens, Shintō, buddhistisch oder atheistisch sind?
Unser aller Respekt sollte da Religionsübergreifend sein...


5
 

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