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Linker Zynismus in Reinkultur

28. Februar 2011 in Österreich, 12 Lesermeinungen
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Die ÖH Wien schreibt Jobs aus und fordert dazu die Umsetzung der "antiklerikalen" Grundsätze des neuen ÖH-Vereins - Cartellverband:Österreichische Studentenvertretung Wien verletzt Recht auf Religionsfreiheit


Wien (kath.net)
Der Österreichische Cartellverband hat schwere Kritik an der Studentenvertretung der Uni Wien geübt. "Die Ausgrenzung gläubiger StudentInnen durch aggressiv antiklerikale linke ÖH Führungen auf allen Ebenen hat einen neuen skandalösen Höhepunkt erreicht", stellt Matthäus Metzler, Präsident des Österreichischen Cartellverbandes, in einer Reaktion auf eine laufende Stellenausschreibung der ÖH Uni Wien auf der Website www.unijobs.at fest. In dieser fordert die ÖH Führung von Bewerbern Bereitschaft zur Umsetzung der "antiklerikalen" Grundsätze des neuen ÖH-Vereins "Studibeisl".


Laut Metzler liege aufgrund der Ausschreibung jedenfalls ein Verstoß gegen das Gleichbehandlungsgesetz vor, welchen die Gleichbehandlungskommission aufzugreifen habe. Eine Reaktion erwartet der ÖCV allerdings auch von BM Karl: "Die Bundesministerin hat gem § 52 Abs 4 HSG als Aufsichtsbehörde der ÖH die Rechtswidrigkeit von Handlungen der ÖH-Führung bescheidmäßig festzustellen." Metzler sieht durch eine derartige Ausschreibung klar das verfassungsgesetzlich geschützte Recht auf Religionsfreiheit verletzt und erwartet sich daher ein Machtwort der rechtlich berufenen Kontroll- und Aufsichtsbehörden.

Dass es sich bei dem geplanten "Studibeisl" mit budgetierten Kosten in der Höhe von über 350.000 Euro um eine beispiellose Verantwortungslosigkeit handelt, ist für den ÖCV-Präsidenten angesichts der offenen Diskriminierung durch eine öffentlich-rechtliche "Interessenvertretung" noch das geringere Übel. "Sich im selben Satz als antidiskriminierend zu bezeichnen und Antiklerikalismus von Bewerbern zu fordern - das ist linker Zynismus in Reinkultur", konstatiert Metzler.

Besonders schockierend ist für Metzler, dass mit dem VSStÖ - als Koalitionspartner der GRAS - eine Teilorganisation der Partei von Bundeskanzler Faymann an diesen Ungeheuerlichkeiten beteiligt ist. Der ÖCV-Präsident appelliert im Namen des größten Studenten- und Akademikerverbandes Österreichs und aller anderen konfessionellen StudentInnen an den Bundeskanzler, diese Attacken gegen religiöse Menschen in seinen Reihen abzustellen. "Nur die grausamsten Regime des letzten Jahrhunderts hatten sich dem Antiklerikalismus verschrieben - Lernen Sie Geschichte, ÖH Uni Wien Vorsitzende Flora Eder und Genoss*Innen", fordert Metzler abschließend.


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Lesermeinungen

 Giovanni Paolo 4. März 2011 
 

Klerikalismus

Es sollte hier nicht in Vergessenheit geraten, dass der menschenverachtende Klerikalismus eines Seipel in Österreich unschuldige Menschenleben gekostet hat- jeder Ismus ist von vornherein abzulehnen


0
 
  1. März 2011 
 

Sind es nicht die Linken die das Wort Toleranz so groß schreiben?

\"Wer immer tolerant ist, ist ein Depp\"

Gerhard Polt


1
 
 Chris2 28. Februar 2011 
 

Linke Meinungsfreiheit?

@aragorn1: Die Kirche hat sich viel zu lange vom netten Begriff der \"Toleranz\" einlullen lassen und vor lauter alle-anderen-ganz-doll-knuddeln gar nicht bemerkt, wie er immer massiver umgedeutet wurde, um zuletzt als moralische Totschlagkeule auch und gerade gegen sie selbst zu enden: Wer es heute noch wagt, eine klare und vom \"Mainstream\" (gelegentlich auch als \"breiter Weg\" bezeichnet) abweichende Meinung zu haben - und diese womöglich sogar öffentlich zu äußern - sei intolerant. Dabei wird großzügig übersehen, daß man nur gegenüber einer Meinung, die man nicht teilt oder sogar ablehnt, tolerant sein kann. Alles andere liegt irgendwo zwischen Meinungslosigkeit / Indifferentismus (\"ist doch mir ...egal\") und der-gleichen-Meinung-sein. Beides hat mit Toleranz nichts zu tun. Eher mit (mehr oder weniger a)moralischer \"Gleichschaltung\". Im schlimmsten Fall handelt man dabei sogar verantwortungslos, etwa wenn man seine Mitmenschen nicht vor massiven Gefahren an Leib und/oder Seele warnt.


3
 
 Siebtel 28. Februar 2011 
 

Der österreichische Cartellverband ist nur vordergründig katholisch

Der ÖCV enthält, ähnlich wie die ÖVP, nur mehr katholische Spurenelemente oder eine katholische Tradition (der seliggesprochene Jakob Kern war CVer).

Ein Beispiel für diese Tatsache ist das schwer gestörte Verhältnis des ÖCV zu seinen Mitgliedern, die nicht ÖVP-nahe, sondern katholisch sind:

So wird z.B. der Obmann der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ), Rudolf Gehring, innerhalb des ÖCV unverhohlen bekämpft, weil er der ÖVP ein paar Stimmen kosten könnte, zumal die wertelose ÖVP schon vielen zuwider ist. In der Verbandszeitschrift des Cartellverbandes wurde Rudolf Gehring regelrecht lächerlich gemacht.

Da die ÖVP für viele Carteller eine Karriereleiter darstellt und man innerhalb der ÖVP mit christlichen Werten nicht der Parteilinie entspricht und keine Aufstiegschancen hat, ist der ÖCV zu einem Opportunisten-Cartell geworden.


5
 
  28. Februar 2011 
 

Maurer ist eine grüne Kryptokommunistin

Kryptokommunisten schleichen sich überall ein, das Problem gibt es auch in Deutschland, sogar in der CDU.

So wie sich einst Karl Marx in das \"Organ der Demokratie\" einschlich. (Neue rheinische Zeitung)

Also passt auf, WER sich so alles Demokrat nennt, in Wirklichkeit aber rotes Gedankengut verbreitet.


3
 
 Cosinus 28. Februar 2011 
 

Gut, dass es Wahlen gibt!


2
 
 Philosophus 28. Februar 2011 
 

@ Marcus

Die ÖH-Chefin Maurer ist eine grüne Kryptokommunistin und nicht SPÖ-Mitglied. Die heutige SPÖ ist nicht mehr meine Partei. Aber wenn Sie einen pauschalen Gegensatz zwischen SPÖ und Kirche behaupten, dann muss ich halt schon entgegnen, dass es - leider - genug Kirchenfunktionäre gibt, die die der SPÖ spielend links überholen. Denen kann man meist nicht einmal jugendliche Unerfahrenheit zugute halten, mangelsJugend!


3
 
 Vergilius 28. Februar 2011 
 

@Marcus

Unsere Bischöfe begreifen es nicht. Sie begreifen nicht den ORF (inkl. Publikumsrat Küberl), die Zeitungen ... Sie geben wacker Interviews.


3
 
 aragorn1 28. Februar 2011 
 


1
 
 Philosophus 28. Februar 2011 
 

ÖH

ist leider ein absolut überflüssiger Verein, der von allen Studierenden Zwangsbeiträge einhebt.


6
 
 aragorn1 28. Februar 2011 
 

Toleranz

Sind es nicht die Linken die das Wort Toleranz so groß schreiben? Und wie gehen sie damit um, wenn sie mal an der Macht sind.


6
 
  28. Februar 2011 
 

Es gibt eben keine \"Versöhnung\" zwischen Kirche und SPÖ.

Hat es nie gegeben und wird es nie geben.

Die Attacken der SPÖ-Gliederungen und Vorfeldorganisationen auf die Kirche werden immer heftiger.

Nur manche Bischöfe haben es noch nicht mitbekommen.


6
 

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