23 Februar 2011, 09:30
Peru: Rosenkranzgebet als Antwort auf Homo-Protest
 
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Vor der Kathedrale von Lima war ein ‚Kiss-in gegen Homophobie’ geplant, etwa 200 Katholiken fanden sich zum friedlichen Gebet ein

Lima (kath.net) Hunderte peruanische Katholiken versammelten sich am vergangenen Samstag vor dem Eingang der Kathedrale in der Hauptstadt Lima: Sie beteten gemeinsam den Rosenkranz, als Antwort auf ein „Kiss-in gegen Homophobie“, das von einer kleinen Homosexuellen-Gruppe nur wenige Meter von der Kirche entfernt abgehalten wurde. Das meldet die CNA.

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Dies war bereits das zweite “Kiss-in” der Gruppe. Beim ersten Mal, eine Woche davor, wurden sie von der Polizei vom Eingangsbereich der Kathedrale weggewiesen. Dieses Mal hatte die Gruppe die ausdrückliche Erlaubnis der Bürgermeisterin vom Lima, Susana Villaran, die schon mehrmals ihre Unterstützung für Homosexuellen-Anliegen zum Ausdruck gebracht hatte. Obwohl in den Medien dieses zweite „Kiss-in“ sehr beworben wurde, nahmen nur acht Personen daran teil, drei schwule Paare und ein lesbisches Paar.

Als Antwort auf die geplante und beworbene Homosexuellen-Veranstaltung fanden sich jedoch etwa 200 Katholiken am Nachmittag vor der Kathedrale ein und bildeten drei Stunden lang eine Art Menschenkette vor der Kirche. Friedlich beteten sie den Rosenkranz und sangen geistliche Lieder.

Daniel Torres Cox, der zum Gebet gekommen war, sagte gegenüber ACI Prensa: „Wir sind einfach hier, um irgendwie unseren Glauben zu schützen.” Den Homosexuellen-Protest nannte er „einen Angriff auf das, was wir glauben, und deshalb sind wir hier, einfach um das zu beschützen”.

Homosexuelle in Peru “provozieren uns, weil für sie die katholische Kirche alles das repräsentiert, was sie niedermachen wollen”, sagt Nancy Freundt vom Zentrum für Natürliche Familienplanung. “Die katholische Kirche besteht nicht aus Ziegelsteinen. Die Kirche besteht aus uns Katholiken allen, die ihren Glauben leben und bekennen.“

Eine neuere Umfrage hat gezeigt, dass 75 Prozent der Peruaner gegen die “Homo-Ehe” sind. Der Peruanische Kongress hatte am 8. Februar bestätigt, was auch in der Verfassung des Landes festgeschrieben ist, dass die Ehe eine Vereinigung zwischen Mann und Frau ist.



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