04 Februar 2011, 11:08
Abtreibung, Prostitution und Planned-Parenthood
 
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Eine heimliche Video-Dokumentation über Planned-Parenthood-Abtreibungsangebot für eine angeblich 14-jährige (!) Prostituierte löst helle Empörung aus

New Jersey (kath.net/eb) Eine neu bei YouTube eingestellte, heimlich aufgenommene Videodokumentation über ein Beratungsgespräch von Zuhältern mit einer Planned-Parenthood-Beraterin über Kontrazeptiva, Gesundheitsvorsorge und Abtreibungsmöglichkeiten für Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren löst in den USA große Empörung aus.

Lila Rose, eine 21-jährige Aktivistin für das Leben, begleitete mit einer versteckten Kamera ein junges Paar in ein Abtreibungszentrum von New Jersey und deckte unerlaubte Abtreibungspraktiken an Minderjährigen der durch die Pro-Abtreibungs-Organisation Planned Parenthood auf. Ihr Video erschien am 2.2.2011 auf YouTube und löste einen Aufschrei der Empörung bei den amerikanischen Pro Life Bewegungen aus.

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Das Paar gab an, es wolle Kontrazeptiva und Schwangerschaftstests für 13- bis 14-jährige (!) Mädchen, die bei ihm als Prostituierte arbeiten. Sofort bot die Klinik-Mitarbeiterin ihre kritiklose Hilfe an. Sie riet den (fingierten) Zuhältern, die Mädchen anzuweisen, nicht viel zu reden und vor allem über ihr Alter zu lügen. Einen Personalausweis bräuchten sie nicht, und wenn sie kein Englisch oder Spanisch könnten, wäre das auch kein Problem. Verhütungsmittel könnte man über die Abtreibungsklink sehr günstig bekommen, und wenn sich herausstelle, dass die jungen Damen schwanger sind, wäre auch eine Abtreibung kein Problem. Wann sie wieder als Prostituierte "arbeiten" könnten, wollten die "fiktiven Zuhälter" noch wissen, worauf sie die Antwort bekamen, nach ca. 14 Tagen. Die Planned- Parenthood-Mitarbeiterin riet, nach einem Eingriff könnten die jungen Damen "Kunden" einwerben. Die Planned-Parenthood-Klinik wusste genau, dass sie Minderjährigen so einen Dienst nicht anbieten dürfen.

Ein Planned-Parenthood Vertreter betonte gegenüber CNN, dass die Abtreibung in den USA ein Verfassungsrecht auch für minderjährige Frauen sei. Er bezeichnete Lebensrechtler als radikale Untergrundorganisation, die diese "Gesundheitsfürsorge" den Frauen verweigern wolle. Planned Parenthood leiste gute Arbeit. Abtreibung sei erlaubt, die Mitarbeiterin hätte allerdings stutzig werden müssen, dass Vierzehnjährig zur Prositution herangezogen werden.

Als bekannt wurde, dass die Staatsanwaltschaft von New Jersey sich des Falles annahm, stellte man die Mitarbeiterin von Planned Parenthood als auf eigene Faust handelnde Person dar und betonte, dass ihr Handeln in keiner Weise den Praktiken von Planned Parenthood entspräche. Die Mitarbeiterin wurde sofort entlassen.

Kongressangehörige und Anwälte fordern jetzt, die 360 (und mehr) Millionen Dollars an Steuergeldern, die Planned Parenthood pro Jahr bekommt "einzufrieren". David Bereit der Direktor der US Organisation "40 Tage für das Leben" ist schockiert. "Wer weiss, was sich in den andern 820 Planned Parenthood Kliniken abspielt?" Er kann sich nicht vorstellen, dass irgendein Vater seine Tochter Planned Parenthood anvertraut.

Das schockierende Originalvideo auf kathTube:





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