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| ![]() Heilige braucht unsere Zeit!30. Jänner 2011 in Spirituelles, 5 Lesermeinungen Erzbischof Schick begeht den Tag des geweihten Lebens mit Ordensangehörigen - Heilige sind radikale Menschen, die bis an die Wurzeln des Christseins gingen und die Bergpredigt lebten Bamberg (kath.net/bbk) Der größte Mangel, den unsere Kirche in Deutschland und in ganz Mitteleuropa hat, ist der Mangel an Heiligen, so Erzbischof Ludwig Schick heute im Gottesdienst zum Tag des geweihten Lebens in der Nürnberger Kirche St. Josef vor zahlreichen Ordensangehörigen und Priestern. Nicht der Mangel an Gläubigen, Priestern, pastoralen Mitarbeitern, an Ordenschristen oder Geld, sei das eigentliche Problem der Kirche, sondern der Mangel an Heiligen - und Heilige seien das Allernötigste um die Krise in der Kirche zu überwinden, sagte der Bamberger Oberhirte. Er erinnerte an Heinrich II. und später den heiligen Otto, die einst die Erzdiözese aufgebaut haben. Diese hätten Klöster gegründet und reformiert, die einst Zentren des geistlichen Lebens, aber auch der Bildung und der Caritas waren. Auch Nürnberg sei durch den heiligen Sebald, einen Mönch und Einsiedler, gegründet worden. Viele Klöster, besonders die Klarissinnen mit Caritas Pirckheimer in St. Klara, die Kartäuser, Franziskaner und Dominikaner, prägten dereinst die Stadt. Nürnberg wurde von Ordenschristen in vielerlei Hinsicht bereichert und auch heute seien es viele Ordenschristen, die zum Wohle der Stadt Nürnberg beitragen. Beispiele seien hier die Maria-Ward-Schule, das Theresienkrankenhaus, die Domus Misericordiae und die Straßenambulanz. Auch den Jesuiten in St. Klara sowie den von Salesianern und Franziskanern betreuten Pfarreien bescheinigte der Erzbischof ein segensreiches Wirken. Heilige sind radikale Menschen, die bis an die Wurzeln des Christseins gingen und die Bergpredigt lebten, so der Erzbischof. Heiligkeit sei ein Geschenk, welches letztlich im Dialog mit Jesus Christus entstehe, es müsse vorbereitet sein durch das Gebet und das Lesen der Heiligen Schrift, so der Bamberger Oberhirte. Es waren Heilige wie Benedikt, Franz von Assisi und Mutter Teresa, die am Anfang der Orden standen, erinnerte Schick. Diese Ordensgründerinnen und Ordensgründer bauten Gegenwelten gegen die Welt ihrer Zeit auf und halfen damit Krisen zu überwinden. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuHeiligkeit
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