24 Januar 2011, 08:23
England: Muslime missbrauchen Schulmädchen als Sexsklavinnen
 
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'Times': Vorfälle wurden jahrelang aus Angst vor Islamfeindlichkeit vertuscht

London (kath.net/idea) Aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen und Islamfeindlichkeit sind in England schwere sexuelle Vergehen an minderjährigen Mädchen jahrelang der Öffentlichkeit vorenthalten worden. Eine Untersuchung der Londoner Tageszeitung „Times“ hat jetzt zu Reaktionen der Regierung geführt. Das Innenministerium ordnete eine Untersuchung durch die Nationale Kinderschutz-Einheit an.

Wie die Times berichtet, treten besonders in Nord- und Mittelengland vor allem muslimische Männer pakistanischer Herkunft an Schulmädchen heran und umwerben sie als „Loverboys“ mit Alkohol, Drogen und Sex. Sie bringen die Minderjährigen von 11 bis 16 Jahren in ihre Abhängigkeit und beuten sie als Sexsklavinnen aus. Als einen Grund nennt die Zeitung, dass Muslime gehalten seien, nur pakistanische Jungfrauen zu heiraten. Englische Mädchen betrachteten viele als „leichtes Fleisch“, so der frühere Innenminister Jack Straw. Im nordenglischen Wahlkreis Blackburn des Labour-Politikers sind solche Verbrechen vermehrt aufgetaucht. Straw – auch Außenminister in der Regierung Blair - rief die pakistanische Gemeinschaft auf, offen gegen diese Missstände vorzugehen.

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Die Vorfälle wurden der Times zufolge von den Behörden weitgehend unter der Decke gehalten, weil man befürchtete, wegen religiöser Diskriminierung kritisiert zu werden. Straw stieß wegen seiner Äußerungen auch bei Parteifreunden auf Widerspruch. Der Unterhausabgeordnete Keith Vaz sagte, man dürfe keine Pauschalurteile fällen. Es handelt sich auch nicht um ein „kulturelles Problem“. Der Direktor der muslimischen Jugendorganisation Ramadan-Stiftung, Mohammed Shafiq, erklärte, keine Religionsgemeinschaft sanktioniere solche Verbrechen. Es sei deshalb zutiefst beleidigend, wenn man unterstelle, dass dies in einer bestimmten Gemeinschaft verwurzelt sei. 1,6 Millionen der knapp 62 Millionen Briten sind Muslime. Sie stammen meist aus Einwandererfamilien aus Pakistan und Bangladesch.

Mädchen zur Vergewaltigung weitergereicht

Die am 5. Januar veröffentlichte Times-Untersuchung hat seit 1997 17 Gerichtsprozesse aus 13 Städten Nord- und Mittelenglands zutage gefördert, in denen jeweils zwei oder mehr Männer wegen sexuellen Missbrauchs und Ausbeutung minderjähriger Mädchen verurteilt wurden. Von den insgesamt 56 Verurteilten waren der Times zufolge drei Weiße, 53 Asiaten, davon 50 mit muslimischen Namen. Die meisten waren pakistanischer Herkunft. Am 7. Januar wurden in der Stadt Nottingham Mohammed Liaqat (28) und Abid Saddique (27) wegen Vergewaltigung und sexuellen Missbrauchs mehrerer weiblicher Jugendlicher zwischen 12 und 18 Jahren zu Freiheitsstrafen verurteilt. Sie reichten die Opfer auch an andere Männer weiter, die sie vergewaltigten und misshandelten.

Ähnliche Banden in den Niederlanden

Premierminister David Cameron (Konservative) und sein Stellvertreter Nick Clegg (Liberaldemokraten) äußerten große Sorge wegen der Veröffentlichung und ordneten eine umfassende Untersuchung an. Doch ein Aufklärungsfilm, der vor drei Jahren von einer Strafverfolgungsbehörde als Präventionsmaßnahme in Auftrag gegeben wurde, darf immer noch nicht an Schulen und in Jugendeinrichtungen gezeigt werden. Der Times zufolge sind solche Sexbanden kein rein englisches Phänomen. In den Niederlanden gebe es ähnliche Probleme mit organisierten Gruppen, die sich junge Mädchen gefügig machen und als Sexsklavinnen ausbeuten.

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