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Ägypten: Reiseboykott und Streichung von Entwicklungshilfe?

7. Jänner 2011 in Aktuelles, 8 Lesermeinungen
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Österreichischer Menschenrechtler Grosz: "Wer nicht weiß, wie man mit Christen respektvoll umgeht hat auch das Geld der Christen nicht verdient"


Wien (kath.net/pm) Nach dem verheerenden Anschlag auf koptisch-orthodoxe Christen in Ägypten forderte BZÖ-Menschenrechtsprecher Abg. Gerald Grosz einen Reiseboykott für Ägypten. "21 Tote klagen eine untätige ägyptische Regierung an, die die Unterdrückung der Christen zum eigentlich Staatsziel hat. Das einzige was diese islamischen Terroristen im 21. Jahrhundert verstehen ist der Entzug der finanziellen Mittel. Ein Reiseboykott österreichischer Touristen ist nur der erste Schritt. Der zweite Schritt ist eine Streichung aller österreichischen Entwicklungsgelder für islamische Unrechtsregime. Wer nicht weiß, wie man mit Christen respektvoll umgeht, wer die Menschenrechte missachtet und Mord und Terror zur Tagesordnung erhebt, hat auch das Geld der Christen nicht verdient", so der BZÖ-Nationalratsabgeordnete.


Österreich dürfe zu diesen Gewaltakten gegen Christen nicht schweigen und müsse in seinem "bescheidenen Bereich" Sanktionen setzen. Rund 100 Millionen Christen seien in über 50 Ländern von Diskriminierung, Gefängnis und Gewalt bedroht.

"Wenn wir hier in Österreich den Bau von Minaretten und die menschenrechtswidrige Verschleierung der Frauen verbieten wollen, gibt es einen Aufschrei im Namen der Religionsfreiheit, während islamistische Terroristen weltweit ihre Religionsfreiheit im Mord von Christen verstehen. Dieser islamische Glaubenskrieg ist ein Terrorkrieg gegen die Errungenschaften der Menschenrechte", kritisiert der BZÖ-Menschenrechtssprecher.

Österreich müsse daher umgehend sämtliche Mittel und Projekte im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit mit jenen Staaten streichen, die solche menschenrechtswidrigen Vorgänge dulden oder vorantreiben.


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