01 Januar 2011, 12:51
Der Friede: Werk der Gewissen, die sich der Wahrheit und Liebe öffnen
 
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Während des ersten Angelus des Jahres 2011 betont Benedikt XVI. die Notwendigkeit des Strebens nach Frieden sowie den Königsweg, um zu ihm zu gelangen: die Religionsfreiheit


Rom (kath.net/as) Während des ersten Angelus des Jahres 2011 vertraute Benedikt XVI. das Christenvolk, das sich im Geiste vor der Grotte von Bethlehem versammle, der Fürsprache Mariens an. „Wir bitten die Mutter um den Segen, und sie segnet uns, indem sie uns den Sohn zeigt: seine Liebe, sein Leben, sein Licht der Wahrheit, die Vergebung der Sünden; sie hat uns den Frieden geschenkt, der stärker ist als der Samen des Hasses und der Gewalt, stärker, da der Name Jesu über jedem anderen Namen steht und die ganze Herrschaft Gottes umfasst“.

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Aus diesem Grund bitte die Kirche durch Jesus Christus um das Geschenk des Friedens, so Benedikt XVI., der in Erinnerung rief, dass eine der großen Herausforderungen unserer Zeit die Religionsfreiheit sei, das Thema, dem er dieses Jahr seine Botschaft zum Weltfriedenstag gewidmet habe.

Die Menschheit stehe heute vor zwei einander entgegensetzten Tendenzen, die beide negativ seien: dem Laizismus und dem Fundamentalismus. In Wirklichkeit aber rufe Gott „die Menschheit zu sich mit einem Plan der Liebe, der den ganzen Menschen in seiner natürlichen und geistlichen Dimension einbezieht und zugleich eine Antwort in Freiheit und Verantwortung erwartet, die aus ganzem Herzen und mit der ganzen individuellen und gemeinschaftlichen Existenz gegeben wird“ (vgl. Botschaft, 8).

Wo die Religionsfreiheit wirklich anerkannt werde, werde die Menschenwürde in ihrer Wurzel geachtet. Durch eine aufrichtige Suche nach der Wahrheit und dem Guten festigten sich die Institutionen und das zivile Zusammenleben. Aus diesem Grund „ist die Religionsfreiheit der privilegierte Weg zum Aufbau des Friedens“.

„Liebe Freunde, richten wir erneut den Blick auf Jesus, in den Armen Mariens, seiner Mutter. Wenn wir auf ihn blicken, der der Friedensfürst ist, verstehen wir, dass der Friede weder mit Waffen noch mit wirtschaftlicher, politischer und kultureller Macht oder durch die Macht der Massenmedien erreicht wird. Der Friede ist Werk der Gewissen, die sich der Wahrheit und der Liebe öffnen.“

Die Pilger aus dem deutschen Sprachraum grüßte der Heilige Vater mit den folgenden Worten

Einen frohen Neujahrsgruß richte ich an alle deutschsprachigen Pilger und Besucher. Gerne heiße ich heute die Sternsinger aus Mainz willkommen und grüße mit ihnen alle, die in den Pfarreien am Dreikönigssingen teilnehmen, um den Menschen das Ereignis der Geburt Christi zu künden. Es ist eine Botschaft der Freude und des Friedens für die ganze Welt. Gott will bei den Menschen sein. In seinem menschgewordenen Sohn wendet Gott uns sein Angesicht zu und schenkt uns Heil. So bitten wir ihn um seinen Segen und wollen dieses neue Jahr im Namen des Herrn beginnen. Gott geleite euch auf allen Wegen.







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