03 Dezember 2010, 20:30
Wir werden seinen Namen verkündigen!
 
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Peter Sartain, der neue Erzbischof von Seattle, hat bei seiner Amtseinführung ungewöhnliche Worte gefunden: Ich habe überhaupt nichts Eigenes, das ich Ihnen geben könnte. Alles, was ich habe, das habe ich selbst empfangen

Seattle (kath.net) "Ich habe überhaupt nichts Eigenes, das ich Ihnen geben könnte. Alles, was ich habe, das habe ich selbst empfangen … Doch was ich habe, das möchte ich Ihnen anbieten: Das Evangelium von Jesus Christus." Dies sagte vergangene Woche J. Peter Sartein, der neue Erzbischof von Seattle, bei seiner Amteinführung. Er habe sonst den Gläubigen nichts anzubieten habe außer dem Glauben, welchen er in ungebrochener Tradition von den Aposteln her empfangen habe.

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Der bisherige Bischof von Joliet, Illinois, führte dann aus, dass Leitung innerhalb der Kirche verstanden werden muss als Nachfolge, als Gehen in den Fußspuren Jesu. „Ein Bischof muss zuallererst selbst von der Kirche geleitet und belehrt sein, wenn er ein Leiter und ein Lehrer sein will. „Es ist der Herr Jesus selbst, der seine Herde leitet, führt, beschützt und ernährt“, erklärte er. „Wir Bischöfe hüten jenen Teil der Herde, welcher unserer Sorge anvertraut ist, indem wir zuallererst Jesus nachfolgen.“

Ganz praktisch riet der neue Erzbischof von Seattle den Katholiken seiner Diözese, dass sie sich wieder an die Gegenwart Gottes im gesamten Alltag und in jeder Situation erinnern sollen. „Immer geht er uns voran, immer sollen wir folgen“, mahnte der Erzbischof. „Der Name Jesu sei immer auf unseren Lippen: In jeder Predigt, bei jeder Begegnung, wann immer wir um Rat gefragt werden, wann immer wir beten. Sein Name sei in jeder Pfarrei, und wenn wir durch den Tag gehen, sollen wir seinen Namen still beten, um uns an Seine Gegenwart zu erinnern und um Seinen Schutz zu suchen. Satan möchte diesen Namen nicht hören und er flieht.“

“In Einheit mit unserem Heiligen Vater, Papst Benedikt XVI, und mit allen Gläubigen in der gesamten Welt möchten wir dem nachfolgen, dessen Namen wir Tag und Nacht anrufen”, kündigte der Erzbischof an. „Wir werden seinen Namen verkündigen, auch wenn er auf Widerspruch und Spott stößt.“ „Wir wären nicht Kirche, wenn wir uns schämen würden, Christus zu verkünden.“

Der Erzbischof hatte extra Spanisch gelernt, um sich effektiver auch um die spanisch stämmigen Katholiken seiner neuen Erzdiözese kümmern zu können, und er hielt sogar einen Teil seiner Predigt auf Spanisch. „Vielleicht sind manche von Ihnen erst kürzlich im Bundesstaat Washington angekommen. Aber in der Kirche sind Sie nicht neu!“ Er machte sich Gedanken über die größer werdende ethnische Vielfalt in seiner Erzdiözese und erinnerte, dass „in jeder Kultur, durch jede Sprache und in jedem Menschen unser himmlischer Vater das Angesicht seines geliebten Sohnes enthüllt.“

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