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Abt Henckel Donnersmarck: ‚Europa stirbt aus!’

17. November 2010 in Buchtipp, 20 Lesermeinungen
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Das neue Interviewbuch ‚[email protected]’ mit dem Abt von Stift Heiligenkreuz: Nicht die Kirche ist in der Krise, sondern Europa


St. Pölten (kath.net/Diözese St. Pölten) „Die Kirche hat keine Krise“, betonte Abt Gregor Henckel Donnersmarck vom Stift Heiligenkreuz bei einer Präsentation seines neuen Buches „[email protected]“ an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Diözese St. Pölten. „Die Kirche wächst weltweit – es ist eine Krise Europas.“

Vor allem durch Verhütung und „Töten ungeborenen Lebens“ werde es Europa, wie wir es kennen, in einigen Jahrzehnten nicht mehr geben, so Henckel Donnersmarck: „Europa stirbt aus!“

Wichtiger als die „Weitergabe unserer Gene“ sei jedoch die „Weitergabe unseres Glaubens“, sagte der Prälat. Deswegen sei die Ausbildung von Laienkatechisten, die verschiedene Sprachen beherrschen bzw. lernen, besonders wichtig: „Das ist die Zukunft des christlichen Europas.“

„[email protected]“ ist ein Interviewbuch, in dem der Zisterzienserabt mit Judith Grohmann „über Gott und die Welt und das Paradies aus Erden“ plaudert. „Die gezielten und pointierten Fragen sollen es den Lesern erleichtern, meinen Gedankengängen zu folgen“, erklärte Henckel Donnersmarck schmunzelnd.

Der Titel sei bereits vorher festgestanden: Es sei ein Versuch, die 1.500 Jahre alte Phrase der Benediktsregel „ora et labora“ moderner zu machen. Als früherer Manager und als Mönch stehe er „zwischen Wirtschaft und Kloster“.

So hat Abt Gregor besonders aufgrund der Wirtschaftskrise zahlreiche Vorträge über die Bedeutung der Benediktsregel für die Wirtschaft und über die katholische Soziallehre gehalten.

Der Aufbau des Buches folgt den drei Göttlichen Tugenden Glaube, Hoffnung und Liebe im ersten Teil „ora“. Unter dem „@“ behandelt der Abt zwei seiner besonderen Anliegen, die Liturgie und seine „Liebe zur Hierarchie“. Im Teil „labora“ folgen die Gespräche mit Judith Grohmann den vier Kardinaltugenden Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit und Mäßigung.


Abt Gregor Henckel Donnersmarck
Judith Grohmann
ora @ labora
Über Gott und die Welt und das Paradies auf Erden
224 Seiten, Format 140x220
mit zahlreichen Fotos
Residenz-Verlag
ISBN: 9783701731619
Preis: 22,90 Euro

Alle Bücher und Medien können direkt bei KATH.NET in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Christlicher Medienversand Christoph Hurnaus (Auslieferung Österreich und Deutschland) und dem RAPHAEL Buchversand (Auslieferung Schweiz) bestellt werden. Es werden die anteiligen Portokosten dazugerechnet. Die Bestellungen werden in den jeweiligen Ländern (A, D, CH) aufgegeben, dadurch entstehen nur Inlandsportokosten.

Für Bestellungen aus Österreich und Deutschland: [email protected]

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Foto: (c) www.residenzverlag.at


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Lesermeinungen

 Einsiedlerin 20. November 2010 
 

Die Angst um...

Lieber exklosterschüler, Jesus können wir doch vertrauen, wenn er uns sagt \"Fürchtet euch nicht!\" Denken Sie doch einmal, wie die Menschen zur Zeit Jesu lebten! Die fürchteten sich sicher nicht mehr als wir im reichen Europa. Ich muss zwar auch jeden Cent umdrehen als Alleinerzieherin, aber ich finde, ich lebe immer noch im Luxus. Kritisch wird es doch erst, wenn man seine existenziellen Bedürfnisse nicht mehr befriedigen kann (kein Essen, kein Dach über dem Kopf...)
Ich denke mir immer: \"Es gibt Schlimmeres.\" Das Schlimmste wäre für mich, Jesus nicht mehr zu vertrauen.


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 Rick 19. November 2010 

Kirche in der Krise?

Die Kirche in EUROPA ist in die Krise. DIE eine, heiligen, katholische und apostolische Kirche ist nicht in der Krise - sie wächst und gedeiht weltweit! Und die \"westliche\" Kirchenkrise\" ist eben eine direkte Auswirkung der tiefen, massiven gesellschaftlichen Krise.


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 exklosterschüler 19. November 2010 
 

Hochwürdigster Abt was machen Sie konkret zur Hebung der Geburtenzahlen? Die eigentlich Schuldigen sitzen in der Politik, die es verantwortungsbewussten Paaren immer schwerer macht, Kinder zu bekommen. Die Angst um den Arbeitsplatz, Zukunftsängste, die globale Vernichtung der Umwelt, der unkontrollierte Wachstum der Weltbevölkerung, ... hier liegen die wahren Probleme. Geburtenkontrolle nur bei den \"Anderen\", so wird es nicht gehen. Gebt den Jungen wieder Hoffnung und Sicherheit!


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 Ehrmann 17. November 2010 

Wie handeln?

@Herbert Klupp - unter \"ardente cura\" habe ich auf Kathtube eine Zusammenfassung mit einem Lösungavorschlag versucht. Vielleicht gelingt es, den (korrigierten) Text zu öffnen. Ich meine nämlich nicht, daß wir Europa und uns aufgeben müssen -und dürfen!


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 a.t.m 17. November 2010 

Dismas

Danke für die Richtigstellung, Vergelt´s Gott.

Und danke für ihren Beitrag, der auch fasst meine Meinuung wiedergibt. Nur hat in meinen Augen das \"Pastoralkonzil\" dessen Heiliger Geist auf schändliche Art und Weise missbraucht wurde und wird, massgeblichen Anteil an der Krise in der HRKK, den dieses wurde und wird leider nicht im Sinne der Heiligen Tradition der einen, heiligen, katholischen und apostolischen Kirche, sondern vielfach nur im Sinne des sündigen und teilweise satanischen Zeitgeistes ausgelegt.

Gebet um würdige Diener des Heiligtums

O GOTT, Du hast zur Erhaltung und Verbreitung Deiner Kirche das Priestertum eingesetzt. Lass alle, die Du von Ewigkeit her zu Deinem Dienste berufen hast, Deine Stimme willig hören und von ganzem Herzen befolgen. Bewahre sie vor den Gefahren der Welt; verleihe ihnen den Geist der Weisheit und des Verstandes, den Geist des Rates und der Stärke, den Geist der Wissenschaft und Frömmigkeit und erfülle sie mit dem Geiste Deiner Heiligen Furcht, damit sie, ausgerüstet mit der Gnade des Priestertums, durch Wort und Beispiel uns lehren, den Weg Deiner Gebote zu wandeln, und uns hinführen zur Ewigen, Glückseligen Vereinigung mit Dir. Der Du lebst und regierst von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.


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 Christa Dr.ILLERA 17. November 2010 
 

@Markus

Danke!


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 Dismas 17. November 2010 

Kirche ist leider durchaus in der Krise

@ a.t.m nur ein Hinweis: Ein Abt ist keine Excellenz, er ist \"Seine Gnaden der Herr Abt\", oder Hochwürdigster Herr Abt. Exzellenz steht dem Bischof zu.

Seine Gnaden irren, leider ist die Kirche sehr tief in einer Krise, gegen die Papst Benedikt wiederholt seine Stimme erhoben hat. Sicher wir Laien müssen viel mehr in der Welt wirken, durch Gebet und Tat (ich bleibe lieber beim \"ora et labora\" das @ im Buchtitel finde ich \"schräg\" , es trifft nicht das \"et\", das hat der Hl.Benedikt nicht verdient!).
Wir Laien müssen Zeugnis geben von unserem Glauben in der Arbeit im Alltag. Wir brauchen das Gebet, das Gebet für die Kirche in Europa und um Priesterberufungen!!
Außerdem müssen wir den ganzen Glauben vom HERRENWORT bis Humana Vitae weitergeben!

borromeo u.Herbert Klupp gbe ich vollkommen recht.
Große Schuld hatte auch die falsche Emanzipation, die Frauen zu karrierebestimmten Männern machte, die Kinder nur Störfaktor sind. Die böse Eva war wieder da, die von der Schlange verführte!


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 Ester 17. November 2010 
 

Ich denke auch

aktuell werden Dinge sichtbar, vor denen viele schon lange gewarnt, aber die nicht ernst genommen werden.
Wie man bei manchen Diskussionen auch hier sieht, ist die Krankheit schon sehr weit fortgeschritten.
So bilden sich ja immer noch Leute ein, das Heil bestände in der weiteren Übernahme irgendwelcher Ämter durch die Frauen.
Klar die sind dann durch die vielen Ämter so entspannt, dass sie locker noch 5 Kinder kriegen können (Achtung Ironie).

Ich würde mir wünschen, irgendwer würde mal ein öffentliches Mea Culpa sagen.
Dann wenn wir uns alle eingestehen könnten, dass wir alle den Sirenengesängen des trügerischen Reichtums erlegen sind, dann könnte die dringend notwendige Umkehr der Vielen geschehen.


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 GMM 17. November 2010 

@Navelius.

Krise oder Agonie?
Vermutlich eine falsche Alternative.
Natürlich kann die Kirche nicht untergehen. Die Kirche umfasst ja die triumphierende Kirche im Himmel, die leidende Kirche im Purgatorium und die kämpfende Kirche auf Erden. Agonie ist zwar der Todeskampf im medizinischen Sinn, Agon (αγων) wörtlich ist aber der Kampf, der Wettstreit im allgemeinen.
Krise bedeutet Entscheidung, - zum Besseren oder zum Schlechteren, zum Guten oder zum Bösen, zum Leben oder zum Tod (denken wir an die berühmte Schriftstelle in Dt).
Insofern können beide Wörter die Lage der Kirche ausdrücken.
Ob die Krise zum Zusammenbruch und Verschwinden des Christentums in Europa führt oder zu einem neuen Aufblühen, hängt allein von unserer aufrichtigen Bekehrung ab - alles ist offen, noch nichts ist entschieden. Es lohnt sich zu kämpfen. Wer kapituliert, hat schon verloren.


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 Navelius 17. November 2010 

@GMM

Zitat: \"Die Kirche ist sehr wohl in der Krise.\"

Nein, die Kirche ist nicht in der Krise, der Zustand unserer Hl. Mutterkirche ist AGONAL, wenn ich die Einschätzung eines polnischen Priesters benutzen darf. Dabei sprach er lediglich vom Zustand der kath. Kirche in einem ach so gläubigen Polen. In der Krise war die Kirche Anfang der 60 Jahre. Wenn die Zusage des Heilandes nicht wäre: \"(...) und die Tore der Hölle werden sie nicht überwinden.\", könnte man wirklich verzweifeln.


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 GMM 17. November 2010 

Die Kirche ist sehr wohl in der Krise,

das wurde hier mit Recht
gesagt, und darauf hat seinerzeit schon Kardinal Ratzinger hingewiesen, und andere Urteilsfähige.
Die Krise kommt von der Bosheit der Feinde Christi, von der Lauheit der Christen, also von unserer Lauheit, und von der Feigheit der Hirten.
Lasst uns beten, beten und nochmals beten.


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 Marcus 17. November 2010 
 

@Dr. ILLERA

Die Abtreibungsgesetze der 70er Jahre wurden in Österreich gegen den Willen der Bevölkerung von einer hauchdünnen SPÖ-Mehrheit im Nationalrat durchgedrückt. Volksabstimmungen wurden verweigert, das Volksbegehren der \"Aktion Leben\" (die mittlerweile selbst Teil der Abtreibungsmentalität ist) zur Seite gewischt. Alle Eingaben und Proteste wurden ignoriert. Sogar in der SPÖ wurden Gegner der Fristentötung hart gemaßregelt und auf Linie gebracht.

Auch die anderen europäischen Länder haben von sich aus nicht diese Ausweitung und Liberalisierung der Abtreibung betrieben. Es waren kleine, radikale und international vernetzte Pressure-Groups, die das konzertiert haben. Und fast alle haben mitgespielt.


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 a.t.m 17. November 2010 

Nicht die Kirche ist in der KRISE !

Vermutlich wird seine Exzellenz Abt Henckel Donnersmarck, wenig auf Kath.Net lesen, und die Artikel durchlesen die tagtäglich genau auf diese Krise hinweisen. Sogar der Heilige Vater Papst Benedikt XVI hat in meinen Augen öffentlich von dieser Krise die mit der Sünde in die HRKK gedrungen ist.
11 Mai 2010 Papst Benedikt XI in Fatima:
«Heute sehen wir in wirklich erschreckender Weise, dass die größte Verfolgung der Kirche von Feinden nicht von außerhalb kommt, sondern aus der Sünde innerhalb der Kirche entsteht»

Besonders erschüttert bin ich auch darüber das die Kirche Ö mit den Tötungsscheine ausstellenden Verein \"AKTION LEBEN ÖSTERREICH\", noch immer sehr eng, finanziell, materiell und personell zusammenarbeitet.


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 Katalin 17. November 2010 
 

Was macht der Bischof von Speyer?

Die Kirche ist sehr wohl in der Krise!
Irgendetwas läuft in der Kirche irgendwie falsch, wenn \"wir sind Kirche\" ihr Herbsttreffen im Bischöfl. Priesterseminar St. German in Speyer abhalten kann. Höhepunkt ist der Vortrag des Regens des Speyerer Priesterseminars Markus Magin, Thema : \"„Der Priester heute – auch der Priester für morgen?“ Kuchen brauchen die wir sind Kirche -Rentner auch nicht mitzubringen, sie bekommen alles im Priesterseminar.
Hier nachlesbar:
http://www.wir-sind-kirche.de/files/1326_2010_11_20_Einladung_zum_Herbsttreffen.pdf


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 Herbert Klupp 17. November 2010 
 

Marcus Deine / Ihre Frage

@Marcus: \"Die europäischen Völker haben die Fristentötungen ja nicht gewollt. Aber man hat sie nicht gefragt\" und: \"VON WO KOMMT DENN DER ABTREIBUNGSWAHN\" ?

Ganz konkret von der \"linken Intelligentia\" in Europa ! Die haben auf vielen Wegen gehetzt gegen die traditionelle Familie mit von Gott geschenkten Kindern. Was sind denn viele gesunde Kinder anderes als Gottes Segen ?

Aber sie haben gehetzt:
o via \"moralischem Stuss\" - da wurde in den 60er / 70er Jahren verbreitet, wie \"verantwortungslos\" es wäre, Kinder zu haben angesichts der kommenden atomaren Katastrophe
o via Frauenpower: Alice Schwarzer hat ganz ganz böses getan - leider sehr wirksam
o via Verleumdung: die drei \"K\" (Kinder Küche Kirche) haben die linken Intellektuellen jahrzehntelang den Menschen als Sinnbild für Rückständigkeit eingebleut
o via Medien: sie haben die Medien zur Geisel genommen. Getreu der Dutschke-Aufforderung \"Marschiert durch die Institutionen\" haben sie es erreicht
o via Pille - und deren \"Glorifizierung\" als Instrument der \"Selbstverwirklichung\" - und der \"sexuellen Befreiung\"
UND AM ENDE HABEN WIR ALLE VERSAGT


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 St.Gabriel 17. November 2010 
 

Europa schafft sich ab

Wenn man den Trend der letzten Jahrzehnte verfolgt, musste es ja so kommen, wie es nun ist. Linke, grüne, atheistische und postmoderne Kräfte taten alles, damit wir heute da stehen, wo wir stehen. Und der Antiklerikalismus und Antichristianismus, die Verteufelung des Wertkonservatismus, des Traditionalismus, die Hervorhebung des Individualismus, des selbstbestimmten und vernunftbegabten Menschen, die Enthäuslichung und Selbstverwirklichung der Frau, all diese Faktoren trugen dazu bei. Der Mensch glaubt, er brauche keine Religion und damit keine Instanz, die diese Religion lehrt und dafür sorgt, dass sie weiterlebt, das sie als moralisches Fundament und Anleitung zum Leben und Handeln weiterbesteht. Und diese Kirche sollte lehren, ermahnen, zur Buße rufen und taufen. Sie sollte nicht - und das ist heute leider auch der Fall, denn Kirche versucht, sich dieser Neuen Welt anzupassen - Multikulturalismus im Sinne pro-islamischen Appeasements preisen, sie sollte sich nicht dem aufklärerisch-humanistischen Geist anpassen. sich nicht mit dem Islam vermischen, denn Allah ist NICHT der jüdisch-christliche Gott. Eine Kirche, die in die \"Abrahamsfalle\" tappt, ist keine Kirche mehr im neutestamentlichen Sinne, keine kyriake (Kirche), nämlich dem Herrn (Kyrios)gehörig, nicht mehr dem Herrn Jesus Christus gefällig. Diese geistliche Hurerei, die Entfernung von den Wurzeln, das Schwimmen im Strom, trug auch zur Entchristianisierung bei, zur Schwäche des Christentums. Aber ich gebe dem Abt Recht, die Kirche hat keine Krise, und ich meine damit die Römisch-Katholische Kirche mit unserem Heiligen Vater als Oberhaupt. Ich verurteile nur die Abweichler, die papstuntreuen \"Reformer\". Sie trugen dazu bei, aber insbesondere auch die linksgrün unterwanderten Protestanten, unter ihnen auch Theologen, die den Sühnetod Jesu am Kreuz negieren. So z.B. Pfarrer Claus Petersens in 2007: \"Die Botschaft Jesu war unabhängig von seiner Kreuzigung, und daher glaube ich nicht, dass das Kreuz eine Heilsbedeutung hat.\" Damit ist das Christentum enthauptet, so wie der Islam es enthauptet hat und zum Götzendienst degradiert hat - durch Leugnung der Tatsache, dass Jesus der Christus ist, der am Kreuz den Erlösertod gestorben und auferstanden ist. Für die Moslems ist er nur ein Prophet unter vielen, und damit rauben sie den Christen die Heilsgewissheit und enthaupten das Christentum selbst, auch durch Leugnung der Trinität, denn es gibt für sie nur den Einen, den Einzigen, Allah. Damit ist das Christentum nichts, keine Religion, gar nichts. Ich glaube, viele Pfarrer und Bischöfe, die sich dem Islam anbiedern, also auf Dialog machen, wissen gar nicht, was sie anrichten, denn die Feinde Jesu und aller Christen sollten die Botschaft hören, sollten bekehrt werden durch die Verkündigung der Botschaft Christi. Der Islam ist zu kritisieren und der eigene Standpunkt muss klar gemacht werden, aber der Islam wird schöngeredet, zum Opferfest wird gratuliert, Ramadan wird hochgelobt. Aber diese geistliche Hurerei werte ich nicht als Krise, denn letztlich machen die Gläubigen die Kirche aus, jeder Einzelne sorgt dafür, dass das Christentum nicht verfälscht und ad absurdum geführt werden kann. Europa ist in der Krise, Europa mit seinen Ersatzreligionen, seinen vernunftbegabteb und selbstbestimmten Menschen, die aber doch nur unvollkommen sind, denn ohne Gott können sie nicht leben, ohne Gebet und die Kraft Gottes und seinen Beistand. Wo sind wir nur gelandet - dank linker Politik, dank der Grünen, der Inkarnation des Übels, die Deutschland vernichten möchten, und zwar wirtschaftlich (z.B. Antiatompolitik, Ausbau von Multikulti mit Alimentierung von Millionen bildungsfernen Moslems und deren Einbürgerung), kulturell (Förderung des Islam, Antichristianismus), demographisch und damit letztendlich physisch(Abtreibungsgebot), so wie der Islam es tut, er betreibt den Christengenozid, den grössten, den es je gab, und wer sich mit dem Islam verbündet, verbündet sich mit dem Teufel.


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 giorgioFM 17. November 2010 
 

WAS IST WICHTIGER?

zum obigen Text: \"Wichtiger als die „Weitergabe unserer Gene“ sei jedoch die „Weitergabe unseres Glaubens“, sagte der Prälat. Deswegen sei die Ausbildung von Laienkatechisten, die verschiedene Sprachen beherrschen bzw. lernen, besonders wichtig: „Das ist die Zukunft des christlichen Europas.“

Wichtig ist die unverkürzte Verkündigung des Evangeliums und des Lehramtes der Kirche , sei es das Kerygma oder Humanae Vitae!!!!
und die Ausbildung von Laienkatechisten sowie Priestern die verschiedene Sprachen beherrschen ist schon im vollen Gängen => siehe link

www.neokatechumenaler-weg.de/new/default.asp?lang=de


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 Marcus 17. November 2010 
 

Nun, es scheint, als werde Europa sozusagen ausgestorben. Von wo kommt denn der Abtreibungswahn?

Die europäischen Völker haben die Fristentötungen ja nicht gewollt. Aber man hat sie nicht gefragt.


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 borromeo 17. November 2010 

Europa stirbt aus

Bei dieser Aussage von Abt Gregor Henckel Donnersmarck kommt mir unwillkürlich der Titel des Buches \"Deutschland schafft sich ab\" von Thilo Sarrazin in den Sinn. Auch wenn der jeweilge Grundton ein anderer sein mag so zielen doch beide Aussagen tendenziell in die selbe Richtung: Uns allen in Europa geht zur Zeit (und das nicht nur schleichend, sondern in einem atemberaubenden Tempeol) sehr viel verloren.

Das, was gemeinhein das christliche Abendland genannt wird, mit allem was es hat(te), wird es bald so wirkich nicht mehr geben und um das festzustellen, braucht man keine hellseherischen Fähigkeiten. Die Gründe dafür liegen tatsächlich in einem großen Verlust der eigenen Wurzeln, vorrangig dem Verlust des Glaubens an den dreifaltigem Gott des Christentums. Was den Menschen in Europa anstelle dessen angeboten wird - ausufernder Konsum, esoterische Verführungen mit dem Versprechen des vollkommenen Glücks auf Erden, andere (Ersatz-)Religionen, von Medien gesteuerte Ablenkunsmanöver vom eigentlichen Leben, Anfeuerung der Massen zum Kirchensturm, eine europäische Verfassung ohne den Bezug auf Gott. Entfernung von Kreuzen aus Schulen, Kirchenleute und Laien, die sich gemüßigt sehen, gegen ihre eigene, katholiosche Kirche zu agieren usw. - ist so radikal anders, daß die intensivierte „Weitergabe unseres Glaubens“, wie Abt Gregor betont, geradezu lebenswichtig ist, um Europa nicht völlig dem gottlosen Verfall preiszugeben.

Der Ausruf \"Wehret den Anfängen!\" kommt hier schon zu spät, wir stecken bereits mitten drin in diesem Wandel.


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 Herbert Klupp 17. November 2010 
 

Das ist richtig

Wenn Henckel von Donnersmarck sagt: „Europa stirbt aus!“ - dann erweitert er nur richtigerweise die richtige Analyse von Sarrazin für Deutschland: \"Deutschland schafft sich ab\"

Natürlich gilt es genauso: \"Europa schafft sich ab\" !

\"Wir\" wissen schon lange um diese Gefahr. Und wir wissen ebenso, daß sie in den Medien tabuisiert und verfälscht dargestellt wird. Daß der Islam (und der Geburtendschihad) verharmlost wird. Daß eine familienfeindliche Politik \"gefahren\" wird. Und daß ausgegrenzt und gemobbt wird (wenn nicht schlimmeres) wer - insbesondere als Person der Öffentlichkeit - bei diesen Themen die Wahrheit ausspricht !

Was wir leider nicht wissen, ist wie man Abhilfe schaffen soll ?

Beten auf jeden Fall, ja, aber WIE handeln ?


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