
Rom (kath.net/as) Der Rosenkranz ist eine „geistliche Waffe“ für jeden Christen, ein Licht auf dem Weg der geistlichen Erneuerung und der Umkehr der Herzen“.
In den Schlussgrüßen in mehreren Sprachen während der heutigen Generalaudienz rief Papst Benedikt XVI. dazu auf, im Rosenkranzmonat Oktober das Gebet des Rosenkranzes besonders für den Frieden in der Welt und für die Sendung der Kirche zu beten.
Das Fest der Jungfrau Maria vom Rosenkranz (Rosenkranzfest) am Donnerstag, 7. Oktober, sei eine Aufforderung zur Neuentdeckung dieses „einfachen und so wirksamen“ Gebets, in dessen Mittelpunkt die Meditation über Christus stehe. Er helfe insbesondere der persönlichen Begegnung mit Christus.
In seinem Gruß in italienischer Sprache sagte der Papst: „Liebe Jugendliche, ich lade euch ein, den Rosenkranz zum Gebet aller Tage zu machen. Ich ermutige euch, liebe Kranke, euch dank des Gebets des Rosenkranzes vertrauensvoll in die Hände Gottes zu begeben. Ich ermahne euch, liebe Neuvermählte, aus dem Rosenkranz eine ständige Betrachtung der Geheimnisse Christi zu machen.“
Das Rosenkranzfest am 7. Oktober führte Papst Pius V. (1566-72) als Gedenktag „Unserer Lieben Frau vom Siege“ ein, um für den Sieg der christlichen Flotte in der Seeschlacht von Lepanto 1571 zu danken. In den offiziellen Kalender kam das Fest 1716 zum Dank für den Sieg Prinz Eugens von Savoyen gegen die Osmanen bei Peterwardein.
Foto: Der Papst beim Rosenkranzgebet in St. Peter am 10. März 2007 (c) SIR
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