20 August 2010, 17:27
Bistum Trier korrigiert Position zur 'Embryonenoffensive'
 
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Neue Stellungnahme der bischöflichen Pressestelle Trier: "Das Bistum Trier und Bischof Stephan Ackermann halten die Aktion zwar für provokant, sehen aber keine Veranlassung, sie abzulehnen."

Trier (kath.net) Am Freitag hat die Pressestelle des Bistums Trier erneut eine Stellungnahme zur „Embryonenoffensive“ im Saarland ausgesandt, die zwar sehr kurz gehalten ist, inhaltlich aber durchaus von der vorhergehenden abweicht.

Die aktuelle Stellungnahme lautet wörtlich: „Auf Presseanfragen, die Anfang der Woche bei der Pressestelle des Bistums Trier im Blick auf die Aktion des Vereins „Durchblick“ (Embryonenoffensive) eingingen, hat die Pressestelle neben einem klaren Bekenntnis zum Schutz des Lebens die Aussage gewählt, dass ‚wir (also das Bistum Trier) die konkrete Aktion des Vereins 'Durchblick' nicht für den geeigneten Weg halten, um auf die Würde und den Schutz des ungeborenen Lebens und die Problematik von Abtreibungen hinzuweisen.’

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Diese Stellungnahme hat zu einzelnen heftigen Reaktionen von außen und zu internen Diskussionen im Bistum Trier geführt. Im Zuge dieser Meinungsbildung muss die Position des Bistums zu dieser Aktion wie folgt korrigiert werden:

Das Bistum Trier und Bischof Dr. Stephan Ackermann halten die Aktion zwar für provokant, sehen aber keine Veranlassung, sie abzulehnen.“

Bei der "Embryonenoffensive" handelt es sich um eine Pro-Life-Aktion des Vereins "Durchblick": Im Saarland wurden 300.000 Modelle von ungeborenen Kindern verteilt, um darauf aufmerksam zu machen, dass bei jeder Abtreibung ein Mensch stirbt.


Bistum Trier


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www.embryonenoffensive.de


kathTube: Video vom Start der Aktion im Saarland





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