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| ![]() Homo-Eltern in Hollands Schulbüchern11. August 2010 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen Der größte Schulbuchverlag der Niederlande will homosexuelle "Elternpaare" in seinen Schulbüchern darstellen. Homosexuellenverbände unterstützen die Idee, Kritik kommt von christlicher Seite. Amsterdam (kath.net) Der größte Schulbuchverlag der Niederlande will die gesellschaftliche Realität von Papa-Papa- sowie Mama-Mama-Familien angemessen widerspiegeln. Muslimische Mädchen mit Kopftüchern und andere Repräsentanten fremder Kulturen seien bereits in die Lehrbücher aufgenommen worden, sagte der Direktor des Verlages Noordhof Uuitgeverij. Die Niederländische Vereinigung für die Integration von Homosexuellen (COC) unterstützt das Vorhaben. Die Hetero-Normativität in Schulbüchern hätte schon längst beendet werden müssen, behauptet sie. In den Niederlanden sei eine nachlassende Toleranz gegenüber Homosexuellen zu beobachten, die Zahl der Angriffe auf Homosexuelle habe zugenommen. Die Täter seien oft Jugendliche aus muslimischen Einwandererfamilien. Daher sei es besonders wichtig, schon in den Schulbüchern homosexuelle Paare als etwas ganz Normales darzustellen, erklärt die COC. Calvinisten und Katholiken lehnen es ab, Homosexualität in Schulbüchern darzustellen. Der Schule dürfe nicht die Homo-Emanzipation aufgezwungen werden, schreibt das Reformatorisch Dagblad, die wichtigste Zeitung protestantischer Christen in den Niederlanden. Die Vereinigung für christlich-reformierte Bildung gab bekannt, die Homo-Schulbücher nicht zu verwenden. Link zum Bericht in der Financial Times Deutschland. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuNiederlande
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