Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

Mater et caput omnium ecclesiarum urbis et orbis

3. August 2010 in Jugend, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Eröffnungsgottesdienst in Rom mit Bischof Gerhard Ludwig Müller vor 4.500 Ministranten


Rom (kath.net/pdr)
Der zweite Tag in Rom stand für alle Pilger aus der Diözese Regensburg ganz im Zeichen des gemeinsamen Eröffnungsgottesdienstes mit Bischof Gerhard Ludwig. Die 4.500 Wallfahrer feierten in der Bischofskirche von Rom, der „Mutter aller Kirchen aus Stadt und Erdkreis“, in der Basilika San Giovanni in Laterano. Die Lateinkundigen entdeckten auch sofort die schwere Steintafel „Mater et caput omnium ecclesiarum urbis et orbis“. Und mit großer Begeisterung ließen sich die vielen Pilgergruppen mit Bischof Gerhard Ludwig vor dem Portal und der Tafel bei brütender Hitze fotografieren.

„Der Bischof hat echt eine Engelsgeduld, hat sich total nett mit uns unterhalten und freute sich, über die Pilgerströme der „gutbehüteten“ Regensburger“ schwärmte die 16jährige Selina. Schön war hier auch, wenn sich Bekannte trafen oder Fremde durch Gespräche sehr schnell zu Freunden wurden. Das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Diözese war groß, da unterhielten sich die Windischeschenbacher mit den Straubingern und die Weidener mit den Landshutern. Beim Gottesdienst erinnerte der Bischof an die Spuren der Apostel, die hier in Rom förmlich spürbar sind. „Ihr seid nicht irgendwohin gefahren, wo es schön ist, sondern ihr macht diese Wallfahrt, um in der Gemeinschaft mit jungen Christen den Glauben zu leben und unseren Papst Benedikt zu treffen“ rief der Bischof den Ministranten und Ministrantinnen zu.


Mit Hinweis auf das auf das Wallfahrtsmotto „Aus der wahren Quelle trinken“ betonte der Bischof: „Jesus Christus ist für uns der Brunnen, aus dem wir schöpfen können. Jesus ist die Quelle, die nie versiegt“.

Und sein abschließender Wunsch an die Pilger war, dass sie in den Romtagen Glaubenserfahrungen tanken können und dadurch eine Quelle haben, aus der sie schöpfen und ein Leben lang in Erinnerung behalten können, um so ein sinnvolles, auf Gott hin ausgerichtetes Leben zu führen.

Nach dieser Predigt brandete spontaner Applaus unter den Wallfahrern auf. Mit der Musik hatte die Gruppe „creazione unisono“ den Geschmack der Jugendlichen voll getroffen, die begeistert mitsangen und mitklatschten.



Ministranten auf Entdeckungstour durch die Ewige Stadt

Der vornehmste unter den sieben klassischen Hügeln Roms ist der Palatin. Laut Legende spülte der Tiber an seinem Hang die Zwillinge Romulus und Remus an. Auf dem Palatin beginnt die Gründung der sogenannten „Roma quadrata“ im Jahr 753 vor Christus durch Romulus die historische Zeit der Stadt. Und genau durch diesen Hügel schlenderten viele Ministrantengruppen am Nachmittag.

Nicht minder interessant war das Colosseum, das größte je gebaute Amphitheater, das so eindrucksvoll die ursprüngliche Form veranschaulicht. „Wow, was müssen das früher für Künstler gewesen sein, die so was entworfen und gebaut haben. Ganz ohne Computerpläne, ohne Kräne und Bagger“ war da von den Jugendlichen zu hören, als sie Fassade, Arkaden, Cavea, das Oval, die Innenausstattung und Velaria, den Zuschauerraum, besichtigten. Natürlich führte bei dieser Tour auch kein Weg am Forum Romanum vorbei. Und wenn auch die heutigen Ruinen nur noch den illustren Glanz der Antike erahnen lassen, so wirkt die Senke zwischen Campidoglio, dem Palatino und Viminal mit den aufragenden und umgestürzten Säulen der Tempel der Kurie, den verfallenen Basiliken und Triumpfbögen, Foren und Mauerresten doch höchst eindrucksvoll. „Für Jahrhunderte wurde an diesem Platz über die Geschicke Europas entschieden, hier kamen die Macht des Römischen Reiches und die Schönheit der Kunst, das römische Recht und der antike Götterglaube ein Jahrtausend lang zu überwältigender Darstellung“ erklärte Busbegleiterin Andrea. Rundherum war es wieder ein gelungener Tag in Rom, der um 7 Uhr mit Frühstück, um 8 Uhr mit der der Morgenlaudes im Bus, begonnen hatte und mit einem entspannenden Abend nach vielen Laufkilometern bei rund 40 Grad und vielen gewonnenen Eindrücken und guten Gesprächen mit anderen Wallfahrern endete.



Fotos: (c) Bistum Regensburg


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Ministranten

  1. Olympiade: Kacper Tomasiak, Ministrant und Skispringer aus Polen, gewinnt drei Medaillen
  2. Keine Ministrantinnen im Erzbistum Colombo (Sri Lanka)
  3. Lackner an Ministranten: "Ihr seid die Champions-League der Kirche"
  4. Frieden suchen heißt für mich Gott suchen
  5. Ministranten-Knigge
  6. Österreich: Mehr weibliche als männliche Messdiener
  7. Ministrant traumatisiert durch Femenaktion im Kölner Dom
  8. Pfarrer rief zur Wette, 219 Ministranten kamen
  9. Bischof Oster: 'Willst du Dich auf das Abenteuer Gott einlassen?'
  10. 'Der Papst hat uns durch seine Worte gestärkt'






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
  14. Eine katholische Heldin
  15. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz