16 Juli 2010, 12:15
Bistum Chur beendet Homo-Anbiederungskurs der Zürcher Kantonalkirche
 
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Die katholischen Kirche untersagt die Beteiligung an "Zürich Pride"-Gottesdiensten - Zürcher Kantonalkirche hatte sich sogar im Organisationskomitee der Schwulenparade engagiert und das Homo-Spektakel sogar finanziell unterstützt

Chur (kath.net)
Das Bistum Chur hat die Beteiligung der römisch-katholischen Kirche an sogenannten "Zürich Pride"-Gottesdiensten untersagt wie der "Tagesanzeiger" berichtet. Weihbischof Eleganti verteidigt gegenüber dem TA das Verbot mit dem Argument, dass die Kirche darauf achten müsse, welche Botschaft sie verkünde. Darum könne sie einen propagandistischen Anlass wie den CSD kaum unterstützen. Davon nicht tangiert sei die «seelsorgerliche Zuwendung zu den einzelnen Homosexuellen». Eleganti stellt in Aussicht, mit den Betroffenen das Gespräch zu suchen.

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Klar ist, dass die römisch-katholische Kirche damit die umstrittenen Beschlüsse der Zürcher Kantonalkirche ignoriert, die den Schwulenumzug offensichtlich wohlwollend begleiten möchte und seit zwei Jahren aktiv und sogar finanziell unterstützte. Bereits 2004 trat auch die katholische (!) Kirchgemeinde Peter und Paul dem CSD-Verein bei und delegierte Vikar Martin Stewen ins Organisationskomitee. Via Weihbischof Marian Eleganti wurde dieses Treiben allerdings jetzt gestoppt und Vikar Stewen wurde ersucht, aus dem Komitee auszutreten, was dieser auch widerwillig machte. Seiner Meinung nach werde damit "eine pastorale Chance" für die Kirche im Kanton Zürich vertan. "Denn der Verlust für die Kirche ist grösser als für die schwullesbische Szene.", behaupte Stewen.

Erhellend in dem Zusammenhang ist auch das Auftreten von Regierungsrat Markus Notter beim CSD-Gottesdienstes, der sich als Redner wünschte, dass nächstes Jahr ein Bischof an dieser Stelle stehen würde und den Mut hätte, am "Zürich Pride"-Festival zu sprechen". Dieses bizarre Auftreten lässt natürlich auch sein Engagement für ein Bistum Zürich in einem anderen Licht erscheinen.

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