23 April 2010, 11:43
'Der Augsburger Bischof wurde geopfert'
 
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Selbst wenn Mixa geht, bleibt das, was er vertritt, kommentiert der "Stern". Die jüngere Generation im Episkopat sei nämlich "nicht weltoffener, nur weltgewandter".

Augsburg (kath.net) „Der Augsburger Bischof wurde geopfert, um endlich wieder Ruhe in die eigenen Reihen zu bringen und der peinlichen Debatte um das Verhältnis der katholischen Kirche zu ihren eigenen moralischen Ansprüchen ein möglichst schnelles Ende zu bereiten.“

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So heißt es in einem Kommentar des „Stern“ zum Rücktritt des Augsburger Bischofs Walter Mixa. Mit dem Abgang Mixas ändere sich aber nicht viel, meint der Kommentator.

„Dass die alte erzkonservative Fraktion unter den deutschen Bischöfen, zu der auch der Kölner Kardinal Meisner gehört, nun nach und nach abtritt, bedeutet allerdings keineswegs, dass damit in der deutschen Kirche aufgeklärtere Zeiten anbrechen.“

Nicht das Gedankengut verändere sich, sondern die Art, wie es unter die Leute komme. „Junge Bischöfe sind heute nicht selten mehrsprachig, erstklassig gebildet, durch ein Studium in Rom international vernetzt und dazu mit einem Selbstbewusstsein gesegnet, das keinen Kampf zur Durchsetzung der eigenen Werte scheut.“

Die jüngere Generation im Episkopat, wie sie etwa der neue Essener Bischof Franz-Josef Overbeck repräsentiere, sei deswegen „nicht weltoffener als ihre barocken Vorväter à la Mixa. Sie ist nur weltgewandter.“

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