15 April 2010, 08:14
'Jetzt der Platz frei für einen neuen Anfang'
 
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Manfred Hauke von der Fördergemeinschaft von "Theologisches" nimmt zu den "Erklärungen" von David Berger Stellung: "Der frühere Herausgeber von "Theologisches" hat das Vertrauen enttäuscht, das wir in ihn gesetzt haben."

Lugano (kath.net)
Der Luganer Dogmatikprofessor Manfred Hauke hat am Donnerstag gegenüber kath.net zu der Replik von David Berger vom gestrigen Mittwoch Stellung genommen. Dieser hatte zu den schweren Vorwürfen der Fördergemeinschaft von "Theologisches" Stellung genommen und gestern gemeint: "Ich habe allerdings einen anderen Begriff von homosexuellem Milieu und in dem bin ich nicht verwurzelt!".Kath.Net berichtete..

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Hauke zeigt sich jetzt nochmals dankbar für den Rücktritt von David Berger und meint, dass Berger selbst eine Angelegenheit öffentlich gemacht habe, über die er in "seinem eigenen Interesse" besser geschwiegen hätte. Der Vorsitzende der Fördergemeinschaft von "Theologisches" erklärte dazu, dass Berger am vergangenen Sonntag am Abend von Seiten des Vorstandes der Fördergemeinschaft „Theologisches“ einen Telefonanruf mit der Einladung zu einem persönlichen Gespräch erhielt. Hauke erklärt dazu gegenüber kath.net: "Die Angelegenheit war so heikel, dass Sie nicht aus der Ferne über Telefon verhandelt werden konnte: ein unseres Erachtens skandalöser Internetauftritt auf „Facebook“ unter dem Namen „David Berger“, wobei eine ganze Reihe von Indizien darauf wiesen, dass es sich um den Herausgeber von „Theologisches“ handelte. Die dort vorhandenen Details waren für uns freilich so heikel, dass es zu klären galt, ob wirklich „unser“ David Berger dieses Profil erstellt hat und nicht irgendein Fälscher. Für alle, die auch nur einen kurzen Blick auf die einschlägigen Seiten geworfen haben, ist es unseres Erachtens offenkundig, dass dergleichen nicht mit der Herausgeberschaft einer glaubenstreuen katholischen Zeitschrift vereinbar ist."

Der Luganer Dogmatiker betont, dass man um Diskretion bemüht war, weil auch auch Bergers Position als habilitierter Theologe und Religionslehrer nicht schaden wollte. Zu dem Gespräch kam es allerdings nicht, weil Berger mit einem E-mail vorher seinen Rücktritt als Herausgeber von "Theologisches" erklärte und dies auch im Internet publizierte. "Mit dieser überraschenden Flucht an die Öffentlichkeit kam er freilich nur seiner Entlassung durch die Fördergemeinschaft zuvor. Wir stellen dankbar fest, dass er sich eindeutig als Verfasser der einschlägigen Angaben auf Internet bekannt und sich als Herausgeber zurückgezogen hat. Der frühere Herausgeber von „Theologisches“ hat das Vertrauen enttäuscht, das wir in ihn gesetzt haben. Jedenfalls ist jetzt der Platz frei für einen neuen Anfang.", betonte Hauke abschließend.

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