
Italien (kath.net/RNA/red)
Die durch «Don Camillo und Peppone» bekannt gewordene Kirche im norditalienischen Brescello ist durch einen Brand beschädigt worden. Dabei wurde entgegen ursprünglichen Meldung das berühmte Holzkruzifix, mit dem Don Camillo Zwiesprache zu halten pflegte, doch nicht zerstört. "Das berühmte "Don-Camillo-Kreuz" ist unversehrt, da es nicht am Altar aufbewahrt wird, sondern in einer Seitennische der Kirche, die sich an der am weitesten vom Altar entfernten Stelle der Kirche befindet." berichtet die italienische Tageszeitung «Il Messaggero».
Die Kirche Santa Maria Nascente war in den 50er- und 60er-Jahren einer der Drehorte für die mehrteilige Filmsaga um den schlitzohrigen Priester Don Camillo und den kommunistischen Bürgermeister Peppone.
Der hölzerne Altar sei ein Raub der Flammen geworden; die Russentwicklung habe den erst kürzlich restaurierten Kirchenraum stark in Mitleidenschaft gezogen berichtete zuvor "Corriere della Sera". Das in der Po-Ebene gelegene Dorf Brescello, das in der Verfilmung der «Don Camillo und Peppone»-Romane von Giovannino Guareschi unter dem fiktiven Namen Boscaccio erscheint, zieht nach Angaben der Zeitung jährlich 30000 Touristen und Filmnostalgiker an.
Kath-Net-Leserreise zu Ostern 2011 nach Rom, vermutlich mit Besuch von Brescello bei Hin- oder Rückfahrt!
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