17 November 2009, 11:25
'Planned Parenthood' wollte ehemalige Direktorin zum Schweigen bringen
 
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Die größte Abtreibungsorganisation der Welt wollte einer ehemaliger Mitarbeiterin gerichtlich verbieten, über Abtreibungen zu sprechen.


College Station (kath.net) Der Monitor zeigte ein ungeborenes Kind, das sich gegen eine Vakuum-Abtreibung wehrte: Das war für die US-amerikanische „Planned Parenthood“-Mitarbeiterin Abby Johnson ausschlaggebend, ihren Job zu kündigen. Johnson leitete einen lokalen Ableger der weltweit größten Abtreibungsorganisaion in Bryan (US-Bundesstaat Texas). Nach ihrer Kündigung ging die Frau an die Öffentlichkeit und sprach in Interviews freimütig über ihre Bekehrung und über das Unrecht der Abtreibung. KATH.NET hat berichtet.

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„Planned Parenthood“ ist das ein Dorn im Auge: Die Organisation versuchte vergangenen Dienstag, die ehemalige Mitarbeiterin per Gerichtsbeschluss zum Schweigen zu bringen. Die Anwälte warfen Johnson vor, vertrauliche Informationen über die Sicherheit der Klinik, Wirtschaftspläne, medizinische Aufzeichnungen sowie die Identität von Abtreibungsärzten an die Presse weitergegeben zu haben. Laut CNA war die Frau über die Anzeige verwundert: „Planned Parenthood selbst rief mich an und bot mir mehr Gehalt, wenn ich meinen Job wieder aufnehmen würde. Aber ich kündigte nicht wegen des Geldes oder weil ich wütend war, ich kündigte, weil sich meine Einstellung zur Abtreibung verändert hatte.“

Nach zweistündiger Anhörung entschied der Richter Langley, dass Planned Parenthood keine überzeugenden Gründe vorbringen konnte, welche das extreme Mittel einer Unterlassungsklage rechtfertigen würden. Johnson gab sich nach der Anhörung erleichtert. In einem Interview meinte sie, der Richterspruch erlaube es ihr, nun noch offener über ihre Zeit bei Planned Parenthood und die Umstände ihrer Kündigung zu sprechen.



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