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| ![]() FAO-Generaldirektor fastet aus Protest gegen weltweiten Hunger14. November 2009 in Chronik, keine Lesermeinung Ab Freitagabend verzichtete der 71-jährige muslimische Senegalese für 24 Stunden auf Nahrung und Wasser, um die Regierungen zu einem entschiedeneren Kampf gegen Hunger zu mahnen. Rom (kath.net/KNA) Mit einem 24-stündigen Protestfasten hat der Generaldirektor der Welternährungsorganisation (FAO), Jacques Diouf, auf die Not der rund eine Milliarde hungernden Menschen hingewiesen. Ab Freitagabend verzichtete der 71-jährige muslimische Senegalese auf Nahrung und Wasser, um die Regierungen zu einem entschiedeneren Kampf gegen Hunger zu mahnen. UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon wollte sich der Aktion am Sonntag anschließen, wie die FAO am Samstag in Rom mitteilte. Von Montag bis Mittwoch tagt in Rom der Welternährungsgipfel. Dabei wird auch Papst Benedikt XVI. eine Rede vor den teilnehmenden Regierungschefs halten. Diouf erinnerte daran, dass alle sechs Sekunden ein Kind an Unterernährung oder Folgeerkrankungen stirbt. «Wir haben die technischen Mittel und die Ressourcen, um den Hunger aus der Welt zu schaffen», sagte der FAO-Chef. «Es ist jetzt eine Frage des politischen Willens, und der politische Wille wird von der öffentlichen Meinung beeinflusst.» Bereits am Mittwoch hatte Diouf eine weltweite Internetkampagne gegen den Hunger gestartet. Auf www.1billionhungry.org sammelt die FAO Unterschriften für einen Appell, der die Politiker zu größerem Engagement für Ernährung in armen Ländern aufruft. Die Petition soll den Gipfelteilnehmern übergeben werden. (C) 2009 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Foto: (c) www.fao.org Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zuUNO
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