
Orlando (kath.net/idea)
Durch seine missionarische Arbeit im Internet will das Missionswerk Campus für Christus International (Orlando/US-Bundesstaat Florida) dafür gesorgt haben, dass erstmals innerhalb eines Monats über eine Million Internetnutzer Christen geworden sind. Das gab der Medienzweig der Organisation, Global Media Outreach (GMO), in Orlando bekannt. Auf den 91 GMO-Internetseiten in elf Sprachen hätten im Juni 1.030.581 Internetsurfer per Mausklick bekräftigt, eine Glaubensentscheidung für ein Leben in der Nachfolge von Jesus Christus gefällt oder den christlichen Glauben erneuert zu haben. Dies sei das beste Ergebnis in der bisher fünfjährigen Geschichte der GMO-Internetarbeit, sagte Geschäftsführer Walt Wilson.
Insgesamt erwarte man in diesem Jahr über fünf Millionen Bekehrungen. Allein in den ersten sechs Monaten sei es zu 4,1 Millionen Glaubensentscheidungen gekommen. Die Nachfrage nach seelsorgerlicher Online-Beratung sei so groß, dass die bisher 3.000 ehrenamtlichen Mitarbeiter dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen seien. Man brauche letztlich rund 10.000 Helfer. Um die Nachfrage zu decken, ließen sich derzeit etwa 5.000 Gemeindemitglieder einer Großgemeinde in Florida, der Northland-Gemeinde (Longwood), bis 2010 zu Online-Missionaren ausbilden. Nach GMO-Schätzungen sucht einer von 1.000 Internetsurfern nach Informationen über Gott. Dass bedeute, dass sich täglich etwa zwei Millionen Menschen im Internet mit Gott befassten. Dieser Trend zeige sich auch im GMO-Angebot. So besuchten täglich 150.000 Internetsurfer die GMO-Seite Jesus2020.com. 25.000 bestätigten durch ihr Anklicken, dass sie mehr über den christlichen Glauben erfahren wollten, und 5.000 suchten den direkten Kontakt zu einem Online-Missionar. Zwischen 80 und 90 Prozent der täglichen Anfragen gingen von außerhalb der USA ein, hieß es.
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