27 Juni 2009, 07:27
Unruhe über Islamisierung Europas wächst
 
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Wiener Philosophin: Gutmenschen verklären Absichten von Islamisten - Islam-Kritiker werden als Unmenschen stigmatisiert

Siegburg (kath.net/idea)
Die zunehmende Islamisierung Europas beunruhigt immer mehr Menschen. Diesen Eindruck hat die Philosophin und Publizistin Astrid Meyer-Schubert (Wien). Zwischen dem Selbstbetrug von „Gutmenschen“, die die Absichten von Islamisten verharmlosten, und der realen Gefahr eines schleichenden Islamismus wachse das Unbehagen einer schweigenden Mehrheit.

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Diese erkenne „ganz deutlich, jenseits romantischer Verklärungen, die Verachtung, mit der uns Islamisten – und auch die friedliebenden – begegnen“, schreibt sie in der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“.

Deren Herausgeber ist das von katholischen Moraltheologen verantwortete Institut für Gesellschaftswissenschaften in Siegburg bei Bonn. Die Philosophin verweist auf den Bau einer Großmoschee in Köln mit zwei Minaretten, von denen aus der Muezzin fünfmal täglich Muslime zum Gebet rufen wird.

Dadurch würden sich deutsche und europäische Anwohner fünfmal am Tag in ihren Tagesabläufen gestört fühlen, „was unabsehbare Aggressionen hervorrufen wird“.

Nach Ansicht der Autorin besteht der Fehler der „Gutmenschen“ darin, schwärmerisch zu meinen, Toleranz und freie Gesellschaftsformen seien ausreichende Garanten für ein dauerhaftes friedliches Zusammenleben, und „größenwahnsinnig“ anzunehmen, dass Fremde dies anerkennen würden. Hinter der Toleranz gegenüber dem Islam verstecke sich aber auch Gleichgültigkeit, Bequemlichkeit und Furcht, gegen die von der Mehrheitsmeinung diktierte Islamfreundlichkeit aufzubegehren. Kritiker würden moralisch abgekanzelt und „als Unmensch, Kleingeist oder Germanisierer stigmatisiert“. „Die Politik des Gutmenschen nimmt Formen an, denen in ihrer schrankenlosen Ausgestaltung Einhalt geboten werden muss“, so Meyer-Schubert.

Nach ihrer Einschätzung radikalisieren sich die zugewanderten Muslime: „Von Demokratie und Luxus angezogen, waren sie anfangs sogar bereit, sich einzugliedern; dann aber erkannten sie die Sinnleere unserer materialistisch orientierten Welt.“ Dies habe dazu geführt, dass der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan im vergangenen Jahr in Köln einen „Anti-Assimilierungsaufruf an die eigenen Landsleute“ gerichtet habe. Damit sei die Frage, ob Europa eine Islamisierung drohe, „mit einem klaren Ja beantwortet“.

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