08 Mai 2009, 12:33
'Zdk sollte sich auflösen'
 
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Forum Deutscher Katholiken begrüßt die Entscheidung, dass die deutschen Bischöfe dem vorgeschlagenen Nachfolger des bisherigen Präsidenten ihre Zustimmung verweigern - "ZdK sollte Platz machen für eine Vertretung der Katholiken, die diesen Namen verdient"

München (kath.net)
Das Forum Deutscher Katholiken begrüßt die Entscheidung, dass die deutschen Bischöfe dem vorgeschlagenen Nachfolger des bisherigen ZdK-Präsidenten ihre Zustimmung verweigern. Eine beträchtliche Anzahl von deutschen Bischöfen hat bei einer Abstimmung Heinz-Wilhelm Brockmann, dem Mitbegründer von "Publik Forum" und "Donum vitae", die Zustimmung verweigert. kath.net berichtete. Das Forum Deutscher Katholiken spricht dafür den Bischöfen "Dank und Anerkennung" aus.

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Das "Forum Deutscher Katholiken" und einige andere Gemeinschaften erinnern in diesem Zusammenhang an die "Kriterien der Kirchlichkeit für die Zusammenschlüsse von Laien", wie sie im Schreiben von Papst Johannes Paul II. "Christifideles laici" über die "Berufung und Sendung der Laien in Kirche und Welt" aufgeführt sind. Darin werden "Anhänglichkeit zum Papst, dem bleibenden Prinzip der Einheit der Universalkirche und zum Bischof, dem sichtbaren Prinzip und Fundament der Einheit in der Teilkirche" gefordert. Diese "Einheit mit dem Papst und mit dem Bischof muss sich äußern in der aufrichtigen Bereitschaft, ihr Lehramt und ihre pastoralen Richtlinien anzunehmen" (Ziff 30).

Wörtlich schreibt das Forum: "Ein Gremium, das in der Person ihres Präsidenten bereits in der Öffentlichkeit zum Widerstand gegen päpstliche Lehrschreiben "Instruktion zu einigen Fragen über die Mitarbeit der Laien am Dienst der Priester" aufgerufen, das sich nicht eindeutig von "Donum Vitae" distanziert, das wiederholt die Loyalität zum Papst und seinem Lehramt vermissen ließ, erfüllt die "Kriterien der Kirchlichkeit für die Zusammenschlüsse von Laien" nicht. Dieses ZdK kann deshalb die katholischen Laien nicht vertreten. Wenn das ZdK die Kraft zu einer Erneuerung nicht aufbringt, und das
zeigt sich in der Wahl des Präsidenten, sollte es sich selbst auflösen und Platz machen für eine Vertretung der Katholiken, die diesen Namen verdient."

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