24 April 2009, 07:56
Paraguayanische 'Theologie der Befreiung'
 
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Wieviele Kinder hat Präsident Fernando Lugo von Paraguay? Bis jetzt soll der "Skandal"-Bischof bereits drei uneheliche Kinder gezeugt haben - "Opus Dei"-Bischof spricht Klartext: Kirchliche Hierarchie wusste seit 2004 von den Eskapaden


Paraguay (kath.net)
Die Skandalberichte rund um Präsident Fernando Lugo von Paraguay, ein ehemaliger katholischer Bischof des Landes, reißen nicht ab. Inzwischen gibt es bereits Berichte über drei uneheliche Kinder mit drei verschiedenen Frauen. Beim jüngsten Fall handelt es sich eine 39-jährige Leiterin eines Kindergartens in einem Armenviertel der Hauptstadt Asuncion und ihren 16 Monate alten Sohn Juan Pablo. Ein anderer Fall handelt von der 27-jährigen Benigna Leguizamon, die anscheinend als Putzfrau in der Diözese San Pedro von Lugo geschwängert wurde und heute einen sechsjährigen Sohn hat. Ein Kind mit der 28-jährigen Viviana Carrillo hat der Ex-Bischof inzwischen anerkannt. In einigen Medien gibt es bereits ein Rätselraten, ob es bei diesen drei unehelichen Kindern bleiben werde.

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Der in den westlichen Medien als "Armenbischof" bezeichnete Ex-Bischof, der noch dazu ein bekannter Vertreter der "Theologie der Befreiung" war, war bis Januar 2005 Bischof in San Pedro. 2007 kandidierte er für das Präsidentenamt und wurde daraufhin vom Vatikan von all seinen Ämtern suspendiert und in den Laienstand versetzt. Die paraguayanische Bischofskonferenz hat inzwischen für die Sünden von Hirten um Vergebung gebeten ohne allerdings Lugo direkt zu erwähnen. Klarer spricht inzwischen der paraguayanische "Opus Dei"-Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano, der ausspricht, was in Paraguay ein "offenes Geheimnis" war, nämlich, dass die kirchliche Hierarchie seit 2004 von den Eskapaden von Lugo gewusst hat. "Die Hierarchie wusste seit Jahren von den Verfehlungen von Lugo aber blieb still. Nun kann ich nichts mehr machen." Laut Bischof Livieres hatte Lugo nach Beschwerden bei der Nuntiatur seinen Rücktritt eingereicht.

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