17 April 2009, 06:46
Nigeria: Muslimische Fanatiker brennen Kirchen nieder
 
Legionaere
 
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Fanatische muslimische Jugendliche haben in Nigeria am Ostersonntag drei Kirchen
niedergebrannt und über dreißig Christen verletzt

Nigeria (kath.net/KIN)
Fanatische muslimische Jugendliche haben in Nigeria am Ostersonntag drei Kirchen
niedergebrannt und über dreißig Christen verletzt. Das berichtet der Leiter der Menschenrechts-
organisation "Katholisches Institut für Entwicklung, Gerechtigkeit, Friede und Caritas" in Enugu,

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Prälat Obiora Ike, dem weltweiten katholischen Hilfswerk KIRCHE IN NOT.

Eine Gruppe Jugendlicher hat den Angaben zufolge in der zentralnigerianischen Stadt Minna
eine Osterprozession mit Macheten und Steinen angegriffen und anschließend Feuer an drei
Kirchen gelegt. Erst danach habe die Polizei gemeinsam mit christlichen Jugendlichen die
Angreifer stoppen können. Vier muslimische Extremisten seien verhaftet worden.

Obiora Ike fürchtet aber, dass die Angreifer bald wieder auf freien Fuß gesetzt werden
könnten. Im Bundesstaat Niger, zu dem Minna gehört, sei vor acht Jahren gegen den
Willen der Bevölkerung das islamische Recht, die Scharia, eingesetzt worden.

Seitdem habe Ike öfter die Erfahrung gemacht, dass die Scharia solche Fanatiker schütze. Es gebe eine regelrechte
"Agenda der Islamisierung" von Seiten der Regierung des Bundesstaates, die von solchen
Gewaltakten profitiere, berichtet Ike. Und so vermutet er auch hinter diesem neuen Gewaltakt
keine Einzeltat. Vielmehr sei der Angriff von langer Hand geplant gewesen.

Dennoch suche die katholische Kirche weiterhin das Gespräch mit der Regierung des Bundesstaates.
Obiora Ike hofft, dass diese Gespräche einen besseren Schutz für die Christen bewirken könnten.
Er bittet um Gebet für die Kirche in Nigeria und berichtet, dass die attackierte Gemeinde in Minna
nun nur noch stärker an ihrem Glauben festhalte. Die Menschen seien trotz der Angriffe voller Hoffnung, dass eine friedlichere Zukunft möglich sei, sagte Ike gegenüber KIRCHE IN NOT.



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