09 März 2009, 09:38
HLI fordert sofortige und fristlose Entlassung von Dechant Friedl
 
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Dietmar Fischer im Interview mit kath.net: Dechant Friedl, der offizielle Stellvertreter des Bischofs von Linz, betreibt voreheliche Unzucht

Wien (kath.net)
Human Life International (HLI), die größte Pro-Life-Organisation in Österreich, hat am Montag die sofortige und fristlose Entlassung von Dechant Josef Friedl gefordert. Dechant Josef Friedl hat sich bei einer Podiumsdiskussion öffentlich zu seiner Freundin bekannt und erzählt, dass er mit ihr zusammenlebe. Kath.net berichtete exklusiv.

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Dietmar Fischer, der Leiter von HLI-Österreich, meinte am Montag gegenüber KATH.NET, dass Friedl, aufgrund der verantwortungsvollen Aufgabe als Dechant „wegen der Schwere der öffentlich bekannt gegebenen und von Dechant Josef Friedl eingestandenen Vergehen“ als Dechant und Pfarrer vom römisch katholischen Bischof der Diözese Linz sofort fristlos entlassen werden muss.

Fischer wies darauf hin, dass Friedl die Grenze überschritten habe und somit aufgrund der kirchlichen Normen der Ortsbischof zum sofortigen Einschreiten verpflichtet sei.

Sowohl das universal geltende Kirchenrecht als auch das “Statut für die Dechanten in der Diözese Linz geben die Aufgaben und Pflichten eines römisch katholischen Priesters sowie des Dechanten als Stellvertreter des Bischofs in den Dekanaten klar vor.

Der HlI-Chef meint gegenüber kath.net weiters: „Gerade aber auch wegen der Vorbildwirkung eines Priesters, Pfarrers und Dechanten wäre jede andere Entscheidung als die sofortige Entlassung und er sofortige Entzug aller priesterlichen Vollmachten des verantwortlichen Bischofs fatal und für keinen Katholiken nachvollziehbar. Denn wie soll man einem Jugendlichen oder Geschiedenen noch erklären können, dass sie nicht vorehelich oder außereheliche Unzuchtsbeziehungen halten und pflegen dürfen, wenn doch der offizielle Stellvertreter des Bischofs von Linz, KsR. Josef Friedl als Dechant und Pfarrer in seinem Dekanat Schwanenstadt und in seiner Pfarre Ungenach genau das Gegenteil öffentlich und seit Tagen medienwirksam verkündet und offensichtlich seit Jahren vorlebt? Sollte der Bischof von Linz etwa „aus Menschenfurcht“ zögern oder zaudern, dann wird Rom gezwungen sein einzugreifen. Lieber ein rasches Ende mit Schmerzen, als Schmerzen ohne Ende“.“


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