
Rom (kath.net) Die „Tonnen von Hormonen“ der Anti-Baby-Pille, die durch Ausscheidung schon in der ganzen Umwelt vorhanden sind, sind maßgeblich mitverantwortlich für die Unfruchtbarkeit zahlreicher Männer in den westlichen Industriestaaten. Darauf weist Pedro Jose Maria Simon Castellvi, Präsident des Internationalen Verbands der katholischen Medizinervereinigungen, in der Sonntagsausgabe der Vatikanzeitung „Osservatore Romano“ hin, wie Welt online berichtet.
Der Autor zitiert aus einer umfangreichen Studie des Gynäkologen Rudolf Ehmann. Dieser ist Mitglied der Bioethik-Kommission der Schweizer Bischöfe und hat untersucht, welche Folgen die künstliche Empfängnisverhütung hat, die Papst Paul VI. vor 40 Jahren in der Enzyklika „Humanae vitae“ verboten hat.
Pillen, die Östrogene – weibliche Hormone – enthalten, können weiters krebserregende und zudem abtreibende Wirkung haben, indem sie die Einnistung einer bereits befruchteten Eizelle in die Gebärmutter verhindern, weist Simon Castellvi unter Berufung auf internationale Studien nach.
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