30 November 2008, 13:05
‚Jesus kam, um Gottesliebe sichtbar zu machen’
 
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Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet und der Vesper auf den I. Adventssonntag gestern Abend.

Vatikan (www.kath.net/RV)
Beim Angelusgebet am Sonntag auf dem Petersplatz betonte der Papst vor tausenden Pilgern und Besuchern, dass Gott jeden Einzelnen kennt und am Schluss ihres Lebens alle richten wird. Damit knüpfte der Papst an die Worte der vergangenen Wochen an, in denen er über das Jüngste Gericht sprach. Den deutsprachigen Pilgern sagte der Papst:

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„Jesus Christus kam in die Welt, um uns Menschen die Liebe Gottes sichtbar zu machen. Er wird wiederkommen, um sein Liebeswerk an uns und in Gemeinschaft mit uns zu vollenden. Die Adventszeit lädt uns ein, mit wachem Herzen das Kommen des Herrn zu erwarten. Wie es im heutigen Tagesgebet heißt, wollen wir auf dem Weg der Gerechtigkeit Christus entgegengehen und uns durch Taten der Liebe auf seine Ankunft vorbereiten. Der Heilige Geist helfe uns dabei und führe uns durch die heilige Zeit des Advents.“

„Kirche schenkt Hoffnung in schwierigen Zeiten“

Der Psalm „Herr, eile mir zur Hilfe“ stand im Mittelpunkt der ersten Vesper in Sankt Peter. Damit eröffnete Papst Benedikt XVI. die Adventszeit. Dieser Psalmruf käme von einer Person, der sich in Gefahr befände, so Benedikt am Samstagabend in der Basilika. Es sei aber auch der Hilferuf der Kirche, die umgeben sei von zahlreichen Herausforderungen und Gefahren. Der Papst fügte hinzu:

„Es handelt sich um Gefahren, die die Heiligkeit der Kirche gefährden. Die Kirche muss in ihrer Ganzheit beschützt werden, wie das auch der Apostel Paulus immer wieder betont hatte. Dieser Schutz muss die Kirche vor den Bedrängnissen bewahren, damit der Herr zu uns zurückkehren kann.“

Die Worte des Psalms seien auch eine Hilferuf von „gerechten Menschen“, so der Papst weiter, die dem Bösen widerstehen wollen.

„Der Advent ist deshalb die spirituelle Zeit der Hoffnung. In dieser Zeit ist die gesamte Kirche dazu gerufen, Hoffnung an ihre Gläubige und an die ganze Welt weiter zu geben. Der gesamte spirituelle mystische Körper – die Kirche eben – ist sozusagen ein ‚Zeichen der Hoffnung’.“



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