05 November 2008, 12:37
Auferstehung ist der Gipfel des Heilsweges
 
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Die Verkündigung sei leer und der Glaube sinnlos, wäre Christus nicht auferstanden. Diesen Grundsatz habe der Apostel Paulus eindringlich vertreten, sagte der Papst bei der Generalaudienz.

Vatikan (kath.net/RV) Das Ausschlaggebende des christlichen Glaubens ist die Auferstehung. Das sagte Papst Benedikt der XVI. bei der Generalaudienz an diesem Mittwoch auf dem Petersplatz. Christus habe den Menschen durch seine Hingabe am Kreuz seine bedingungslose Liebe gezeigt, sagte der Papst.

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Die Verkündigung sei leer und der Glaube sinnlos, wäre Christus nicht auferstanden. Diesen Grundsatz habe der Apostel Paulus eindringlich vertreten. Papst Benedikt setzte seine Katechesereihe zum Völkerapostel fort und sagte auf Deutsch:

“Der Apostel stützt sich hierbei mit großer Ehrfurcht auf die Tradition, die ihm vorausgeht. Gerade beim Thema der Auferstehung hebt er den Zusammenhang zwischen Empfangen und Weitergeben hervor; denn die Einheit der apostolischen Überlieferung steht über der persönlichen Darstellung des Ereignisses.

Der Auferstandene ist den Aposteln mehrfach erschienen und hat so ihre Zeugenschaft gefestigt. Der erste Ausdruck dieses Zeugnisses ist die Predigt von der Auferstehung als Zusammenfassung des Evangeliums und Gipfel des Heilsweges. Diese führt zu einer lebendigen Begegnung mit Christus, in der sich der Auferstandene als Sohn Gottes, als Herr über Leben und Tod zeigt. Unsere menschliche Wirklichkeit ist für das Leben geschaffen und geht in Christus insgesamt auf Gott zu.

Zwar blieben auch Christen nicht von Leiden verschont, so Benedikt, doch… "in allem, was wir tun oder erleiden, trägt uns doch die Hoffnung, dass wir an seinem Leben in Fülle Anteil erhalten werden. Wie Paulus sagt: ,Sind wir mit Christus gestorben, so glauben wir auch, dass wir mit ihm leben’ (Röm 6, 8).“

Foto: (c) korazym.org

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