29 Juli 2008, 11:42
Anthroposophin lebt angeblich ohne Nahrung
 
Legionaere
 
WEITERE ARTIKEL ZUM THEMA 'Esoterik'
"Der Spiegel": Judith von Halle, eine Anhängerin Rudolf Steiners, soll Wundmale Jesu tragen

Hamburg (kath.net/idea)
Die Berliner Anthroposophin Judith von Halle behauptet, die Wundmale Jesu zu tragen und seit vier Jahren nichts mehr gegessen zu haben. Im Berliner Zentrum der Anthroposophischen Gemeinde sorge ihr Fall für erheblichen Aufruhr, berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“.

Werbung
KiNAT onlinekapelle


Die 35-jährige Architektin sei zum Zeitpunkt des Auftauchens der Male als Sekretärin im Berliner Zentrum der Glaubensgemeinschaft tätig gewesen, heißt es. Sie scheue die Öffentlichkeit. Die Vorgänge erklärt sie den Angaben zufolge mit den Lehren Rudolf Steiners (1861-1925), des Begründers der Anthroposophie.

Demnach müsse der stigmatisierte Körper „derjenige Leib sein, der den Menschen über die Erdentwicklung hinaus trägt“.

Diese Behauptung von Halles habe die Führungsriege der Anthroposophen „in Wallung“ gebracht, die sie deshalb „hinausgeworfen“ hätten, um einen Ansehensschaden abzuwenden. Daraufhin hätten einige Dutzend Anhänger der Frau ebenfalls gekündigt und einen Gegenverein gegründet.

„Fragwürdige Hungerstory“

„Der Spiegel“ äußert sich skeptisch über den Wahrheitsgehalt der Informationen: „Dass die Geschichte von der angeblich vierjährigen Nulldiät nicht wirklich glaubwürdig ist, scheint ihre Anhänger nicht zu kümmern. Bislang nicht revidiertem Forschungsstand zufolge endet der Verzicht auf Nahrung eigentlich stets tödlich. Warum also lebt Judith von Halle noch?“

Ihre „fragwürdige Hungerstory“
werde nicht einmal durch einen dramatischen Gewichtsverlust gestützt. Sie habe anfangs nur ein Kilo verloren, heißt es. Nach Ansicht christlicher Experten verbirgt sich hinter der Anthroposophie eine okkult-esoterische Lehre, die unbiblische Wurzeln hat und im Gegensatz zu den Grundwahrheiten des christlichen Glaubens steht.

Sie soll in Deutschland rund 20.000 Anhänger in 140 Gruppen haben. Etwa 170 freie Waldorfschulen arbeiten auf Grundlage der Pädagogik Rudolf Steiners.

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung auf ein Konto in Ö, D oder der CH oder via Kreditkarte/Paypal!










Lesermeinungen zu diesem Artikel anzeigen und Kommentar schreiben


 
App play store iTunes app store Jetzt kostenlos herunterladen! mehr Infos Instagram
meist kommentierte Artikel

Bischof von Graz-Seckau möchte Pfr. Roger Ibounigg rauswerfen! (125)

„Evangelischer Kirchentag erntet Spott für Workshop ‚Vulven malen‘“ (47)

Deutsche Soziologin fordert gleiche Kleidung für Männer und Frauen (37)

Die Helden von Wien kommen aus dem Vatikan (35)

Paderborn: Keine Heimatprimiz für Priester der Petrusbruderschaft? (31)

Das Stundengebet – Ein Heilmittel für unsere Kirche? (23)

Dialog mit Ideologen? (22)

Die ‚inkulturierte Liturgie’ (21)

Voderholzer: „Christus hat ausschließlich Männer als Apostel berufen“ (18)

Dem Lehramt folgen – das Leeramt überwinden (17)

Deutsches Gericht kippt Burkini-Verbot in Schwimmbädern (15)

Sammelbewegung für katechismustreue Katholikinnen! (13)

Kirchensteuer - Wie beim Ablasshandel im Mittelalter (13)

Kasper: „Deutschland nicht der allerlebendigste Teil der Weltkirche“ (13)

Großbritannien: Zwangsabtreibung für behinderte Katholikin? (13)