Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. ZDF hasst Katholiken
  2. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  3. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  6. Es gibt keine zweite Chance mehr
  7. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  8. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  9. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  10. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  11. Technisch brillant, geistig obdachlos
  12. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Rektor Jan Frąckowiak: „Ein Priester muss ein Mann des Glaubens sein“
  15. "Ich glaube, dass ich glaube"

‚5.800 Kilometer Flitterwochen’

9. März 2008 in Spirituelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Nach 5.800 Kilometern Pilgerweg erreicht ein Ehepaar aus Paris Jerusalem - Die Flitterwochen zu Fuß und ohne Geld von Paris ins Heilige Land - Eine ungewöhnliche Geschichte.


Rom (www.kath.net/Zenit.org)
Nach 5800 Kilometern Pilgerweg, der am 17. Juni in Paris begann, ist das Ehepaar Edouard und Mathilde Cortès am 3. Februar müde aber bei bester Gesundheit und überglücklich an ihrem Ziel in Jerusalem angekommen. Zu Fuß und ohne Geld war der Geist ihrer Reise die vollkommene Übergabe an die Vorsehung.

Nach ihre Hochzeit am 9. Juni 2007 haben sie entschieden, als Flitterwochen zu einer Pilgerfahrt nach Jerusalem aufzubrechen. Als Bettler um Gastfreundschaft und Nahrung wollten sie symbolisch „ihre Millionen von Schritten für den Frieden im Nahen Osten und die Einheit der Christen“ anbieten. Wir hörten erst auf zu wandern, als wir am Heiligen Grab schließlich alle von uns während dieser Monate mitgetragenen Anliegen dargebracht hatten“, erklärte Mathilde Cortez ZENIT per Telefon.

Nachdem sie einige große Ängste durchstehen mussten, weil sich die israelischen Behörden geweigert hatten, ihnen zwei Mal die Einreise in das Gebiet Israels zu erlauben, konnten sie endlich ausrufen: „Wie im Psalm geschrieben steht: unsere Pilgerreise endet in deinen Toren, Jerusalem. ( ...) Tiefe und innere Freude überkam uns als wir am 3. Februar am Nachmittag die Heilige Stadt in der Sonne vor uns liegen sahen.“

Dieser Pilgerweg wurde für sie zum „Weg der Freude und des Entzückens, zum Weg des Leidens und auch manchmal zum Weg der Hilflosigkeit, und zum Weg eines Paares“. Die Durchquerung von Syrien war eines der schwierigsten Unternehmungen, denn „wir wurden verfolgt und überwacht“, erzählt Mathilde Cortes und sie gab zu, dass sie unter diesen Umständen, vielleicht den härtesten der ganzen Reise, den Wunsch verspürt haben, „sich ein Auto zu nehmen, um das Land zu verlassen“.

Aber im Allgemeinen „haben wir nie beide zur gleichen Zeit die Versuchung gehabt aufzugeben“, betonte sie, und wer verzweifelte „konnte sich auf die Stärke des anderen verlassen“.

„Das Schwierigste war nicht, Hunger zu haben, auch wenn wir jetzt wissen, was es bedeutet, Hunger zu haben, sondern nicht aufgenommen zu werden, abgelehnt zu werden“, kommentiert sie. Überall hätten sie auch in der Kirche manchmal Großzügigkeit und große Gastfreundschaft erlebt, aber zuweilen auch verschlossene Herzen.

Mit Betonung auf die traditionelle orientalische Gastfreundschaft erklärte sie: „In der Türkei haben wir uns nicht um unsere Nahrung sorgen müssen, denn die Menschen gaben uns spontan zu essen“. Das Ehepaar hatte seine Reise im Juni letzten Jahres begonnen.

Foto: © www.kath.net



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pilger

  1. Spanien: Afrikanischer Jakobsweg "Via Rusadir" in Melilla eröffnet
  2. Pilgerwege durch Österreich führen einen britischen Richter in die katholische Kirche
  3. Jakobsweg nach vier Monaten Corona-Schließung wieder offen
  4. Kardinal Burke empfiehlt Pilgerfahrten zur Vertiefung des Glaubens
  5. Zwei Millionen Pilger beim Marienfest "Cirio de Nazare" in Belem
  6. Unfassbar: 50-jährige Pilgerin auf Jakobsweg vergewaltigt
  7. Papst: Seid dann mal weg
  8. Die Siebenkirchenwallfahrt
  9. Tag 219: Hörst du die Regenwürmer husten?
  10. Tag 199: Hello Mr. President






Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  4. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  5. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  6. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  7. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  10. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  11. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  12. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
  13. Eine katholische Heldin
  14. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  15. Nahost-Doku – „Bild zeigt, was ZDF und ARTE ablehnen“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz