26 Oktober 2007, 10:07
Kardinal Ruini: ,Ordensfrauen, surft im Internet und verfasst Blogs!’
 
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Neue Technologien sind neue Formen des Apostolates, ist der Vikar des Papstes für die Diözese Rom überzeugt.

Rom (www.kath.net / zenit) Kardinal Camillo Ruini, Vikar des Papstes für die Diözese Rom, hat Ordensfrauen ermutigt, sich der modernen Computertechnologien zu bedienen und den Glauben weiterzugeben.

„Ordensfrauen, surft im Internet und verfasst Blogs!“, appellierte der Kardinal an die 450 Vertreterinnen der Vereinigung der höheren Ordensoberinnen in Italien (USMI) bei ihrer Jahresversammlung in der Aula Magna der Päpstlichen Universität Urbaniana in Rom.

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Die Ordensoberinnen vertreten rund 1.287 Kommunitäten und mehr als 22. 000 Ordensfrauen in ganz Italien. Wie „Roma Sette“, der Informationsdienst der Diözese Rom, berichtete, liegt es nach Worten von Kardinal Ruini auf der Hand, dass insbesondere die jungen Ordensfrauen dazu berufen sind, das heute verbreitete verzerrte Jesusbild in den unzähligen „Blogs“ der Internetportale zurechtzurücken.

„Was wird in zehn Jahren die Vorstellung von Christus sein, wenn diese Ideen obsiegen?“, fragte sich der Hirte, der in seinem Vortrag zugab, selber nicht viel von interaktiver Internetnutzung zu verstehen. Aber: Gerade die Ordensfrauen könnten mit dieser „neuen Form des Apostolates“ viel erreichen.

Mit Blick auf das Jahresthema der Ordensfrauen stellte Kardinal Ruini fest, dass das Thema Bildung im Mittelpunkt der Anliegen von Papst Benedikt XVI. stehe, da die Glaubenserziehung einen großen Dienst für die Gesellschaft leiste, deren Werte vom Nihilismus untergraben werden.

„Die Tatsache, dass Gott selbst Mensch wurde“, weist nach Worten des Kardinals klar darauf hin, dass es um mehr geht als nur um die Weitergabe von reinem Sachwissen; eben darum, mit „Kreativität“ Zeugen Jesu Christi zu werden und so Berufungen zu fördern.

Die Verbreitung der Jesus-Biographie von Papst Benedikt XVI. sei ein konkreter Weg, fuhr Kardinal Ruini fort. Dieses Werk zeige auf, dass die „Stärke des Glaubens“ und die Stärke der christlichen Identität in der Begegnung mit der Person Jesu Christi liegen. Ohne Jesus werde unsere Kultur jeden Tag ärmer.

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