15 Mai 2007, 10:58
Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie
 
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Im Oktober findet in Graz ein Kongress über "Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie" statt - Mit den Bischöfen Andreas Laun und Franz Lackner, Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, Tomislav Ivancic, Manfred Lütz und vielen anderen

Graz (www.kath.net)
„Religiosität in Psychiatrie und Psychotherapie“ lautet der Titel eines interdisziplinären wissenschaftlichen Kongresses, der am 11. bis 13. Oktober in Graz stattfindet. An diesem Kongress, der im deutschen Sprachraum und in dieser Form einmalig ist, wirken Psychiater, Psychologen und Psychotherapeuten, aber auch Kirchenvertreter und Theologen mehrerer Religionen und Konfessionen, Religionswissenschaftler, Ethiker und Künstler mit.

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Der Grazer Diözesanbischof Egon Kapellari hat gemeinsam mit dem evangelischen Superintendent Hermann Miklas, Landeshauptmann Voves und Bürgermeister Nagl den Ehrenschutz übernommen. Unter den Hauptvortragenden finden sich die Bischöfe Andreas Laun und Franz Lackner, die Dresdener Philosophin Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz, der kroatische Theologe Tomislav Ivancic und der Kölner Arzt und Bestsellerautor Manfred Lütz.

Die Grazer Universitätskliniken für Psychiatrie sowie für medizinische Psychologie und Psychotherapie als Veranstalter erwarten rund 1.200 Teilnehmer zu der wissenschaftlichen Tagung. Die Anmeldefrist läuft bereits. Nähere Informationen sind im Internet unter www.rpp2007.org zu finden.

„Der rote Faden, der sich durch diesen Kongress ziehen soll, ist der behutsame Umgang mit den religiösen Überzeugungen anderer. Mehr als der interreligiöse Dialog über etwaige theologische Differenzen interessiert uns hier der Faktor Religiosität in Zusammenhang mit der menschlichen Psyche aus wissenschaftlicher Sicht“, heißt es im Geleitwort des Programms des Kongresses. Die wissenschaftlichen Aspekte des Themas werden in elf Vorträgen, zwölf Symposien, 40 Workshops, drei Podiumsdiskussionen und vier „scientific meetings“ beleuchtet und diskutiert werden.

74 Referenten aus unterschiedlichen Fakultäten und wissenschaftlichen Tätigkeitsfeldern werden die Zusammenhänge des Religiösen mit der menschlichen Psyche darstellen. „Sind Religionen am Ende?“ und „Braucht der religiöse Patient einen religiösen Therapeuten?“ fragen zwei der Podien. Ein drittes steht unter dem Motto „Der Zeitgeist und seine Antithese: Relativismus versus Fundamentalismus“. Reges Interesse ist auch beim Thema „Kirche und Pädophilie“ zu erwarten, über das der Salzburger Weihbischof Andreas Laun und der stellvertretende Klinikvorstand der Grazer Universitätsklinik für Psychiatrie, Peter Hofmann, diskutieren werden.

Für Anmeldungen bis 30. Juni wird ein Rabatt eingeräumt. Alle Informationen finden sich unter www.rpp2007.org

Für Rückfragen wendet man sich an das Kongressbüro: info@rpp2007.org.







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