24 April 2007, 07:55
Deutscher Richter: Ehebruch wieder unter Strafe stellen
 
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Scheidungen erschweren: Straftäter kommen fast immer aus geschiedenen Familien

Walsrode (kath.net/idea)
Ehebruch sollte wieder unter Strafe gestellt werden. Dann würde es Deutschland auch wirtschaftlich besser gehen. Davon ist der Richter am Landgericht Bückeburg Peter Rode überzeugt.

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Wie er auf der Jahrestagung des Arbeitskreises Christlicher Publizisten (ACP) am 21. April im Geistlichen Rüstzentrum Krelingen (Walsrode) sagte, sei Ehebruch eine der Hauptursachen für Scheidungen. Jede Scheidung sei für die betroffene Familie eine Katastrophe und führe oft in den wirtschaftlichen Ruin. Wenn ein Betrieb mitbetroffen sei, gehe er durch die Scheidung nicht selten in Konkurs.

Rode plädierte auf dem Treffen unter dem Motto „Christen wider den Zeitgeist“ dafür, Scheidungen zu erschweren und verbindliche Ehevorbereitungsseminare für Heiratswillige einzuführen. Rode verwies auf seine 15-jährigen Erfahrungen als Richter. Bei der Lektüre der Lebensläufe von Straftätern sei ihm aufgefallen, dass in allen Fällen die Eltern entweder geschieden seien oder der Täter oder die Täterin von einem Elternteil allein großgezogen worden sei.

Die schlechten schulischen Ergebnisse im Pisa-Test haben nach Rodes Überzeugung ihre Hauptursache in der Berufstätigkeit von Müttern. Der Richter plädierte für eine neue christliche Partei der Mitte, die Politik nach christlichen Maßstäben gestalte. Dazu gehöre, den Beruf der Mutter stärker anzuerkennen und alleinverdienende verheiratete Väter steuerlich zu entlasten.

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