11 März 2007, 09:02
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Journalist Ulfkotte kritisiert vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Islam - Immer mehr Metzgereien Ziele islamistischer Übergriffe?

Wetzlar (kath.net/idea)
Vor einer schleichenden Islamisierung Europas hat der Journalist und Hochschullehrer Udo Ulfkotte (Glashütten bei Frankfurt am Main) gewarnt. Im vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Islam würden Werte, Bräuche und das Rechtssystem in Deutschland verändert, sagte Ulfkotte in einem Vortrag bei einer Veranstaltung des CDU-Kreisverbandes Lahn-Dill am 8. März in Wetzlar. So trennten sich immer mehr Banken von Sparschweinen, weil das Schwein im Islam als unrein gelte und man nicht muslimische Kunden verprellen wolle. Das islamische Rechtssystem, die Scharia, fasse sie immer mehr Fuß, etwa durch Scharia-konforme Geldanlagen für Muslime. In Berlin sei ein Scharia-Richter von den Behörden akzeptiert, der in muslimischen Großfamilien Streit schlichtet. Ulfkotte hat Belege dafür gesammelt, dass immer mehr Metzgereien Ziele islamistischer Übergriffe sind. Vor allem auf Wochenmärkten spuckten Muslime auf Schweinefleisch. Die Metzger zeigten dies nicht an, weil sie fürchteten, Kunden zu verlieren. An zwei Berliner Schulen gebe es bereits getrennte Eingänge für Juden und Christen einerseits und Araber und Türken andererseits. Der Buchautor kritisierte ferner eine Selbstzensur der Medien: „Das Thema wurde bislang außer vom Berliner Tagesspiegel nicht aufgegriffen.“ In einigen Ballungsräumen in Deutschland hätten die Ordnungsämter ihre Politessen angewiesen, in muslimisch geprägten Vierteln kleinere Ordnungswidrigkeiten wie Falschparken nicht zu ahnden, weil man zu viele Pöbeleien befürchte. In Deutschland lebende Muslime, die nach ausländischem Recht legal mit mehreren Frauen verheiratet sind, könnten diese ohne Zusatzkosten in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichern, so Ulfkotte.

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Keine Blindenhunde in Taxis mit muslimischen Fahrern

Politiker verschlössen vor dieser Entwicklung die Augen. Sie betonten immer wieder, dass die Mehrheit der 3,5 Millionen Muslime in Deutschland friedfertig sei. Doch 40 Prozent von ihnen seien überzeugt, dass das Grundgesetz und der Islam nicht miteinander vereinbar seien. Der Kampf der Kulturen erstreckt sich nach Ulfkottes Recherchen bereits auf ganz Europa. So habe die Luftfahrtgesellschaft British Airways die britische Flagge vom Heck ihrer Flugzeuge entfernt, weil Muslime Anstoß an dem in der Fahne integrierten Kreuz nähmen. In europäischen Metropolen weigerten sich muslimische Taxifahrer immer öfter, Hunde – auch Blindenhunde – zu befördern. Diese Tiere gelten im Islam als unrein. Teilweise komme es auch zu Übergriffen von Muslimen auf Andersgläubige, so Ulfkotte. So sei im französischen Lyon eine Christin auf dem Schulhof von jungen Muslimen verprügelt worden, als sie im islamischen Fastenmonat Ramadan in ein Pausenbrot gebissen habe.

Vorwurf: Muslime sind zu wenig tolerant

Der Journalist warf Muslimen vor, zu wenig Toleranz aufzubringen. Damit Integration gelinge, müssten sie sich an die Wertvorstellungen Europas anpassen. Dass dies möglich sei, zeigten die Hindus. Sie hätten akzeptiert, dass Europäer Rindfleisch äßen, obwohl ihnen Kühe heilig seien. Um auf den „Tsunami der Islamisierung“ aufmerksam zu machen, hat Ulfkotte den Verein „Pax Europa“ gegründet. Der Verein will nach seinen Worten Politiker davon überzeugen, die Sorgen vieler EU-Bürger ernster zu nehmen. Das Thema dürfe nicht Rechtsextremisten überlassen werden. Im Internet berichtet der Verein unter www.akte-islam.de über Fehlentwicklungen bei der Integration von Muslimen. In der Aussprache kritisierten Muslime, dass Ulfkotte ein einseitiges Bild des Islam gezeigt habe. Bei allen Vorfällen handele es sich um Einzelfälle. Der Redner lud die Kritiker ein, gemeinsam mit Christen gegen solche Fehlentwicklungen vorzugehen: „Wir wollen nicht die Islamisierung Europas, sondern einen europäischen Islam.“

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