22 Dezember 2006, 11:49
Die Geistlichen müssten dem Lateinischen mehr Aufmerksamkeit schenken
 
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"Diejenigen, die den Eindruck erwecken möchten, dass die Kirche das Lateinische aus der Liturgie entfernen wolle, irren sich" - KATH.NET dokumentiert einen Vortrag von Francis Kardinal Arinze, Präfekt der Gottesdienstkongregation.

Vatikanstadt (www.kath.net/Fidesdienst)
Wir veröffentlichen nachstehend die Rede von Francis Kardinal Arinze, Präfekt der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, bei der liturgischen Konferenz in Gateway (St. Louis, Missouri, 11. November 2006):

1.Die höhere Würde des liturgischen Gebets
Die von unserem Herrn und Erlöser Jesus Christus begründete Kirche bemüht sich Männer und Frauen jeder Ethnie, jeder Sprache, jeden Volkes und jeder Nation zu vereinen (vgl. Offb. 5,9), sodass „jede Zunge zur Ehre Gottes des Vaters bekenne: Jesus Christus ist der Herr“ (Phil. 2,11). Am Pfingsttag waren da Männer und Frauen „wohnhaft aus jedem Volk unter dem Himmel“ (vgl. Apg. 2,5), die den Aposteln zuhörten, wie sie von den wunderbaren Werken Gottes erzählten.

Diese Kirche, dieses neue Volk Gottes, dieser mystische Leib Christi betet. Sein öffentliches Gebet ist die Stimme Christi und der Kirche, seiner Braut. Haupt und Glieder. Die Liturgie ist Ausübung des Priesteramtes Jesu Christi. In ihr wird der öffentliche Gottesdienst von der gesamten Kirche beziehungsweise von Christus erfüllt, der damit seine Glieder an sich bindet.

„Infolgedessen ist jede liturgische Feier als Werk Christi, des Priesters, und seines Leibes, der die Kirche ist, in vorzüglichem Sinn heilige Handlung, deren Wirksamkeit kein anderes Tun der Kirche an Rang und Maß erreicht.“ (Sacrosanctum Concilium, 7). Die heilige Quelle der Liturgie versorgt uns alle, die wir nach der Gnade der Erlösung dürsten, mit lebendigem Wasser (vgl. Joh. 4,10).

Das Bewusstsein, dass Jesus Christus der oberste Priester bei jeder liturgischen Handlung ist, sollte in uns große Ehrerbietung wecken. Wie der heilige Augustinus sagt: „Bitte für uns als unser Priester; bitte für uns als unser Herr; von uns angebetet als unser Gott. Wir erkennen also in Ihm unsere Stimme und in uns Seine Stimme“ (Enarratio in Psalmum, 85; CCL 39, 1176).

2. Unterschiedliche Riten in der Kirche
In der heiligen Liturgie zelebriert die Kirche die Mysterien Christi mittels Zeichen, Symbolen, Gesten, Bewegungen, materiellen Elementen und Worten. Bei unserer Überlegung werden wir uns auf die bei der Anbetung Gottes nach römischem beziehungsweise lateinischem Ritus verwendeten Worten konzentrieren.

Die Schlüsselelemente der heiligen Liturgie, nämlich die sieben Sakramente, erfahren wir von unserem Herrn Jesus Christus selbst. In dem Maße wie sich die Kirche allmählich verbreitete und unter den verschiedenen Völkern und Kulturen wuchs, wurden auch unterschiedliche Arten für die Zelebrierung der Mysterien Gottes entwickelt. So können wir vier ursprüngliche Liturgieformen unterscheiden: die antiochenische, die alexandrinische, die römische und die gallikanische.

Sie wiederum waren der Anfang für neun Hauptriten der heutigen katholischen Kirche: in der lateinischen Kirche dominiert der römische Ritus; in den Ostkirchen finden wir den byzantinischen Ritus, den armenischen, den chaldäischen, den koptischen, den äthiopischen, den malabarischen Ritus, den der Maroniten und der Syrer. Jeder „Ritus“ stellt eine Mischung aus Liturgie, Theologie, Spiritualität und kanonischem Recht dar. Die Grundmerkmale gehen auf die ersten Jahrhunderte zurück, die wesentlichen Züge auf die Zeit der Apostel, wenn nicht gar auf die Zeit unseres Herrn.

Der römische Ritus, der Gegenstand unserer Betrachtung ist, ist - wie bereits gesagt - in unserer heutigen Zeit vorherrschender liturgischer Ausdruck der kirchlichen Kultur, den wir eben „Römischen Ritus“ nennen. Wie ihr sicher wisst, gibt es innerhalb der Erzdiözese Mailand einen brüderlichen Ritus, der nach dem heiligen Ambrosius, dem großen Bischof Mailands, „Ambrosianischer Ritus“ genannt wird. An manchen Orten und zu besonderen Gelegenheiten wird in Spanien die Liturgie nach einem uralten hispanischen beziehungsweise Mozarabischen Ritus zelebriert. Dies sind zwei ehrenwerte Ausnahmen, die wir hier nicht näher behandeln werden.

Die Kirche Roms bediente sich von Beginn an des Griechischen. Erst allmählich wurde das Lateinische eingeführt, bis dann die Kirche Roms schließlich im 4. Jahrhundert endgültig latinisiert wurde (vgl. A.G. Martimort ed; „Die Kirche im Gebet“, Collegeville 1992, I, S. 161-165).

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Der römische Ritus erfuhr weite Verbreitung im heutigen West-Europa und in den meist von europäischen Missionaren evangelisierten Ländern Asiens, Afrikas, Amerikas und Ozeaniens. Heute gibt es aufgrund der einfacheren Reisemöglichkeiten auch Katholiken anderer Riten (allgemein Ostkirchen genannt) in all diesen Kontinenten.

Die meisten dieser Riten verfügen über eine Originalsprache, wodurch jeder einzelne Ritus auch eine eigene historische Identität erhält. Der römische Ritus hat das Lateinische als offizielle Sprache. Die typischen Ausgaben seiner liturgischen Werke werden bis heute auf Lateinisch veröffentlicht.

Es ist ein wichtiger Aspekt, dass viele Religionen in der Welt beziehungsweise ihre wesentlichen Zweige eine ihnen zugehörige Sprache haben. Die jüdische Religion ist nicht denkbar ohne die hebräische Sprache; der Islam hat das Arabische als heilige Sprache im Koran. Der klassische Hinduismus betrachtet das Sanskrit als seine offizielle Sprache; die heiligen Texte des Buddhismus sind auf Pali geschrieben.

Es wäre oberflächlich diese Tendenz als esoterisch, seltsam oder altmodisch, alt oder mittelalterlich anzusehen. Das würde bedeuten, dass man eine feine Nuance der menschlichen Psychologie ignoriert. In Fragen der Religion tendieren die Menschen dazu das von den Ursprüngen Überkommene zu bewahren, die Art und Weise wie ihre Vorväter Religion und Gebet ausgedrückt haben. Die Erben heute hängen an den seit altersher verwendeten Worten und Formeln. Freilich kann eine Religion nicht mit einer Sprache identifiziert werden, doch die Art und Weise, in der sie verstanden wird, kann eine innere Bindung zu einem bestimmten, in ihrer klassischen Wachstumsperiode gebräuchlichen linguistischen Ausdruck darstellen.

3. Vorteile der römischen Liturgie
Wie bereits erwähnt, hatte das Lateinische im 4. Jahrhundert das Griechische als offizielle Sprache der Kirche von Rom ersetzt. Unter den lateinischen Kirchenvätern, die weitschweifend und schön auf lateinisch schrieben, sind der heilige Ambrosius (339-397) zu nennen, der heilige Augustinus (354-430), der heilige Leo der Große (gest. 461), sowie Papst Gregor der Große (540-604). Vor allem Papst Gregor war es, der das Lateinische in der heiligen Liturgie, in seinen Predigten und im allgemeinen Gebrauch in der Kirche zu höchster Vervollkommnung geführt hat.

Die Kirche nach römischem Ritus war von außerordentlichem missionarischem Dynamismus gekennzeichnet und dies erklärt, weshalb ein Großteil der Welt von den Bannerträgen des lateinischen Ritus evangelisiert wurde. Zahlreiche europäische Sprachen, die wir heute als modern ansehen, haben ihre Wurzeln in der lateinischen Sprache, manche mehr als andere, wie das Italienische; aber auch das Deutsche und das Englische haben viele lateinische Elemente.

Die Päpste und die römische Kirche hielten Latein aus mehreren Gründen für angebracht: Es ist die richtige Sprache für eine Kirche, die sich als Universalkirche versteht; eine Kirche, in der sich alle Völker, alle Sprachen und Kulturen heimisch fühlen sollten, und wo niemand als Fremder angesehen wird. Zudem besitzt das Lateinische eine gewisse Stabilität, die die alltäglich gesprochenen Sprachen - in denen Wortinhalte sich häufig in den Nuancen ändern - nicht haben können.

Ein Beispiel dafür ist die Übersetzung des lateinischen Wortes „propagare“. Die Kongregation für die Evangelisierung der Völker wurde bei ihrer Gründung 1627 „Sacra Congregatio de Propaganda Fide“ genannt. Aber zur Zeit des II. Vatikanischen Konzils verwendeten viele moderne Sprachen den Terminus „propaganda“ im Sinne des heutigen „politische Propaganda“. Deshalb vermeidet die Kirche heute lieber den Ausdruck „de propaganda fide“ und zieht stattdessen „Evangelisierung der Völker“ vor.

Das Lateinische zeichnet sich dadurch aus, dass es Worte und Ausdrücke hat, die ihre Bedeutung von Generation zu Generation beibehalten. Dies ist ein Vorteil, wenn es nämlich darum geht unseren katholischen Glauben in Worte zu fassen und päpstliche Dokumente oder andere Kirchentexte zu verfassen. Auch die modernen Universitäten schätzen diese Eigenschaft, und einige ihrer feierlichen Abschluss-Titel sind noch immer lateinisch.

Der selige Papst Johannes XXIII. nennt in seiner Apostolischen Konstitution, Veterum Sapentia, die am 22. Februar 1962 veröffentlicht wurde, eben diese beiden Gründe und fügt noch einen dritten hinzu: die lateinische Sprache besitzt eine nicht unerhebliche edle Würde (vgl. Veterum Sapientia, 5, 6, 7). Und wir können außerdem sagen, dass das Lateinische knapp, präzise und poetisch gemäßigt ist.

Ist es etwa nicht wunderbar, dass Menschen - und vor allem Geistliche - wenn sie eine gute Bildung besitzen, sich auf internationalen Versammlungen treffen können und in der Lage sind wenigstens auf Lateinisch zu kommunizieren? Noch wichtiger ist vielleicht, dass mehr als eine Million junge Menschen sich 2000 in Rom, 2002 in Toronto, 2005 in Köln zum Weltjugendtag getroffen und Teile der Messe und vor allem das Credo auf Lateinisch gesunden haben. Die Theologen können die Originaltexte der ersten lateinischen Väter und der Scholastiker ohne allzu große Schwierigkeiten studieren, da diese Texte auf Lateinisch geschrieben sind.

Es ist richtig, dass die Tendenz besteht - sowohl kirchenintern als weltweit - den modernen Sprachen vermehrt Aufmerksamkeit zu schenken, wie zum Beispiel dem Englischen, dem Französischen oder dem Spanischen, denn sie können uns helfen auf dem modernen Arbeitsmarkt oder in einem Außenministerium schneller einen Arbeitsplatz zu finden.

Dennoch behält die Ermahnung von Papst Benedikt XVI. an die Studenten der altphilologischen und christlichen Fakultät der Päpstlichen Salesiana (Pontificia Universita' Salesiana di Roma) in Rom anlässlich der Generalaudienz vom Mittwoch dem 22. Februar 2006 ihre Gültigkeit und Relevanz. Und er hat diese Ermahnung auf Lateinisch gesagt!

Hier eine freie Übersetzung: „Zu Recht hatten unsere Vorgänger auf dem Studium der großartigen Sprache Latein bestanden, damit man die in den kirchlichen und humanistischen Disziplinen enthaltene Heilslehre besser lernen könne. In diesem Sinne fordern wir euch auf diese Tätigkeit weiter zu kultivieren um zu gewährleisten, dass möglichst viele Menschen Zugang zu diesem Schatz finden und seine Bedeutung erfassen können.“ (Osservatore Romano Nr. 45, vom 23.2.2006, S. 5).

4. Der Gregorianische Gesang
„Ihre vornehmste Form nimmt die liturgische Handlung an, wenn der Gottesdienst feierlich mit Gesang gehalten wird“ (Sacrosanctum Concilium, 113). Ein altes Sprichwort besagt: bis orat qui bene cantat, was soviel bedeutet wie: wer singt betet doppelt, weil die durch den Gesang vermehrte Intensität des Gebets seine Kraft und Wirkung noch erhöht (vgl. Paul VI.: Rede vor der Schola Cantorum italiana, 25. September 1977, Notitiae 136, November 1997, S. 475).

Gute Musik nützt dem Gebet und der Erhebung der Seelen der Gläubigen hin zu Gott und trägt dazu bei die Menschen die Güte Gottes erproben zu lassen. Im lateinischen Ritus ist das, was als „gregorianischer Gesang“ bekannt ist, stets traditionell gewesen. Einen charakteristischen liturgischen Gesang gab es in der Tat in Rom schon vor Gregor dem Großen (gest. 604). Aber er war es, der dem Gesang zu seiner herausragenden Rolle verholfen hat. Nach Gregor dem Großen entwickelte sich die Tradition des Gesangs weiter und wurde reicher bis hin zu den Umwälzungen, die das Ende des Mittelalters zeichneten. Die Klöster und insbesondere die Benediktinerklöster haben viel zur Erhaltung dieser Tradition beigetragen.

Merkmal des gregorianischen Gesangs ist eine meditative, bewegende Kadenz. Er dringt bis in die Tiefen der Seele. Er bringt Freude zum Ausdruck, Bedauern, Reue, Bitten, Hoffnung, Lob oder Dank und kann das besondere Fest als Teil der Messe oder als anderes Gebet aufzeigen. Er lässt die Psalmen lebendiger werden; besitzt eine universelle Anziehungskraft, die so geeignet für alle Kulturen und alle Völker macht. Er ist in Rom ebenso geschätzt wie in Solemses, in Lagos wie in Toronto und Caracas. Er klingt in den Kathedralen, in den Seminaren, an Wallfahrtsorten, in Pilgerzentren oder auch in den traditionellen Kirchengemeinden.

Der Heilige Vater Papst Pius X. zelebrierte den gregorianischen Gesang 1904 (Tra le Sollecitudini, 3). Das II. Vatikanische Konzil lobte ihn 1963: „Die Kirche betrachtet den Gregorianischen Choral als den der römischen Liturgie eigenen Gesang; demgemäß soll er in ihren liturgischen Handlungen, wenn im übrigen die gleichen Voraussetzungen gegeben sind, den ersten Platz einnehmen.“ (Sacrosanctum Concilium, 116).

Der Diener Gottes, Papst Johannes Paul II. wiederholte dieses Lob 2003 (vgl. Chirograph anlässlich des 100. Jahrestages von Tra le Sollecitudini, 4-7; in Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung Spirtus et Sponsa, 2004, S. 130). Papst Benedikt XVI. ermutigte die international anlässlich des Treffens in Rom Ende 2005, bei dem dem gregorianischen Gesang eine Vorrangstellung zugesprochen wurde. In Rom wie auf der ganzen Welt ist die Kirche gesegnet mit vielen wichtigen Chören - auf professioneller wie auf Laienebene - den Gesang wunderschön interpretieren und ihre Begeisterung dafür weitertragen.

Es stimmt nicht, dass gläubige Laien den gregorianischen Gesang nicht praktizieren wollen. Was sie fordern ist, dass die Priester, die Mönche und Nonnen diesen Schatz mit ihnen teilen. Die von den Benediktinermönchen von Silos an ihrem Ordenssitz in Solesmes und von vielen anderen Gemeinden herausgegebenen CDs werden unter den jungen Leuten viel verkauft. Die Klöster werden von Personen besucht, die Lobgesänge und vor allem die Vespern singen wollen.

Während der Feier zur Weihe von elf Priestern, die ich im vergangenen Juli in Nigeria zelebriert habe, haben ungefähr 150 Geistliche das erste eucharistische Hochgebet auf Lateinisch gesungen. Es war sehr schön, und die anwesenden Gläubigen haben dies sehr geschätzt auch wenn sie keine lateinischen Schriftgelehrten waren. Es sollte ganz normal sein, dass in den Gemeinden, in denen am Sonntag vier oder fünf Messen gelesen werden, eine auf Lateinisch gesungen wird.

5. Hat das Zweite Vatikanische Konzil den Gebrauch des Lateinischen entmutigt?
Manche glauben oder haben den Eindruck, dass das II. Vatikanische Konzil den Gebrauch des Lateinischen in der Liturgie entmutigt habe. Dem ist aber nicht so.
Unmittelbar vor Eröffnung des Konzils schrieb der selige Papst Johannes XXIII. 1962 eine Apostolische Konstitution, in der er auf dem Gebrauch des Lateinischen in der Kirche besteht.

Das II. Vatikanische Konzil selbst bestand trotz eines gewissen Umfangs der Vulgärsprache auf der Position des Lateinischen: „Der Gebrauch der lateinischen Sprache soll in den lateinischen Riten erhalten bleiben, soweit nicht Sonderrecht entgegensteht.“ (Sacrosanctum Concilium, 36). Das Konzil forderte auch von den Seminaristen dass sie „so viel Latein lernen sollen, daß sie die zahlreichen wissenschaftlichen Quellen und die kirchlichen Dokumente verstehen und benützen können.“ (Optatam Totius, 13). Das 1983 veröffentliche Kirchenrechtsgesetzbuch stellt fest: „Die Feier der Eucharistie ist in lateinischer Sprache oder in einer anderen Sprache zu vollziehen, sofern nur die liturgischen Texte rechtmäßig genehmigt sind.“ (Kodex des Kanonischen Rechts, Can. 928).

Diejenigen, die den Eindruck erwecken möchten, dass die Kirche das Lateinische aus der Liturgie entfernen wolle, irren sich. Wie eine gut zelebrierte lateinische Liturgie von den Leuten aufgenommen wird, zeigte sich auf internationaler Ebene im April 2005, als Millionen Menschen im Fernsehen die Begräbnisfeier von Papst Johannes Paul II. und zwei Wochen später die Krönung von Papst Benedikt XVI. mitverfolgten.

Wichtig ist, dass die jungen Menschen es gern haben, wenn die Messe manchmal auf Lateinisch zelebriert wird. Freilich fehlt es dabei nicht an Problemen. Es kommen manchmal auch Missverständnisse vor oder die Priester haben eine falsche Einstellung zum Gebrauch des Lateinischen. Um aber die Frage gezielter angehen zu können ist es zunächst nötig den Gebrauch der Mundart in der Liturgie nach römischem Ritus von heute zu untersuchen.

6. Die Vulgärsprache. Einführung. Verbreitung. Bedingungen
Die Einführung der Lokalsprachen in die heilige Liturgie nach römischem Ritus war nicht eine plötzliche Sache. Nach teilweiser, in einigen Ländern in den vorangegangenen Jahren gemachter Erfahrung verabschiedeten die Väter des II. Vatikanischen Konzils bereits am 5. und 6. Dezember 1962 nach langen und heftigen Debatten den Grundsatz, nach dem der Gebrauch der Muttersprache in der Messe oder an anderen Stellen der Liturgie für die Leute von Vorteil sein konnte. Im folgenden Jahr stimmte das Konzil für die Anwendung dieses Grundsatzes auf die Messe, für das Stunden- und Liturgieritual (vgl. Sacrosanctorum Concilium 36,54,63,76,78,101).

Daraufhin wurde der Gebrauch der Volkssprache weiter ausgedehnt. Aber als ob die Konzilsväter voraussehen konnten, dass das Lateinische möglicherweise mehr und mehr an Bedeutung verliert, bestanden sie auf seiner Beibehaltung.

Wie bereits erwähnt beginnt der Artikel 36 der Konstitution der Heiligen Liturgie mit der Bestimmung, dass der Gebrauch der lateinischen Sprache abgesehen im Fall von besonderen Rechten, in den lateinischen Riten beibehalten werden soll. Art. 54 gibt die zu befolgenden Schritte vor, „daß die Christgläubigen die ihnen zukommenden Teile des Meß-Ordinariums auch lateinisch miteinander sprechen oder singen können.“

Bei der Zelebrierung der Stundenliturgie wird gemäß der jahrhundertealten Tradition des lateinischen Ritus von den Geistlichen gefordert, dass sie die lateinische Sprache beibehalten werden soll (vgl. SC, 101).

Aber trotz Festsetzung von Grenzen haben die Konzilsväter doch die Möglichkeit eines ausgedehnteren Gebrauchs der Volkssprache antizipiert. Art. 54 fügt in der Tat hinzu: „Wenn indes darüber hinaus irgendwo der Gebrauch der Muttersprache bei der Messe in weiterem Umfang angebracht zu sein scheint, so ist die Vorschrift des Artikels 40 dieser Konstitution einzuhalten.“ Art.40 liefert Leitlinien über die Rolle der Bischofskonferenzen und des Vatikan in einer solch heiklen Angelegenheit.

Die Volkssprache war somit eingeführt. Der Rest ist Geschichte. Die Entwicklung verlief so rasch, dass heute einige Geistliche, Ordensleute und gläubige Laien sich der Tatsache gar nicht mehr bewusst sind, dass das II. Vatikanische Konzil die Vulgärsprache nicht in allen Teilen der Liturgie eingeführt hat.

Forderungen und Ausdehnung des Gebrauchs der Volkssprache ließen nicht auf sich warten. Auf eine dringende Forderung seitens einiger Bischofskonferenzen hin genehmigte Papst Paul VI. zunächst den Gebrauch der Volkssprache bei der Zelebrierung des Vorspanns der Messe (vgl. Brief des Kardinal-Staatssekretärs vom 27.April 1965), später des ganzen Kanons und der Weihegebete im Jahr 1967.

Schließlich veröffentlichte die Kongregation für den Gottesdienst am 14. Juni 1971 eine Verlautbarung, in der festgelegt wurde, dass die Bischofskonferenzen den Gebrauch der Volkssprache bei allen Messtexten genehmigen konnten und dass jeder Bischof diese Genehmigung für die chorale oder private Stundenliturgie erteilen konnte. (zur Gesamtentwicklung siehe A.G. Martimort: Il dialogo fra Dio e il suo popolo, in A.G. Martimort: La Chiesa in preghiera, I, S.166)

Die Gründe für die Einführung der Muttersprache sind nicht schwer zu erfassen. Es wurde dadurch ein besseres Verständnis dessen möglich, was die Kirche betet, denn es ist ja der brennende Wunsch der Mutter Kirche, dass „alle Gläubigen zu der vollen, bewußten und tätigen Teilnahme an den liturgischen Feiern geführt werden möchten, wie sie das Wesen der Liturgie selbst verlangt und zu der das christliche Volk, … kraft der Taufe berechtigt und verpflichtet ist.“ (SC 14).

Und es ist auch leicht vorstellbar wie kompliziert und heikel sich die Übersetzungsarbeit darstellt. Noch schwieriger ist die Frage der Anpassung und Inkulturation vor allem wenn wir an die Heiligkeit der Sakramentsriten denken, an die jahrhundertealte Tradition des lateinischen Ritus und an die enge Verbindung zwischen Glauben und Gottesdienst, der in der alten Formel „lex orandi lex credendi“ wiedergegeben ist.

Kommen wir nun zu der leidigen Frage der Übersetzungen der Liturgie in die Volkssprache.

7. Die Übersetzungen in die Volkssprache
Die Übersetzung von liturgischen Texten aus dem lateinischen Original in die verschiedenen Volkssprachen ist ein wichtiges Element im Leben des Gebets der Kirche. Es ist dies nicht eine Frage privaten Gebets, sondern des öffentlichen, von der Heiligen Mutter Kirche geschenkten Gebets, deren Haupt Christus ist.

Die lateinischen Texte wurden sehr sorgfältig im Hinblick auf die Lehre erarbeitet, mit einer präzisen Diktion, die „in der Sprache genau und von jeder ideologischen Tendenz frei ist. Im übrigen sollen sie sich durch jene Eigenschaften auszeichnen, durch die die heiligen Mysterien des Heils und der unversehrte Glaube der Kirche mit Hilfe der menschlichen Sprache wirksam in Gebet gefasst werden und Gott, der der höchste ist, der angemessene Kult erwiesen wird“. (Liturgiam Authenticam, 3).

Die in der heiligen Liturgie verwendeten Worte demonstrieren den Glauben der Kirche und sind von ihr geleitet. Die Kirche muss daher bei der Organisation, Erarbeitung und Genehmigung der Übersetzung große Sorgfalt anwenden, sodass auch nicht ein einziges unpassendes Wort von einem Individuum in die Liturgie eingebracht werden kann, die vielleicht einen persönlichen Zweck damit verfolgt oder ganz einfach sich nur des Ernstes der Riten bewusst ist.

Deshalb sollen die Übersetzungen dem lateinischen Originaltext getreu sein. Es dürfen keine freien Kompositionen sein. In der Liturgiam Authenticam heißt es dazu: „dass die Übersetzung der liturgischen Texte der römischen Liturgie nicht in erster Linie ein kreatives Werk ist, sondern vielmehr erfordert, die Originaltexte in die Volkssprache getreu und genau zu übertragen“ (Nr. 20)

Der Geist des lateinischen Ritus sollte gewahrt bleiben. Die dreifache Wiederholung ist eine seiner Merkmale. Beispiele sind: „mea culpa, mea culpa, mea maxima culpa“; „Kyrie Eleison, Christe Eleison, Kyrie Eleison“; „Agnus Dei qui tollis...“ - dreimal. Ein aufmerksames Studium des „Gloria in Excvelsis Deo“ lässt ebenfalls „Dreifachformeln“ entdecken. Diese dürfen in den Übersetzungen weder entfernt noch sinnentleert werden.

Die lateinische Liturgie drückt nicht nur Fakten aus, sondern auch Gefühle, Empfindungen beispielsweise angesichts der Transzendenz Gottes, seiner Herrlichkeit, seiner Barmherzigkeit und seiner unendlichen Liebe (vgl. Liturgiam Authenticam, 25). Ausdrücke wie „Te igitur, clementissime Pater“, „Supplices te rogamus“, „Propitius esto“, „veneremur cernui“, „Omnipotens et misericors Dominus“, „nos servi tui“, dürfen nicht durch eine ikonoklastische Übersetzung entleert oder demokratisiert werden.

Einige dieser lateinischen Formeln sind schwer zu übersetzen. Bessere Experten im Bereich der Liturgie, der Klassiker, der Patrologie, Theologie und Spiritualität, sowie im Bereich von Musik und Literatur sind erforderlich, damit Übersetzungen entstehen können, die auf den Lippen der Heiligen Mutter Kirche schön klingen. Die Übersetzungen sollten Ehrerbietung, Dankbarkeit und Anbetung gegenüber der transzendenten Macht Gottes und des menschlichen Dürstens nach Gott widerspiegeln, die in den lateinischen Texten ganz klar zum Ausdruck kommen.

Papst Benedikt XVI. hat in seiner Botschaft für die Versammlung des englischen Komitees von „Vox Clara“ am 9. November 2005 von Übersetzungen gesprochen, denen es gelingt die Schätze des Glaubens und die liturgische Tradition im spezifischen Kontext einer demütigen und ehrerbietigen Eucharistiefeier zu vermitteln.“ (aus: Notitiae, 471-472; November-Dezember 2995, S. 557).

Viele liturgische Texte sind reich an Bibelzitaten, Zeichen und Symbolen; enthalten Gebetsmodelle die auf die Psalmen zurückgehen. Der Übersetzer darf dies nicht außer Acht lassen.

Eine heute von Millionen Menschen gesprochene Sprache besitzt zweifellos viele Nuancen und Variationen. Es besteht ein Unterschied zwischen dem Englisch, das in der Verfassung eines Landes verwendet wird, dem von einem Staatspräsidenten gesprochenen, der Umgangssprache von Hafenarbeitern oder der Sprache von Studenten oder der Unterhaltungssprache von Eltern und Kindern.

Die Art sich auszudrücken kann nicht dieselbe in all diesen Situationen sein, auch wenn sich alle des Englischen bedienen. Welche Form sollte bei den liturgischen Übersetzungen angewandt werden? Ohne Zweifel sollte die Volkssprache in der Liturgie verständlich und leicht aussprechbar und begreiflich sein. Gleichzeitig sollte sie aber auch würdig, klar, fest und nicht häufigen Veränderungen ausgesetzt sein.

Sie dürfte sich nicht scheuen auch Worte zu verwenden, die im allgemeinen Sprachgebrauch nicht häufig vorkommen, oder auch Worte, die mit dem katholischen Glauben und Gottesdienst assoziiert sind. So sollte man „Kelch“ sagen und nicht einfach „Becher“; „Patena“ und nicht „Teller“; „Ziborium“ und nicht „Gefäß“; „Geistlicher“ und nicht „Gottesdienst Abhaltender“; „Heilige Hostie“ und nicht „geheiligtes Brot“; „Gewand“ und nicht „Kleid“.

Deshalb bekräftigt die Liturgiam Authenticam: „Weil die Übersetzung den unvergänglichen Schatz der Gebete in einer Sprache wiedergeben muss, die im jeweiligen ‚kulturellen Zusammenhang’ verstanden werden kann, soll sie sich auch von der Überzeugung leiten lassen, dass das wahre liturgische Gebet nicht nur vom Geist der Kultur geprägt wird, sondern dass es selbst zur Prägung der Kultur beiträgt. Deshalb verwundert es nicht, dass es von der Umgangssprache abweichen kann.“ (Nr. 47).

Verständlich soll nicht heißen, dass jedes Wort von allen unmittelbar verstanden werden kann. Betrachten wir aufmerksam das Credo. Es ist ein „Symbol“, eine feierliche Erklärung, die unseren Glauben zusammenfasst. Die Kirche musste erst einige Generalkonzilien einberufen um eine präzise Artikulation einiger Artikel unseres Glaubens zu erreichen.

Nicht alle Katholiken verstehen in der Messe sofort und vollständig manche der katholischen liturgischen Formen, wie zum Beispiel die Inkarnation, die Erschaffung, die Passion, die Wiederauferstehung, die Wesensgleichheit mit dem Vater die vom Vater auf den Sohn übergeht, die Wandlung, die reelle Gegenwart und der allmächtige Gott. Und dies ist nicht eine frage des Englischen, Französischen, Italienischen, von Hindi oder Swahili.

Die Übersetzer dürfen nicht zu Ikonoklasten werden, die der Reihe nach das zerstören oder beeinträchtigen, was sie übersetzen. Nicht alles kann während der Liturgie erklärt werden. Die Liturgie erschöpft nicht die gesamte Handlung der Kirche (vgl. Sacrosanctum Concilium, 9). Es ist auch Theologie nötig, Katechese und Predigt. Und auch im Falle einer guten Katechese bleibt ein Mysterium unseres Glaubens doch immer ein Mysterium.

In Wirklichkeit können wir sagen, dass das Wichtigste am göttlichen Kult nicht darin besteht jedes Wort oder jeden Begriff zu verstehen. Nein; das Wichtigste ist, dass wir eine Haltung der Ehrerbietung und der Furcht vor Gott annehmen, dass wir anbeten, loben und danken. Das heilige, die Dinge Gottes müssen ohne vorgefasste Meinungen angegangen werden.

Im Gebet ist Sprache zu allererst ein Kontakt zu Gott. Ohne Zweifel dient die Sprache auch der verständlichen Kommunikation zwischen menschlichen Wesen. Aber der Kontakt zu Gott hat Vorrang. In der Mystik nähert sich dieser Kontakt dem Unaussprechlichen, dem mystischen Schweigen wo es keine Sprache mehr gibt, und erreicht es zuweilen auch.

Es ist also nicht erstaunlich, dass die liturgische Sprache sich in gewisser Hinsicht von unserer Alltagssprache unterscheidet. Die liturgische Sprache versucht das christliche Gebet auszudrücken, in dem die Mysterien Christi zelebriert werden.

Gleichsam zur Zusammenfassung dieser verschiedenen, für gute liturgische Übersetzungen notwendigen Elemente gestatte ich mir die Rede von Papst Johannes Paul II. vor den amerikanischen Bischöfen aus Kalifornien, Nevada und Hawaii während ihres Besuches in Rom 1993 zu zitieren. Der Papst bat sie die Ganzheit der Lehre und die Schönheit der Originaltexte beizubehalten.

Eine unserer Verantwortlichkeiten in dieser Hinsicht besteht darin angemessene Übersetzungen von den offiziellen liturgischen Büchern zu liefern, sodass sie nach Überprüfung und Bestätigung seitens des Heiligen Stuhls als Werkzeug und Garantie für ein echtes Aufgehen im Mysterium Christi und der Kirche dienen können. Lex orandi, lex credendi.

Vordringlichste Aufgabe der Übersetzung ist es darauf zu achten, dass die Integrität der Lehre vollständig beibehalten wird und - je nach dem Genius der einzelnen Sprachen - auch die Schönheit der Originaltexte. Wenn so viele Menschen nach dem lebendigen Gott dürsten - dessen Macht und Barmherzigkeit Zentrum des liturgischen Gebets sind - so muss die Kirche mit einer Sprache des Lobes und des Kultes antworten, die die Achtung und Dankbarkeit für die Größe Gottes , für sein Erbarmen und seine Macht herausstellt. Wenn sich die Gläubigen zur Feier des Werkes unseres Erlösers zusammenfinden, soll die Sprache des Gebets - frei von theoretischen Zweideutigkeiten oder theologischen Einflüssen - die Würde und Schönheit der Feier selbst betonen und dabei getreu den Glauben der Kirche und ihre Einheit wiedergeben. (Aus: Lehren von Johannes Paul II., XVI, 2 , 1993; S. 1399-1400).

Aus diesen Überlegungen folgt, dass die Kirche eine aufmerksame Autorität gegenüber den liturgischen Übersetzungen ausüben muss. Die Verantwortung für die Übersetzung von Texten liegt bei der Bischofskonferenz, die die Übersetzungen dem Heiligen Stuhl zur notwendigen Genehmigung unterbreitet (vgl. SC 36; C.I.C. Can. 838; Lit. Authenticam, 80).

Das hat zur Folge, dass kein Individuum - nicht einmal ein Geistlicher oder Diakon - befugt ist die in der heiligen Liturgie genehmigte Diktion zu verändern. Und das entspricht auch dem gesunden Menschenverstand. Manchmal aber ist dieser gesunde Menschenverstand nicht besonders verbreitet. Deshalb musste Redemptionis Sacramentum ausdrücklich sagen, dass „jener tadelnswerte Brauch beendet wird mit dem Priester, Diakone oder auch die Gläubigen nach eigener Willkür hier und dort die von ihnen gesprochenen Texte der heiligen Liturgie verändern. Auf diese Weise machen sie in der Tat die Feier der heiligen Liturgie instabil und nicht selten verändern sie deren authentischen Sinn.“ (vgl. Red. Sacramentum, 59 s. auch Istruzione Generale sul Messale Romano Nr. 24)

8. Was wird von uns erwartet?
Zum Abschluss dieser Überlegungen können wir uns fragen, was von uns erwartet wird. Wir sollten unser Bestes tun um die Sprache zu schätzen, die die Kirche in der Liturgie verwendet, und unsere Herzen und Stimmen gemäß den Vorgaben eines jeden liturgischen Ritus vereinen. Nicht alle können Latein, aber die gläubigen Laien können zumindest die einfachsten Formeln auf Lateinisch lernen.

Die Geistlichen müssten mehr Aufmerksamkeit dem Lateinischen schenken und hin und wider eine Messe auf Lateinisch zelebrieren. In den großen Kirchen, in denen an Sonn- und Feiertagen viele Messen gelesen werden, könnte man doch eine davon auf Lateinisch zelebrieren?

In den internationalen Versammlungen ist das lateinische noch wichtiger. Daraus folgt, dass in den Priesterseminaren die Ausbildung der Geistlichen auch sorgfältig den Gebrauch des Lateinischen beinhalten muss. (vgl. Oktober 2005, Bischofssynode, Vorschl. 36).

Alle diejenigen, die für Übersetzungen in die Volkssprache verantwortlich sind, sollten sich darum bemühen ihr bestes zu geben und dabei nach dem Führer der Kirchendokumente und insbesondere nach der Liturgiam Autenticam, vorgehen. Die Erfahrung lehrt, dass es nicht überflüssig ist festzustellen, dass alle diejenigen, die liturgische Texte rezitieren, diese klar und mit der nötigen Ehrerbietung lesen müssen.

Sprache ist nicht alles. Aber sie ist eines der wichtigsten Instrumente, die große Aufmerksamkeit verdienen, damit gute Zelebrierungen auch schön und reich an Glauben sind. Es ist eine große Ehre für uns im öffentlichen Gebet Teil der Stimme der Kirche zu sein. Die heilige Jungfrau Maria, Mutter des menschgewordenen Wortes, dessen Geheimnisse wir in der heiligen Liturgie feiern, möge für uns die Gnade erwirken, dass wir mit unserem Gesang zum Lob des Herrn sowohl in lateinischer Sprache als auch in der Volkssprache beitragen können.

† Francis Kardinal Arinze

Diskussin im Forum

KATHPEDIA: Francis Kardinal Arinze







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